„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Die Psyche Mohammeds

Hamed Abdel-Samad wurde vielfach dafür kritisiert, dass er in "Mohamed – Eine Abrechnung" ein regelrechtes Psychogramm des Propheten angefertigt hat. In Kapitel 2 beschreibt Hamed beispielsweise, warum er Mohammed für ein aus einer "Beischlaf-Ehe" hervorgegangenes Kind hält, das von seinem Stamm verschmäht wurde und deshalb in eine tiefe Identitätskrise gefallen sei. Diese sei von akustischen und visuellen Halluzinationen sowie angeblichen "Gotteserfahrungen" begleitet wurden, woraus schließlich der Islam hervorging.

Das stößt Muslimen, die in Mohammed lieber den edelsten aller Menschen und im Koran und den Hadithen gerne die unverfälschte Offenbarung Gottes sehen wollen, sowie linken Islamapologeten, natürlich sauer auf. Zumal Hamed im siebten Kapitel noch einen drauflegt und das Bild eines Mohammeds zeichnet, der zunächst ein gekränkter Außenseiter, dann ein krankhafter Tyrann war, der narzisstisch und paranoid war und u.a. aufgrund einer Hypergraphie (Schläfenlappenepilepsie) eine ganze Weltreligion erfand.

Urheber des Bildrechts: Nevit Dilmen (CC BY-NC-SA 3.0.)

1. Mohammeds Zwangsstörungen

Doch Hameds Theorien sind plausibel. Seine Quellen sind fundiert und seine Argumentation ist schlüssig. Die Diskussion um Mohammeds Psyche ist wichtig, da sie ihn entmystifiziert und eine kritische Auseinandersetzung mit seiner Schrift dem Koran ermöglicht. Oft wird dabei unterschlagen, was eigentlich am offensichtlichsten erscheint: Mohammed litt unter massiven persönlichen Zwangsstörungen und webte diese in den Islam mit ein.

Eine Zwangsstörung äußert sich im übertriebenen und zwecklosen Drang, bestimmte Gedanken immer wieder zu denken oder bestimmte Handlungen wiederkehrend auszuführen. Dazu zählen z.B. ritualisierte Abläufe, die nie variiert werden dürfen oder Wiederholungen (bestimmte Gedanken müssen ritualisiert eine bestimmte Anzahl wiederholt werden).

Dass Mohammed an einer Vielzahl solcher Zwangsstörungen litt, geht unmittelbar aus den Hadithen hervor:

 

Mohammed atmet dreimal vor jedem Schluck Wasser.

https://books.google.de/books?id=bDOlAjrkZl8C&pg=PA166.#v=onepage&q&f=false

 

Mohammed schreibt vor, wer sich nach dem Toilettengang mit Steinen reinigt, soll darauf achten, eine ungerade Zahl (!) von Steinen zu verwenden. Eine typische Zwangsidee.

http://sunnah.com/bukhari/4/27

 

Mohammed schreibt vor, in welcher Reihenfolge die Schuhe anzuziehen und auszuziehen sind. (Rechts zuerst anziehen, links zuerst ausziehen) Ein typisches Zwangssymptom.

http://sunnah.com/bukhari/77/72

 

Mohammed schreibt vor, beim Urinieren den Penis mit der linken Hand zu halten. Beim Trinken soll man nicht in das Trinkgefäß ausatmen. Das sind unnötige, sinnlose Zwangshandlungen.

http://sunnah.com/bukhari/4/19

 

Mohammed schreibt vor, wenn ein Hund aus einem Gefäß trinkt, muss es anschließend sieben mal mit Wasser und acht mal mit Staub gereinigt werden. Eine typische Zwangshandlung mit Zähl- und Nummernzwang.

http://sunnah.com/urn/1253640

 

Waschungen müssen in ungerader Zahl ausgeführt werden (dreimal, fünfmal oder siebenmal)

http://sunnah.com/muslim/11/50

 

Mohammed wiederholt alles Gesagte dreimal.

Eine sinnlose Zwangshandlung.

http://sunnah.com/abudawud/26/13

 

Mohammed grüßt dreimal und wiederholt jeden Satz dreimal. Eine sinnlose Zwangshandlung.

http://sunnah.com/bukhari/79/18

 

Mohammed schlägt vor, "Subhan Allah” 33mal, 'Alhamdulillah' 33mal und 'Allahu Akbar' 34mal vor dem Schlafengehen aufzusagen. Ein sinnloses Zwangsritual.

http://sunnah.com/bukhari/69/12

 

Mohammed sagt, wer unangenehme Träume erlebt, muss dreimal ausspucken, dreimal Allah um Schutz vor dem Satan anflehen und sich auf die andere Seite drehen. Ein sinnloses Zwangsritual.

http://sunnah.com/ibnmajah/35/16

 

