„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Gender Studies

Die Gender Studies (deutsch: Geschlechtsforschung) untersuchen das wechselseitige Verhältnis von Geschlechtern und menschlichen Gemeinschaften, sowie Geschlechtergleichheiten- und unterschiede.

Folgende Unterscheidung ist angebracht:

(1) „Gender Studies“ als Bezeichnung eines intra- und interdisziplinären, wissenschaftlichen Forschungsfeldes. Hier wird die oben definierte Grundidee gut umgesetzt und sich wissenschaftlich – und vor allem auch im Einklang mit den empirischen Wissenschaften – mit dem Phänomen „Geschlechter“ auseinandergesetzt. Beispiele für derartige nützliche Genderforschung finden Sie hier und hier.

(2) „Gender Studies“ als beschwichtigende Umbenennung einer feministisch[1]-marxistisch[2] geprägten und damit pseudowissenschaftlichen Ideologie. Leider dominiert und lähmt diese zweite, verhunzte Umsetzung des Genderforschungsgedankens gegenwärtig den akademischen Betrieb – und wird somit sogar noch staatlich gefördert!

Die nun folgende Kritik bezieht sich ausschließlich auf Gender Studies im Sinne von (2). Zudem wird sie wird auf unsachliche Kampfbegriffe wie "Gender-Wahn" oder "Genderismus" verzichten.

1. Kritik

Das zentrale Konzept der feministischen Gender-Studies äußert sich in der These, dass die Geschlechterverhältnisse sozial und kulturell geprägt und somit weder naturgegeben noch unveränderlich seien. Im Gegensatz zu „guten“ Gender Studies, wird hier nicht zwischen „Sex(für das biologische Geschlecht) und „Gender(für ein "soziokulturelles", oder "psychologisches Geschlecht") unterschieden. Es entsteht eine biophobe Glaubenslehre, die im eklatanten Widerspruch zu den Erkenntnissen der Biowissenschaften steht, die die ursprüngliche Bedeutung von „Geschlecht“ angesichts verschiedener Geschlechtschromosomen und durch die hormonelle Steuerung die Geschlechter auch im Tierreich meist eindeutig definiert.

Der Begriff „Geschlecht“ steht zunächst und etymologisch für das biologische Geschlecht („sex“). In diesem Wortsinne rekurrieren Geschlechterunterschiede zwischen Mann und Frau auf verschiedene Menschentypen innerhalb der Biospezies Homo sapiens L. 1758. Frau und Mann unterscheiden sich biologisch also hinsichtlich gewisser Gehirnstrukturen, ihres Hormonhaushaltes, ihrer GESCHLECHTSorgane- und merkmale usw. Dies sind empirische Fakten, die jeder anerkennen muss, der schon einmal einen Mann und eine Frau nackt gesehen hat, von der feministischen Gender Studies aber konsequent ignoriert werden.

- Die „gute“ Geschlechterforschung (1) unterscheidet trennscharf zwischen „sex“ und „gender“ und betrachtet „Geschlecht“ im Allgemeinen als analytische Kategorie und empirische Variable. Sie arbeitet (rein) empirisch und stellt so biologische Geschlechtsunterschiede oder soziale und sprachliche Ungleichheiten fest.

- Wohingegen die „schlechten“ Gender Studies (2) diese Unterscheidung selbst als sozial konstituiertes und konstruiertes Phänomen betrachten und als solches interpretieren. Ihre Arbeiten beruhen keineswegs auf empirischen Forschungsergebnissen, sondern lediglich auf einer sozialwissenschaftlichen Deutung, für die bis dahin jegliche Beweise fehlen. Da objektive Anhaltspunkte in der Wirklichkeit nicht anerkannt werden, führt die persönliche Einstellung des Interpretierenden zu einer subjektiv (meist: feministisch) gelenkten und daher schlussendlich beliebigen Sichtweise.

