„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Vertrauen

„Ich vertraue dir.“ ist vielleicht einer der schönsten Sätze, den wir von einem Mitmenschen hören können. Jemandem zu vertrauen schafft Nähe und Sicherheit, es ermöglicht uns Verantwortung abzugeben und trotz potentieller Gefahren handlungsfähig zu bleiben. Vertrauen müssen wir nicht nur darauf, dass unsere Mitmenschen uns wohlgesonnen sind und ihre Aufgaben erfüllen, sondern auch darauf, dass Institutionen, Organisationen und Unternehmen verantwortungsvoll handeln und unsere Interessen berücksichtigen. So wird Vertrauen zu einer notwendigen Konstante innerhalb unserer Gesellschaft. Im Laufe unseres Lebens müssen wir jedoch immer wieder erfahren, dass Vertrauen enttäuscht werden kann und somit ein Risiko birgt. Vertrauen zu schenken oder auch selbst vertrauenswürdig zu handeln kann eine große Herausforderung darstellen. Der positive Wert von Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit bleibt jedoch unbestritten. Auch in ethischen Überlegungen taucht der Vertrauensbegriff immer wieder auf. So wird beispielsweise ein Vertrauensbruch als moralisch verwerflich bewertet oder Vertrauen wird als hilfreiches Element in einer Beziehung zwischen Arzt und Patient beschrieben. Aufgrund der wichtigen Stellung, die das Phänomen Vertrauen in unserem Alltag und auch in ethischen Überlegungen einnimmt, ist ein genauerer Blick auf seine Funktionsweise wichtig und lohnenswert.

1. Vertrauen als Grundlage menschlichen Zusammenlebens

Martin Hartmann hat eine Begriffsdefinition geliefert, die uns hier zur ersten Annäherung an das Phänomen dienen soll:

„In Akten des Vertrauens gehen wir – optimistisch und in kooperativer Orientierung – davon aus, dass ein für uns wichtiges Ereignis oder eine für uns wichtige Handlung in Übereinstimmung mit unseren Wünschen und Absichten eintritt oder ausgeführt wird, ohne dass wir das Eintreten oder Ausführen dieses Ereignisses oder dieser Handlung mit Gewissheit vorhersagen können.“ (Hartmann 2004, 487)

In diesem Zitat zeigen sich bereits drei wichtige Elemente von Vertrauen:

1.    Vertrauen ist in die Zukunft gerichtet. Wenn wir vertrauen, gehen wir davon aus, dass etwas passieren wird oder sich jemand in einer bestimmten Weise verhalten wird.

2.    Vertrauen ist an bestimmte Wünsche und Erwartungen geknüpft. Wir gehen nicht nur davon aus, dass irgendetwas passiert oder sich jemand irgendwie verhält, sondern wir gehen davon aus, dass sich jemand unseren Wünschen und Vorstellungen entsprechend verhält und dass genau die Ereignisse eintreten, von denen wir möchten, dass sie es tun.

3.    Im Akt des Vertrauens geben wir die Kontrolle darüber ab, ob die Ereignisse tatsächlich so eintreten werden, wie wir es erwarten und wünschen. Es bleibt dem Vertrauensempfänger überlassen, ob er die Erwartungen und Wünsche erfüllt oder nicht.

Weniger deutlich geht aus dieser Definition hervor, dass Vertrauen in Beziehungen stattfindet. Dieser Aspekt steht bei vielen anderen Autorinnen und Autoren im Vordergrund. Wir vertrauen unseren Mitmenschen, aber wir vertrauen auch anderen Dingen, wie etwa unserem Finanzsystem, einem Virenprogramm, der Stabilität von Beton, einer bestimmten Automarke oder Gott. Entscheidend scheint lediglich zu sein, dass es stets jemanden gibt, der vertraut, und jemanden oder etwas, dem vertraut wird. Als ethische Kategorie ist Vertrauen allerdings vor allem dort relevant, wo es sich zwischen Menschen abspielt. Auch in der Soziologie gilt Vertrauen als eine der Grundvoraussetzungen für menschliches Zusammenleben überhaupt. (vgl. Hartmann/Offe 2001, Einleitung) Indem das Individuum zunächst vertrauensvoll davon ausgeht, dass seine Mitmenschen ihm grundsätzlich wohlgesonnen sind, wird es ihm überhaupt erst möglich, sich angstfrei in einer Gesellschaft zu bewegen. So schreibt Niklas Luhmann:

