„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Google und Diversität

Google benachteiligt weiße und asiatische Männer bei Bewerbungen, um die Diversität innerhalb der Belegschaft des Konzerns zu stärken. So sollen beispielsweise lateinamerikanische und afroamerikanische Bewerber und Frauen bei der Besetzung neuer Stellen bevorzugt werden.

Die Motive des Unternehmens klingen zunächst lobenswert, sind auf einen zweiten Blick aber das, was sie verhindern wollen. Die Bevorzugung oder Benachteiligung aufgrund des Geschlechts oder einer ethnischen Zugehörigkeit nennt man gemeinhin Sexismus und Rassismus.

Wichtiger als der ideologisch gewordene Anspruch auf Diversität ist schlichtweg die Qualifikation der BewerberInnen. Dass die dogmatischen Blüten der Social Justice Warrior (SJW) nun auch Weltkonzerne prägen, ist wider die Meinung ihrer Vertreter ein Rückschritt für eine Welt der Gleichberechtigung und Chancengleichheit.

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