„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Oralsex

A. Eine Frau "zu lecken" macht uns Männer zwar weniger Spaß als der klassische Sex oder selbst oral befriedigt zu werden.

- Dennoch macht es uns Spaß, obwohl wir dabei ja nicht selbst stimuliert werden. Dies liegt an unserer menschlichen Fähigkeit zur Empathie und daran, dass es uns bereits sehr gefällt zu sehen, wie die Frau dabei "abgeht". Es fühlt sich gut an, es ihr "besorgen zu können".

- In der Spieltheorie gibt es ein interessantes Theorem, das vereinfacht gesagt besagt, dass wenn in einer Gruppe jeder Akteur nicht nur nach seinem eigenen sondern auch ein wenig nach dem Wohl der anderen schaut, es unterm Strich Jedem besser geht. Oralsex aktiv zu verüben mag zwar nicht die größte aller Lüste sein, aber wenn es keiner macht wird auch keiner passiv geleckt und damit sinkt idR. unterm Strich der Nutzen für jeden Beteiligten. Oralsex sollte als eine schenkende Geste verstanden werden, insgeheim darf dabei gehofft werden, dass der Partner sie einem im Gegenzug dann auch offeriert.

 

- Umso mehr eine Frau auf der Hüfte hat, desto tendenziell stärker ist nach meiner eigenen Erfahrung ihr Vaginalgeruch- bzw. geschmack. Manche Frauen "schmecken unten rum" auf eine Weise und in einer Stärke, dass man es in einem anderen Kontext (zB, wenn unser Essen derart schmecken würde) als äußerst penetrant und unangenehm empfinden würde. Aber der Umstand und das Wissen darum, dass man gerade das weibliche Geschlechtsteil "schmeckt", macht es irgendwie wieder "geil".

B. Jetzt haben wir viel über Oralsex gesprochen. Aber wie praktiziert man ihn richtig?

 

- Einen Masterplan gibt es nicht. Neulinge sollten sich kein Vorbild an Pornos nehmen, Frauen sind da unten sehr sensibel und wollen normalerweise auch nicht wie von einem Hund abgeschlabbert werden.

 

- Sie wird dir signalisieren, wie sie es möchte. Wenn sie deinen Kopf zu ihrer Scheide drückt, machst du es gut, wenn sie ihr Becken zurückzieht, solltest du was ändern. Scheue dich generell nie davor, sie davor zu fragen, was sie mag und was nicht.

 

Die Klitoris ist der "Zauberknopf", wenn du ihn leckst, küsst oder vorsichtig an ihm saugst oder gar knabberst und dabei kontinuierlich die Geschwindigkeit steigerst, bringst du fast jede Frau auf 180. Du kannst dabei ihre Schamlippen vorsichtig wegziehen, um leichter an die Klitoris zu kommen.

 

- Oder du versucht, die erogenen Zonen vorerst auszusparen und sie schon verrückt oder zumindest "heiß" zu machen, noch bevor es erst richtig zur Sache geht. Wenn sie es mag, fange ganz unten bei ihren Füßen an[1], arbeite dich an den Innenseiten ihrer Oberschenkel langsam hoch. Schenke ihrem Intimbereich ab und an leichte Berührungen, aber zieh deine Zunge dann wieder weg. Nach einiger Zeit, wenn sie schon feucht ist, widmest du dich ganz der Scheide. Du kannst zuerst die äußeren Schamlippen und das Gebiet darum herum ablecken und dich danach der Klitoris widmen, du kannst deine zusammengerollte Zunge vorsichtig wie ein Penis in sie einführen. Deine Hände sollten bei alldem nicht untätig bei dir bleiben, lege sie anfangs in ihre Hände oder auf ihre Brüste oder Schenkel und gehe später mit deinen Fingern in sie. Wenn deine Zunge und deine Finger irgendwann im Duett an ihrer Vagina spielen, wird sie unwillkürlich dazu singen müssen. Und wenn du es ganz perfekt machen möchtest, kannst du während du sie fingerst ein wenig nach oben drücken. Am Anfang wie gehabt sanft, mit der Zeit darf du aber auch wilder werden.

 

- Als Mann müsste ich nun noch beantworten können, was einen guten Blowjob ausmacht. Beim BJ ist es jedoch irgendwie wie bei einer Frau: Man weiß sofort, wenn einem ein Exemplar besonders gefällt, aber es fällt zumindest mir persönlich schwer, allgemeine hinreichende Gründe dafür zu nennen. Es ist sicher nicht verkehrt, wenn auch die Frau dabei Spaß hat und mit einer gewissen Leidenschaft und nicht etwa halbherzig an die Sache geht. Massiert den Hoden, seid aktiv mit der Zunge - überrascht uns! Vielen Männern gefällt es auch sehr, die Frau zu "deepthroaten", d.h. den Penis gänzlich bis zum Rachen in ihren Mund zu stecken. Oft würgt die Frau dabei. Vielleicht zeigt sich in solchen Praktiken auch, dass ein nicht unerheblicher Teil dessen, was sowohl viele Männern als auch Frauen[2] sexuell anspricht, auf einer männlich-dominanten und einer weiblich-devoten Geschlechterrolle basiert.

[1] Vielen Frauen mögen es auch, wenn du ihre Brustwarzen miteinbeziehst, für andere Frauen sind die eigenen Brüste auch nur ein Fettgebewesack und unnützes Anhängsel, an dem allein der Mann seinen Spaß haben kann.

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