„Ohne jegliches Vertrauen aber könnte [der Mensch] morgens sein Bett nicht verlassen. Unbestimmte Angst, lähmendes Entsetzen befielen ihn.“

(Luhmann 1989, 1)

Unserer Gesellschaft liegt das Prinzip zu Grunde, dass implizite oder explizite Vereinbarungen getroffen werden und jeder darauf vertraut, dass diese eingehalten werden, oder dass eine Nicht-Einhaltung zumindest angemessen sanktioniert wird. Ohne Vertrauen wäre der Mensch handlungsunfähig und das soziale Zusammenleben müsste geprägt sein von ständiger Vorsicht und dem Kampf um die Berücksichtigung der eigenen Interessen. Thomas Hobbes konstruierte seinen Naturzustand nicht zuletzt aus der Annahme, dass sich Menschen zueinander zunächst misstrauisch verhalten. Daraus resultiert ein Kriegszustand, der ein friedvolles Zusammenleben verhindert und die egoistische Natur des Menschen offenbart. Erst mit der Möglichkeit Verträge zu schließen, die über eine Sanktionsmacht abgesichert sind, wird Vertrauen möglich. (vgl. Hobbes 1994, 75-85)

Obwohl Vertrauen eine wichtige Rolle in unserem Leben zu spielen scheint, hat es in der systematischen Philosophie bisher erstaunlich wenig Aufmerksamkeit erfahren. Annette Baier begründet dies damit, dass seit Hobbes das Phänomen des Vertrauens vor allem in Verbindung mit der Möglichkeit Verträge zu schließen betrachtet wurde. Durch diese etwas einseitige kontraktualistische Betrachtung wurden Aspekte des persönlichen oder intimen Vertrauens vernachlässigt. (vgl. Baier 2001, 64) In den letzten Jahren wurde jedoch unter anderem in der Diskussion um moralische Verantwortung und in der Medizinethik (Arzt-Patienten-Verhältnis) das Augenmerk verstärkt auf den Aspekt des Vertrauens gerichtet.

2. Vertrauen als Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität

Vertrauen hat also eine wichtige soziale Funktion. Besonders Niklas Luhmann hat mit seiner Abhandlung „Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität“ aus dem Jahr 1968 diese Bedeutungsdimension ausgearbeitet und geprägt.

Luhmanns Kernthese lautet, dass Vertrauen dazu beiträgt, die Komplexität, der die Menschen in der modernen Gesellschaft ausgesetzt sind, zu reduzieren. Dadurch werden ihnen neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet:

„Wo es Vertrauen gibt, gibt es mehr Möglichkeiten des Erlebens und Handelns, steigt die Komplexität des sozialen Systems, also die Zahl der Möglichkeiten die es mit seiner Struktur vereinbaren kann, weil im Vertrauen eine wirksamere Form der Reduktion von Komplexität zur Verfügung steht.“ (Luhmann 1989, 8)

Mit einfachen Worten ausgedrückt, besteht das Problem für den Menschen darin, dass er nicht in die Zukunft blicken kann. Die Anzahl der möglichen Ereignisse ist unendlich und es stehen keine Informationen zur Verfügung, welche davon tatsächlich eintreffen werden. Das meint Luhmann mit „Komplexität“. Dieser Informationsmangel muss mit Hilfe von Vertrauen in bekannte Muster ausgeglichen werden. Bestimmte Entwicklungsmöglichkeiten werden so von der Berücksichtigung ausgeschlossen und bestehende Gefahren können einfach ignoriert werden. Vertrauen „ermöglicht es daher, mit größerer Komplexität in Bezug auf Ereignisse zu leben und zu handeln.“ (Luhmann 1989, 16) Erst durch Vertrauen wird der Mensch in der Gesellschaft überhaupt handlungsfähig.