Im Kontrast zur gelenkten Sichtweise der feministischen Gender Studies zeichnet sich eine seriöse Wissenschaft durch eine unvoreingenommene Methode (plus: Nachvollziehbarkeit, Wiederholbarkeit, Falsifizierbarkeit von Hypothesen) aus. Feministische Gender Studies sind jedoch weniger am westlichen Wissenschafts­leitbild des Kritischen Rationalismus orientiert, als vielmehr an der dialektischen Methodologie eines Marxismus-Leninismus. Es wird frei nach dem Motto verfahren: "Wenn sich die Welt einfach nicht so verhält, wie es das feministisch-zentriertes Weltbild (Ideologie) vorausgesagt hat, dann ist die These nicht etwa falsifiziert, nein, dann haben wurde halt noch nicht lange genug geforscht und die Realität erkannt."

Hier wird u.a. das wissenschaftliche Gut der Unvoreingenommenheit bzw. nicht-selektiven Forschung zu Gunsten einer sozialen Agenda aufgegeben. Die feministischen Gender Studies sind aufgrund all der genannten Punkte klar als Pseudowissenschaft zu brandmarken.

Aus diesem Grund haben feministische Gender Studies an Universitäten nichts zu suchen. Ähnlich wie der Kreationismus leugnen auch sie aus weltanschaulichen Gründen simpelste evolutionsbiologische Fakten, allerspätestens an diesem Punkt müssten ihnen zumindest die horrenden staatlichen Mittel gestrichen werden. Der Staat hat weltanschaulich neutral zu sein und den intoleranten und wortwörtlich sexistischen „Genderapparat“ nicht auch noch finanziell zu fördern.

Welche Macht die Gender-Abteilungen aufgrund ihrer politischen Unterstützung mittlerweile an Deutschlands Hochschulen ausüben, musste jüngst der renommierte Stanford-Evolutionsbiologie Ulrich Kutschera erfahren, der zuvor mit seiner grundlegenden und zugegeben etwas pauschalen (in den mir bekannten Schriften und Vorträgen unterscheidet Kutschera nicht wie ich zwischen Gender Studies (1) und (2)) Kritik an den Gender-Studies für Aufsehen gesorgt hatte. Sein für die Vorlesungsreihe des Studium generale vorgesehener Auftaktvortrag zum Kreationismus wurde von der Universität Marburg kurzfristig abgesagt: Seine Sicherheit könne nicht garantiert werden! Nun kann man Kutschera in einer sachlichen Diskussion gerne für seine meinetwegen chauvinistische Polemik und seinen biologischen Determinismus ("Frauen wollen immer x", "Männer wollen immer y") kritisieren, vielleicht sollte man das sogar - dafür hätte die Veranstaltung auch eine geeignete Plattform geboten! Das man ihn aufgrund linker, antiintellektueller Intoleranz jedoch auslädt, ist ein ungeheuerlicher Vorgang und leider kein Einzelfall an deutschen Universitäten. Der angelsächsische, linksmotivierte "No Platform"-Ungeist wird zunehmend auch nach Deutschland importiert und verrät Werte wie Toleranz und Pluralismus, auf die sich Linke doch eigentlich so gerne berufen!

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Transsicklegenderhammer.png

Fazit

Im Grunde ist die Idee einer wissenschaftlichen Untersuchung von Geschlechterverhältnissen durchaus fördernswert. Die Trierer Gender-Forscherin Franziska Schößler formuliert das Ziel ihrer Disziplin in ihrem 2009 erschienenen Buch „Einführung in die Gender Studies“ allerdings anders: „Die Gender Studies, die seit den 1990er-Jahren an den deutschsprachigen Universitäten verstärkt Fuß fassen, setzen dasjenige Projekt fort, das feministische Ansätze seit den 1970er-Jahren verfolgen […].“ Armstuhl-Genderforscher_innen wie Franziska Schößler betreiben also keine seriöse Forschungen, sondern benutzen ihren Lehrstuhl zur Verbreitung ihrer eigenen Ideologie, womit sie den Genderforschungsgedanken als Ganzes in ein schlechtes Licht rücken! Einer Universität steht es nicht gut zu Gesicht, eine solche "Expertin" auch noch zu unterhalten, denn auch sie hat eigentlich weltanschaulich neutral zu sein.

