„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Intelligenztheorie

Intelligenztheorien versuchen die Ursachen und Auswirkungen von Intelligenz zu beschreiben.

Drei der bekanntesten Intelligenzmodelle sind der Generalfaktor von Spearman, die fluide / kristalline Intelligenz von Cattell und Sternbergs triarchisches Intelligenzmodell.

Wobei eine Intelligenztheorie immer wieder den Versuch darstellt, das Konzept der Intelligenz plastisch zu erfassen. Entweder mit dem G-Faktor, also der Vorstellung einer einheitlichen Intelligenz, oder mit einer zwei-Komponenten Theorie wie bei Cattell, oder gar mit noch mehreren Teilformen von Intelligenz.

Der Knackpunkt bei jeder Intelligenztheorie ist immer: Je mehr Faktoren – also je mehr Unterkategorien oder Formen von Intelligenz – man annimmt, desto komplexer wird das Konzept. Und je weniger Faktoren man unterscheidet – bis runter auf einen einzigen – desto weniger kann man zwischen verschiedenen Typen von Intelligenz und intelligenten Leuten differenzieren.

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