3. Personenvertrauen und Systemvertrauen

Luhmann unterscheidet weiterhin zwischen Vertrauen zu Personen und zu Systemen. Personenvertrauen findet gegenüber Einzelpersonen statt und definiert sich als „die generalisierte Erwartung, dass der andere seine Freiheit, das unheimliche Potential seiner Handlungsmöglichkeiten, im Sinne seiner Persönlichkeit handhaben wird – oder genauer, im Sinne der Persönlichkeit, die er als die seine dargestellt und sozial sichtbar gemacht hat. Vertrauenswürdig ist, wer bei dem bleibt, was er bewusst oder unbewusst über sich selbst mitgeteilt hat.“ (Luhmann 1989, 40f.)  Eine Person erscheint also als vertrauenswürdig, wenn sie sich so verhält, wie es ihr bisheriges Verhalten und ihre Aussagen über zukünftiges Verhalten implizieren.

Systemvertrauen bezieht sich dagegen auf Vertrauen, das ein Individuum komplexeren und abstrakteren Systemen, wie z.B. dem Gesundheitssystem, entgegenbringt. Die Kontrolle dieser Systeme erfordert ein hohes Maß an Fachwissen, das der Einzelperson in der Regel nicht zur Verfügung steht. Daher schließt das „Vertrauen in die Funktionsfähigkeit von Systemen […] Vertrauen in die Funktionsfähigkeit ihrer immanenten Kontrollen ein.“  (Luhmann 1989, 65) In ein System zu vertrauen bedeutet demnach letztendlich darauf zu vertrauen, dass dieses System von kompetenten Fachkräften gestaltet und kontrolliert wird.

4. Vertrauen in der Krise

Seit einiger Zeit wird in den Medien und in der Soziologie immer wieder behauptet, dass sich unserer Gesellschaft in einer Vertrauenskrise befindet. Seit der Finanzkrise 2008 herrscht eine Krise des Vertrauens in unser Wirtschaftssystem, auch der Kirche ist nach den untragbaren Fehltritten einiger ihrer Vertreter nicht mehr zu trauen und Vertrauen in die Politik gab es vielleicht noch nie.

Jedoch ist es fraglich, wie tiefgreifend diese Vertrauenskrisen tatsächlich sind. Zwar äußern wir häufig unser Misstrauen gegenüber Institutionen und Mitmenschen, unser Verhalten zeigt jedoch etwas anderes. Wir lesen weiterhin Zeitungen, obwohl wir den Journalisten misstrauen, wir legen weiterhin unser Geld bei den Banken an, obwohl wir kein Vertrauen ins Finanzsystem haben, wir nehmen weiterhin Medikamente ein, obwohl uns die Machenschaften der Pharmaindustrie dubios erscheinen und wir suchen weiterhin Ärzte auf, obwohl wir deren Behandlungsmethoden nicht im Einzelnen verstehen. Wir nehmen all diese Dienste in Anspruch, obwohl wir manchmal behaupten, ihnen nicht zu vertrauen. Es scheint, dass aus dem Vertrauensverlust nicht die radikalen Konsequenzen gezogen werden, die eigentlich folgen müssten. Denn es wäre durchaus möglich – wenn auch mit zugegebenermaßen hohem Aufwand – diese Dienstleistungen abzulehnen und beispielsweise Geld nicht bei einer Bank anzulegen oder schulmedizinische Behandlungen völlig zu verweigern.