Anmerkungen

Stand: 2017

Kommentare: 17
  • #17

    WissensWert (Mittwoch, 26 Juli 2017 02:48)

    https://www.amazon.de/dp/3540716270/ref=pdp_new_dp_review

  • #16

    WissensWert (Sonntag, 09 Juli 2017 23:57)

    Auch hier äußert sich Kutschera zu einem Thema, zu dem er ogfensichtlich nichqt viel Ahnung hat.
    http://kath.net/news/60177

  • #15

    WissensWert (Samstag, 08 Juli 2017 01:52)

    ein sehr guter Artikel: http://www.emma.de/artikel/gender-studies-sargnaegel-des-feminismus-334569

  • #14

    WissensWert (Donnerstag, 29 Juni 2017 00:57)

    http://www.handelsblatt.com/impressum/nutzungshinweise/blocker/?callback=%2Ftechnik%2Fforschung-innovation%2Fgender-studies-feministinnen-erforschen-sich-selbst%2F2863394.html

  • #13

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 04:04)

    http://www.wissenbloggt.de/?p=37757

  • #12

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 04:04)

    "Die aktuellen Merian-Studien belegen, dass Frauen dasselbe intellektuelle Potential mitbringen wie die Männer und daher keineswegs benachteiligt werden dürfen (Gleichberechtigung der Geschlechter)."

    http://de.richarddawkins.net/articles/ein-beispiel-fur-sinnvolle-gender-forschung

  • #11

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 04:03)

    TEIL 2:


    Genau da setzt die Wissenschaft an. Und hier muss man sagen, es gibt tatsächlich biologische Gründe für diese Tatsache. Das bedeutet aber nicht, dass wir nichts daran ändern können oder wollen, denn wir sind auch biologischen Tatsachen nicht hilflos ausgeliefert. Das scheinen aber viele, die moralische Konsequenzen daraus ableiten, anzunehmen - das bezeichne ich als "Biologismus". Und als Konsequenz, um jetzt doch noch etwas ändern zu können - muss man die biologischen Tatsachen bestreiten. Das ist eine in beide Richtungen wirkender SEIN-SOLLEN-Fehlschluss.

    Das macht die Frauenbeauftragte: Aus der Feststellung einer objektiv ermittelbaren Tatsache (über die man durchaus streiten könnte, wenn man wollte) wird abgeleitet, dass es Kutschera am Willen mangelt, etwas daran ändern zu wollen - was absoluter Bullshit ist, es stimmt schlicht nicht (ich wage das zu beurteilen, weil ich mich mit Kutschera länger darüber unterhalten habe). Das exakte Gegenteil ist der Fall: Um etwas ändern zu können muss ich die Tatsachen kennen! Sie zu leugnen wird nichts bringen, damit sabotiert man seine eigenen Ziele.

    Wenn man auf so niedrigem Niveau diskutiert, wie in diesem Fall, muss man sich auch nicht wundern, wenn Kutschera zur Ansicht kommt, dass dann auch ein niedrigeres Gehaltsniveau gerechtfertigt ist. Denn warum sollte man Akademiker, die nicht einmal wissen, wie man eine niveauvolle akademische Diskussion führt, ebenso hoch bezahlen wie jemand, der sein Handwerk versteht?

