„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Die „Quantenwelt“bewegt sich im mikroskopischen bis subatomaren Größenbereich, weswegen sie sich unserer direkten Wahrnehmung entzieht.  

(Mithilfe von Experimenten und Rechnungen versucht die Quantenmechanik und Bereiche der theoretischen Physik trotzdem etwas über die Materie, ihre Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten herauszufinden.)

 

 

Diese „Quantenwelt“ ist also unsere, nur eben im ganz Kleinen.

Und im ganz Kleinen „tickt“ unsere Welt ganz anders, als wir sie kennen (mesokosmologisch), weswegen allein sie uns so verrückt vorkommt: 

 

 

 

  • Etwas entsteht spontan aus dem Vakuum (Nullpunktsfluktuation).

 

  • 2 oder mehrere Teilchen können über eine Entfernung von mehreren Lichtjahren ohne Zeitverzögerung nicht-lokal miteinander wechselwirken  (Quantenverschränkung).

 

 

 

  • Teilchen reisen zickzackförmig durch die Raumzeit in die Vergangenheit (Feynman Diagramm).

 

  • Objekte müssen sich zweimal „um sich selbst“ drehen, um dem Betrachter wieder die gleiche Seite zu zuwenden (Spin).

 

  • 2 x 3 ist nicht das gleiche wie 3 x 2 (Quantenalgebra).

 

  • Eine objektive, einheitliche Wirklichkeit scheint es nicht zu geben. Und auch die Realität scheint sich nur für einen bestimmten Zustand zu entscheiden, wo und wann wir sie wahrnehmen. Davor ist ein System nicht wirklich real (Kopenhagener Deutung), oder ist alles Mögliche real (Viele Welten Interpretation).

 

 

Und viele weitere, für uns anormale Phänomene..

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