Angesichts dieser Probleme kann man fragen, inwieweit Vertrauen überhaupt gemessen werden kann und ob verbale Aussagen über Vertrauen aussagekräftig sind. (vgl. Hartmann 2004, 389) Vertrauen hat einen handlungsbezogenen Charakter. Demnach zeigt sich Vertrauen in bestimmten Handlungen. Es ist keinesfalls auszuschließen, dass wir vertrauensvoll handeln, obwohl wir das Gegenteil behaupten. Außerdem ist Vertrauen von präreflexiver Natur. Das bedeutet, dass wir vertrauensvolles Handeln nicht ständig bewusst reflektieren, sondern oftmals bloßen Intuitionen oder Gewohnheiten folgen. Wenn wir in einen Bus steigen denken wir beispielsweise äußerst selten darüber nach, ob wir dem Busfahrer unser Leben anvertrauen möchten. Und unserem Arzt vertrauen wir vielleicht schlichtweg, weil er sympathisch aussieht. Daraus lässt sich schließen, dass Interviews und Umfragen bezüglich Vertrauen in bestimmte Personen oder Institutionen keine Aussagen über tatsächliches Vertrauen treffen können, vielmehr müssen wir aufmerksam unser Handeln beobachten.

5. Vertrauen als Risiko

Trotz aller Absicherungsversuche bleibt Vertrauen immer ein Risiko. Jedes Vertrauen kann sich als Irrtum herausstellen und enttäuscht werden. So bleibt die widersprüchliche Feststellung, dass Vertrauen in jemanden oder etwas zu setzen eine notwendige, aber dennoch freiwillige Handlung ist. „Man kann Vertrauen nicht verlangen. Es will geschenkt und angenommen sein. Vertrauensbeziehungen lassen sich daher nicht durch Forderungen anbahnen, sondern nur durch Vorleistung – dadurch, dass der Initiator selbst Vertrauen schenkt oder eine zufällig sich bietende Gelegenheit benutzt, sich als vertrauenswürdig darzustellen“. (Luhmann 1989, 46) Eine Garantie dafür, dass ein Mensch, ein System, eine Institution, die Medien oder sonstige Begleiter unseres Alltags tatsächlich vertrauenswürdig sind, kann nicht gegeben werden. So kann und muss Vertrauen letztendlich nur auf einem Wert basieren: Vertrauen.

6. Verwendete Literatur

·        Baier, Annette: Vertrauen und seine Grenzen. In: Hartmann, Martin; Offe, Claus (Hg.): Vertrauen: die Grundlage des sozialen Zusammenhalts, Frankfurt/Main, Campus Verlag 2001.

·        Hartmann, Martin: Vertrauen. In: Göhler, Gerhard et al. (Hg.): Politische Theorie. 22 umkämpfte Begriffe zur Einführung, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften 2004.

·        Hobbes, Thomas: Vom Menschen. Vom Bürger, hg. v. Günter Gawlick, Hamburg, Felix Meiner Verlag 1994.

·        Luhmann, Niklas: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität, 3. Aufl., Stuttgart 1989.

7. Weiterführende Literatur

·         Hartmann, Martin: Die Praxis des Vertrauens. Berlin, Suhrkamp Verlag 2011.
Umfangreiche philosophische Monografie mit einer systematischen Begriffsanalyse und historischen Bezügen.

·         Hartmann, Martin; Offe, Claus (Hg.): Vertrauen: die Grundlage des sozialen Zusammenhalts, Frankfurt/Main, Campus Verlag 2001.
Hilfreiche Aufsatzsammlung zur ersten Annäherung an den Begriff.

·         Luhmann, Niklas: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität, 4. Aufl., Stuttgart, Lucius & Lucius Verlagsgesellschaft 2009.
Kurze Abhandlung über Vertrauen aus soziologischer Sicht. Anspruchsvoll zu lesen, aber sehr aufschlussreich.