    Natürlich hat das alles eine sehr unangenehme und unbequeme Implikation - aber da dieser Artikel schon zu lang ist, lasse ich das erstmal weg

  • #10

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 04:02)

    Von Volker Dittmar:
    Viele Diskussionen - nicht nur auf Facebook - haben ein erstaunlich geringes Niveau. Wenden wir uns nun einer allgemeinen, akademischen Diskussion zu, und sehen wir, wie man meine Analyse aus dem letzten Posting von mir darauf anwendet. Begeben wir uns auf das Minenfeld "Genderismus", mit einem Link, den mir ein Freund freundlicherweise zukommen ließ:
    http://www.deutschlandfunk.de/uni-kassel-professor-nennt-genderforschung.680.de.html?dram%3Aarticle_id=329897
    "Aufregung an der Uni Kassel: Biologieprofessor Ulrich Kutschera erklärte in einem TV-Interview die Genderforschung für unwissenschaftlich und eine schlechtere Besoldung von Professorinnen und Professoren in diesem Bereich für gerechtfertigt. Die Uni Kassel äußerte sich jetzt öffentlich zu dem Fall - ein ungewöhnlicher Vorgang."
    Das Ganze hat eine längere Vorgeschichte, auf die ich hier nicht in aller Breite eingehen will. Prof. Kutschera hat den Genderismus kritisiert, und dort vor allem die Tendenzen, Erkenntnisse der Biologie zu leugnen oder zu ignorieren. Wie wir sehen werden, anhand der Entgegnungen seiner Gegner bestätigt sich der Vorwurf. Bevor ich auf die Professorengehälter eingehe, zeige ich das zunächst einmal:
    Die Frauenbeauftragte der Uni Kassel: "Diesen Vorwurf der Nicht-Wissenschaftlichkeit und die fehlende Differenzierung verwenden die Gegner von Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung nicht aus einem Interesse an Objektivität der Wissenschaft, sondern aus einem politischen Interesse am Erhalt konservativer Geschlechterverhältnisse heraus."
    Man sagt nicht, wie man argumentativ den Vorwurf der Nicht-Wissenschaftlichkeit und mangelnden Differenzierung entkräften will, sondern geht gleich von der Sache weg zu einem undifferenzierten (!) und unwissenschaftlichen (!) Schlag unter die Gürtellinie über. In diesem Fall also wird gleich eine innere, politische Motivationslage unterstellt und wie eine Tatsache behandelt, nämlich: Prof. Kutschera will angeblich nur konservative Geschlechterverhältnisse erhalten.
    Das ist eine wilde und unsubstantiierte Spekulation über die innere Verfassung eines Menschen (Kutschera), den sie offensichtlich nicht kennt. Sozusagen eine küchenpsychologisch-undifferenzierte Ferndiagnose eines Unbekannten, verbunden mit einem politischen Rundumschlag.
    Was hatte Kutschera behauptet? Dieses:
    "Hoch qualifizierte Frauen sind nicht bereit dazu, jetzt einen unterprivilegierten Mann zu heiraten. Sie sind sogar oft genug dazu bereit, den Mann als Vater ihrer potenziellen Kinder zu akzeptieren, der wegen der Quote rausgefallen ist. Das heißt. Frauen suchen immer Männer, die gleich oder höher qualifiziert sind. Nur das Problem ist, wenn jetzt eben die höher dotierten Stellen von Quotenfrauen belegt sind, dann fehlen diese noch höher qualifizierten Männer. Das heißt, die hoch qualifizierten Möchte-Gern-Alpha-Weibchen sterben alle kinderlos."
    Das ist die Behauptung einer Tatsache: Frauen haben die Tendenz, sich einen Partner mit höherer sozialen Stellung zu suchen. Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die diese Tendenz bestätigen. Ich will mal ein nichtwissenschaftliches (!) Beispiel nennen, um dies zu belegen: das Verhalten der sog. Pick-Up-Artists. Das ist eine ziemlich widerwärtige Spezies von Männern, denen es vor allem darum geht, möglichst viele Frauen ins Bett zu bekommen. Einige davon sind so erfolgreich, dass Casanova vor Neid im Boden versinken würde. Eine ihrer wichtigsten Strategien besteht darin, den Frauen einen hohen sozialen Status vorzugaukeln - genau wegen besagter Tendenz oft erfolgreich (nicht immer, aber in einem Ausmaß, das sich die meisten Frauen und Männer nicht vorstellen können).