Allein die Reinigung zum Gebet ist ein Lehrbuchbeispiel für eine streng geregelte Zwangshandlung, mit Reihenfolge, Nummernzwang und Verbalzwang. (mal die Liste durchscrollen, sehr beeindruckend. Der Ablauf ist in aberwitzigem Detailreichtum geregelt, bis hin, welcher Finger welchen Teil des Ohrs bei der Waschung zu berühren hat.)

https://islampraxis.wordpress.com/der-gottesdienst/die-waschung/

Solche zwangstypischen Rituale finden sich dutzendweise im Islam. Selbst der Toilettengang ist präzise durchgeregelt, welcher Fuß das Bad zuerst zu betreten hat - und wieder zu verlassen hat - welches Gebet vorher und welches nachher gemurmelt werden muss, welche Sitzrichtung auf der Toilette einzunehmen ist und vieles mehr. Und Theologen und Imame versuchen aus diesen sinnlosen Zwangsstörungen Mohammeds noch irgendeinen tieferen Sinn herauszuinterpretieren.

Auch das "Gedenken beim Aufwachen aus dem Schlaf" ist ein klassisches Symptom bei Zwangsstörungen: Als erste Handlung des Tages müssen bestimmte ritualisierte Gedanken gedacht werden - oder bestimmte Worte gemurmelt werden.

Eindeutiger lassen sich Zwangsstörungen kaum beschreiben.

Das Schlimme daran: Mohammeds krankhafte Geisteswelt wurde nie wirklich begraben, durch den von ihm erfundenen Islam tyrannisiert sie noch heute die Welt.

2. Mohammeds Moralverständnis

Mohammeds Geisteswelt war nicht nur in psychischer, sondern auch in moralischer Hinsicht zutiefst krank:

 

"Mohammed hat laut Überlieferungen 600 bis 900 Kriegsgefangene nach ihrer bedingungslosen Kapitulation enthaupten lassen. (Quran 33,26, Tafsire und Biographie)

http://www.qtafsir.com/index.php?option=com_content.

 

Mohammed hat laut Überlieferung Menschen für Bagatelldiebstähle (ein Viertel Dinar) die Hand abhacken lassen. Er sagt, er würde selbst seiner eigenen Tochter die Hand abhacken, wenn sie stiehlt.

http://sunnah.com/nasai/46/30

http://sunnah.com/urn/1268640

http://sunnah.com/muslim/29/1

 

Mohammed soll die Versklavung und sexuelle Versklavung von Andersgläubigen gebilligt haben. Er hat sogar einen legitimierenden Koranvers offenbart, der seinen Gefährten die Vergewaltigung der gefangenen Frauen erlaubt (auch wenn ihre gefangenen genommenen Ehemänner sind noch am Leben sind). (heute: Quran 4,24)

http://sunnah.com/abudawud/12/110

http://sunnah.com/muslim/16/147

http://sunnah.com/bukhari/34/176

 

Mohammed hat laut Überlieferung die Ermordung Dutzender Kritiker angeordnet, z.B. von Kab ibn al-Ashraf , der ironische Verse auf ihn gedichtet hat.

http://sunnah.com/bukhari/56/239

http://sunnah.com/bukhari/56/238

http://sunnah.com/bukhari/64/84

 

Laut Sahih Muslim erlaubte Muhammad die Tötung von andersgläubigen Kindern.

http://sunnah.com/muslim/32/167

http://sunnah.com/muslim/32/170

(An anderer Stelle findet sich eine gegenteilige Aussage.)

 

Laut Bukhari und anderen Quellen hat Mohammed einigen Kameldieben mit glühenden Eisen die Augen ausgebrannt, ihre Hände und Füße abgehackt und sie daraufhin in der Wüste verenden lassen.

http://sunnah.com/bukhari/76/9

http://sunnah.com/bukhari/24/102

http://sunnah.com/bukhari/76/8

http://sunnah.com/bukhari/86/32

http://sunnah.com/tirmidhi/1/72

Und diesen Mohamed, einen pädophilen Massenmörder, halten 1,8 Milliarden Muslime weltweit für das ethische "Vorbild aller Menschen". Für ein paar dieser Muslime ist das eine moralische Bankrotterklärung, da sie Mohameds Verhalten tatsächlich für vorbildhaft halten (siehe z.B. die Leute vom islamischen Staat). Für die Mehrheit der Muslime bedeutet es jedoch eine intellektuelle Bankrotterklärung, weil sie moralisch viel weiter sind als Mohamed es war (also zum Beispiel keine Sexsklaverei und Kindesmisshandlung billigen), den Widerspruch zwischen diesen moralischen Einsichten und den Inhalten des Islams aufgrund ihrer religiösen Verblendung aber nicht zu erkennen vermögen.