·         O’Neill, Onora: Autonomy and Trust in Bioethics, Cambridge University Press 2002.
O’Neill stellt einige Überlegungen zum Verhältnis von Autonomie und Vertrauen in der Bioethik an. Dabei trifft sie viele allgemeingültige Aussagen über das Phänomen des Vertrauens. Auch auf Englisch gut lesbar. Auszüge direkt im Internet verfügbar:
http://books.google.com/books?id=F_2z0qJgrUoC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_atb#v=onepage&q&f=false

8. Materialien

·        http://plato.stanford.edu/entries/trust
Eintrag in der Standford Encyclopedia of Philosophy. Englisch

·        http://www.bbc.co.uk/radio4/reith2002
Vorlesungsreihe der britischen Philosophin Onora O’Neill zum Thema Vertrauen. Zum Lesen und Anhören. Englisch

Gastbeitrag von: Johanna Wagner (Creative Commons)

zum vorherigen Blogeintrag                                                                               zum nächsten Blogeintrag 

 

Liste aller Blogeinträge

Kommentare: 2
  • #2

    WissensWert (Sonntag, 15 Oktober 2017 03:44)

    http://www.uni-potsdam.de/ethik-online/index.php/alle-themen/30-themen/25-vertrauen

  • #1

    WissensWert (Sonntag, 15 Oktober 2017 03:34)

    Vertrauen ist verdammt zerbrechlich.
    Es braucht oft viel Zeit,
    und schwere Situationen, bis sich Vertrauen aufbaut.
    (Erst in Momenten, in denen man nichts geben kann,
    aber braucht, zeigt sich wahre Liebe.
    Aber es reicht eine dumme Situation, um es brechen.
    Deshalb ist Vertrauen risikobehaftet.
    Wer vertraut, kann enttäuscht werden, kann verletzt werden.
    Wunden vergehen langsam, Narben werden bleiben.
    Man hat sich verbrannt und scheut das Feuer.
    Leider gerade dann, wenn man die Wärme doch am meisten braucht.
    Man wird misstrauisch und beginnt jeden Neubeginn anzuzweifeln.
    Man ist unsicher und es drängt einem nach Kontrolle.
    Dabei bedeutet Vertrauen meist ein Vertrauensvorschuss.
    Die Aufgabe von Kontrolle also.
    Anfänglich muss Vertrauen oft ein halbblindes Geschenk sein.
    Ich kann dir nicht zeigen, dass du mir vertrauen kannst,
    bevor du mir dich und deine Geheimnisse nicht anvertraust.
    Ich kann dir nicht zeigen, dass ich dich halten werde,
    bevor du dich nicht in meine Arme legst.
    Ich kann dir nicht zeigen, dass du mir vertrauen kannst,
    bevor du aufhörst deine Gefühlswelt kontrollieren zu wollen.
    Vertrauen ist also immer Risiko.
    Vertrauen kann in tiefer Trauer enden.
    Ein Zustand der Unerträglichkeit kann sich ausbreiten
    und man bereut, je vertraut zu haben.
    Und ja - manch einer fiel schon zu tief, um noch einmal aufzustehen.
    Aber lasst uns nicht Angst vor der Trauer haben!
    Denn stehen wir dann irgendwann am Ende und sehen wir den Tod,
    werden wir spätestens dann realisieren,
    dass wir auf lange Sicht eh nichts zu verlieren hatten.
    Der Fall ist ein Zeichen dafür, dass man geflogen ist.
    Die Trauer zeigt uns, dass wir einst etwas von persönlicher Bedeutung hatten.
    Wahrhaft traurig ist es nur,
    nie das Gefühl vom Flug kennen zu lernen.
    Sodann, lasst uns unendliche Angst davor haben,
    am Ende zu realisieren, dass man nie etwas zu verlieren hatte.
    Lasst uns einander nahe gehen!

    https://www.sapereaudepls.de/2014/02/15/vertrauen/


Impressum | Datenschutz | Sitemap
Diese Website darf gerne zitiert werden, für die Weiterverwendung ganzer Texte bitte ich jedoch um kurze Rücksprache.