    Zudem ist es ebenfalls eine Tatsache, dass Akademikerinnen umso weniger Kinder haben, je erfolgreicher sie sind (auch hier reden wir über statistische Trends). Der Grund dafür ist, dass es umso weniger potenzielle Partner für Akademikerinnen gibt, je höher ihr eigener Status ist - da sie jemanden mit noch höherem Status suchen. Auch das lässt sich wissenschaftlich belegen. Es gibt gute, solide biologische Gründe, die dafür die Ursache sind.

    Nun sind Gleichstellung und Gleichberechtigung moralische Kategorien. Wir stellen die Tatsache fest, dass es weniger Professorinnen als Professoren gibt - daran wollen wir etwas ändern. Um eine Tatsache ändern zu können müssen wir aber zunächst feststellen, worin die Tatsache besteht. Würde ich diese Tatsache ignorieren, dann könnte ich mich auf den Standpunkt stellen, dass da auch nichts zu ändern ist. Allerdings ist es hier so offenkundig, dass es niemand bei Verstand tun würde. Aber wenn wir etwas ändern wollen, ist es hilfreich, zu wissen, was die Ursache dafür ist.
    .

  • #9

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:59)

    http://de.richarddawkins.net/articles/sind-biologen-frauenverachtende-rassisten

  • #8

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:58)

    http://www.theeuropean.de/sebastian-moll/9757-der-irrtum-der-gender-studies

  • #7

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:57)

    Ich unterscheide zwischen "Gender studies", also der legitimen Untersuchung von Geschlechtsunterschieden und -gleichheiten, und "Genderismus" als eine politische Bewegung, der es um mehr geht als Gleichberechtigung (wie beim Feminismus), sondern um Gleichstellung. Gleichberechtigung haben wir erreicht, wenn jede Frau dieselbe Chance hat, Ingenieurin zu werden wie ein Mann, Gleichstellung, wenn 50% der Ingenieure Frauen sind.

    Gleichberechtigung halte ich für schwierig und noch nicht erreicht, aber erstrebenswert. Gleichstellung ist ein Ziel, das man allenfalls in einer totalitären Gesellschaft erreichen kann.

    Die Geisteswissenschaftler werden sich von den Naturwissenschaftlern immer vorhalten lassen müssen, das angesichts ihrer Anstrengungen (und verbrauchten Gelder) die Resultate mehr als nur mager sind. Es gibt darauf zwei Antworten: Da man schlecht dagegen argumentieren kann, muss man sofort auf die politische Schiene wechseln und die Naturwissenschaftler dort ausbremsen (was auch gemacht wird). Oder aber, man kann sich bemühen, die Qualität der Forschung zu erhöhen - und das geht nicht, wenn man die naturwissenschaftlichen Grundlagen ausblendet.

  • #6

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:56)

    "Respekt" allen wissenschaftlichen Disziplinen gegenüber anzubringen ist idiotisch, bzw. ein inneruniversitärer Maulkorb: Er verbietet das Aufdecken unwissenschaftlicher Forschung und ist daher strikt abzulehnen! Im wissenschaftlichen Betrieb sollten die feministischen GS mMn. nicht einmal auf Toleranz, also Duldung, treffen!

  • #5

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:55)

    Die Genderstudies sind im Grunde genommen eine Untergattung der Gesellschaftswissenschaften. Der Unterschied jedoch ist, dass Genderstudies eine ideologische Voreingenommenheit haben, und somit nur selten zu objektiven Schlussfolgerungen kommen.