3. Warum Mohammed den Islam erfand

Warum aber hat Mohamed seine (in jeder nur erdenklichen Hinsicht anti-humane) Ideologie überhaupt erst erfunden? Die syro-amerikanischen Ärztin Wafa Sultan schreibt dazu:

"Ich glaube, dass der islamische Glaube geschaffen wurde, um Mohammed zu dienen, und seine Wünsche und Triebe zu legitimieren. Als Beleg haben wir Aishas Worte: Ich sehe, dass dein Herr sich beeilt, deine Wünsche zu befriedigen.” Diese Worte, die sie mit Unschuld und Spontanität äußerte, verkörpern das Ziel, wofür der islamische Glauben geformt wurde.

 

Der Islam erlaubte Männern, Kinder zu heiraten, um Mohammeds Heirat mit Aisha zu rechtfertigen. Islam verbietet Adoption, um Mohammeds Heirat mit der Frau seines Adoptivsohnes zu rechtfertigen – etwas was gemäß den vor-islamischen moralischen Werten der Araber verboten war. Der Islam erlaubte Frauen zu erbeuten und ihre Ehre zu verletzen, um Mohammeds Heirat mit Safiya zu rechtfertigen, nachdem er ihren Ehemann, ihren Vater und Bruder in der gleichen Nacht getötet hatte.

 

Können Sie sich irgendeine Frau auf dem Angesicht dieser Erde vorstellen, die mit ihren eigenen Augen Zeuge wird, wie ihr Ehemann, Vater und Bruder getötet wird, und die an Ort und Stelle die Religion des Mörders annimmt und mit ihm schläft? Ist es möglich, dass der menschliche Verstand so eine Geschichte akzeptiert?

 

Wie sind die bedarfsgerechten "Offenbarungen" Mohammeds zu erklären, die ihm häufig zum persönlichen Vorteil gedient haben?"

Tatsächlich war Mohamed nicht nur ein kranker Schafshirte, sondern auch ein  schamloser Opportunist und gekonnter Demagoge. Das machte ihn überhaupt erst so gefährlich. Selbst seine sechsjährige(!) Ehefrau Aischa erkannte schon zu Mohameds Lebzeiten: "Sieht aus, als würde Allah seine Offenbarungen immer zur rechten Zeit schicken, um Deine Wünsche und Begierden zu erfüllen."
http://sunnah.com/urn/44660
http://sunnah.com/muslim/17/64

Mohamed war ein schamloser Opportunist, da er seine Lehre stets an die Offenbarungsanlässe und seine persönlichen Wünsche anpasste. Nur so erklärt sich der mitten im Koran stattfindende Sinneswandel: Als Kind erfuhr Mohammed viele Abweisungen (auch bei Frauen, daher seine Frauenfeindlichkeit) und seine Lehre war wenig erfolgreich, als er sie noch friedlich und poetisch vortrug. Erst als Mohammed zu den Schwertern rief, kam der Erfolg des Islams und er erhielt Aufmerksamkeit, die er zuvor nie erfahren hatte. All die wesentlichen Eckdaten zum Leben Mohammeds, die übereinstimmend von allen islamischen Richtungen überliefert werden, legen die Vermutung sehr nahe, dass Mohammed schlichtweg nur große Komplexe hatte und beim Versuch, diese zu kompensieren, immer mehr dem Größenwahnsinn verfiel.

Und Mohammeds "Offenbarungen" waren in vielen Fällen nichts anderes als Rechtfertigungsversuche, seine persönlichen (insbesondere sexuellen) Lüste und Begehrlichkeiten durchzusetzen.

 

- Er selbst darf nicht nur vier Frauen haben, sondern so viele er will. (Sure 33 Vers 50)

 

- Mohammed hat seiner Frau Hafsa Treue versprochen - jetzt bereut er es. Er möchte weiterhin Sex mit der koptischen Sklavin Maria haben. Da kommt eine neue Offenbarung von Mohammed: "Gott möchte nicht, dass er seinen Treue-Eid hält!" Eine feine Idee. Er MUSS weiter Sex mit der Sklavin Maria haben, sonst wäre Allah sehr unglücklich. (Sure 66 Vers 1) 

 

- Mohammed findet Gefallen an seiner hübschen Schwiegertochter. Dummerweise ist die aber mit seinem Adoptivsohn verheiratet. Also "offenbart" er, dass die Ehe zwischen seinem Sohn und Zaynab annuliert ist und heiratet sie selbst. (Sure 33, 40)

 

- Wem gehört die Kriegsbeute? Mohammed offenbart: Sie gehört Mohammed und Gott (Sure 8 Vers 1).

 

Ich weiß nicht, ob Mohammed real existiert hat - und wenn ja - was für eine Persönlichkeit er war. Aber wenn man den islamischen Texten Glauben schenken möchte, dann sind Muslime wahrscheinlich auf einen Betrüger reingefallen, der sich unter Berufung auf einen angeblichen "Prophetenstatus" schamlos selbst übervorteilt hat.

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