  • #4

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:54)

    http://cicero.de/salon/gender-studies-dogmatisches-hokuspokus-aber-keine-wissenschaft/57240

  • #3

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:52)

    Entgegen aller Wissenschaft wollen uns viele "Genderwissenschaftler" weismachen, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau allein gesellschaftlich konstruiert sind. Als Gesellschaft werden wir uns die ideologische Gleichmacherei nicht länger gefallen lassen. Meint Sebastian Richter.
    -
    http://www.rolandtichy.de/meinungen/gleichstellung-eine-einbahnstrasse/

  • #2

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:52)

    http://de.richarddawkins.net/articles/das-gender-paradoxon-mann-und-frau-als-evolvierte-menschentypen

  • #1

    WissensWert (Sonntag, 12 März 2017 03:13)

    https://www.sapereaudepls.de/was-ist-der-mensch/geschlechter/feminismus/

    Aus Sichtweise der "Hardcore-Feministen" gibt es nicht mehrere Geschlechter, sondern nur "Geschlecht" als Stigma. Die „Norm-Männer“ sind freie, neutrale, selbstbestimmte, geschlechtslose, un­beein­trächtigte Wesen, so wie die Natur sie geboren hat. "Geschlecht" sei eine ansozialisierte, kulturell aufgezwungene Stigmatisierung, Benachteiligung, ein Makel, eine Versklavung, um einen Teil der Menschheit den neutralen Norm-Menschen zu unterwerfen und sie auszugrenzen. Die Frau sei nur vom Manne erfunden worden, um sie zu unterdrücken, die Geschlechter­rolle "konstruiert". Ziel ist, sie zu dekonstruieren. Folgte man dem konsequent, müsste man zu dem Ergebnis kommen, dass diese - behauptete - Ausrichtung am Norm-Mann eigentlich das einzig richtige und faire wäre, denn wenn in jedem von uns ein ursprünglicher neutraler Norm-Mann steckte und man alle diese Geschlechter­rollen wieder "dekonstruieren" könne, wie die Feministen behaupten, dann sei ja alles gut. Dann müsste sich nur jeder "dekonstruieren", und dann könnten wir uns alle gleich benehmen und gleichen Anforderungen stellen. Ein weiterer Widerspruch besteht darin, dass feministische Genderforscherinnen einerseits Geschlechterunterschiede für rein sozial konstruiert halten, andererseits aber besser Benotungen für Mädchen im Sportunterricht fordern und ihre Forderung mit physischen Geschlechterunterschieden begründen! All diese Widersprüche zeigen auf, was für ein heterogener, teilweise selbstwidersprüchlicher, nie richtig eingegrenzter Bereich „der Feminismus“ doch ist. Leider scheint er damit keine Probleme zu haben, weshalb die Frage, was ein,- oder ob man selbst ein Feminist ist, auch nie so pauschal beantwortet werden kann. Der „Hardcore-Feminismus“ will im Zweifelsfall nicht logisch, konsistent oder widerspruchsfrei sein, weil man die Erwartung, dass etwas logisch, konsistent, widerspruchsfrei sein soll, schon wieder als typisch männliche Machtausübung, als Unterdrückung, als Ausgrenzung und die Privilegierung "logischer" Ansichten gegenüber anderen ansieht. Wenn ich also vom Feminismus Logik oder Konsistenz erwarte, habe ich als Mann also schon Frauen unterdrückt. Der Hardcore-Feminismus nimmt für sich in Anspruch, völlig unlogisch, selbst­wider­sprüchlich, unscharf, volatil sein zu dürfen. Man behauptet, dass Frauen schon von kleinauf so in ihre Geschlechter­rollen gepresst würden, schon so von Technik und Mathematik abgehalten würden, dass sie da ihr Lebtag nicht mehr rauskämen und beispielsweise Quoten für Mathematiklehrstühle bräuchten, worüber sich streiten lässt. Andererseits behaupten sie aber, dass die Mathematik gar nichts Gutes sei, sondern nur ein Herrschaftsinstrumentarium des Mannes. Warum wollen sie dann an die Mathe-Lehrstühle? Ganz allgemein werfen Feministen und Genderforscher den Wissenschaftlern gerne vor, politische Ziele zu verfolgen.

    Sie sind in dieser Hinsicht wie ein Dieb, der dem Täter hinterherruft:
    "Haltet den Dieb!"


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