„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Der Koran

Der Koran (auch: Qur'an; die Lesung, Rezitation, der Vortrag) ist die Heilige Schrift des Islams, die gemäß dem Glauben der Muslime die wörtliche Offenbarung Gottes (arab. Allah) an den Propheten Mohammed enthält, vermittelt durch „Verbalinspiration“ des Engels Gabriel. Dieser theologische Status, gepaart mit der hohen Anzahl gläubiger Muslime (1,6 Milliarden) und seinen z.Ten. theokratischen, faschistischen und kulturrassistischen Anweisungen in rechtlichen, politischen, kulturellen, militärischen und alltäglichen Belangen inhäriert dem Koran ein gewaltiges Gefahrenpotential für die liberale Welt.

Arabischer Koran mit persischer Interlinearübersetzung.
Arabischer Koran mit persischer Interlinearübersetzung.

Freilich verleiht der Sadschʿ (seine Reimprosaform) dem Koran einen literarisch-ästhetischen Mehrwert und – richtig vorgetragen – eine wahre Sogwirkung. Der Koran wird heute aber nicht wegen seiner Form und schon gar nicht wegen seines Inhaltes hochgeschätzt, sondern aufgrund seiner

Behauptung, das Wort Gottes zu verkünden. Gleiches gilt für den Propheten Mohammed: Auch er wird nicht wegen besonderen Leistungen verehrt, sondern weil er behauptet, ein von Gott gesandter Prophet zu sein.

Diese beiden Heiligsprechungen sind brandgefährlich, mehr dazu später.

Weitere Quellen des Islams: 

·       Sunna: überlieferte Handlungsanweisungen Mohammeds (Hadith-sammlungen).

·       Sira: Biographie Mohammeds.

·       Fatwas: islamische Rechtsauskünfte.

 

1. Der Inhalt des Korans

In entscheidenden Suren steht der Koran den Werten aus Humanismus und Aufklärung nicht nur inkompatibel, sondern überdies sogar konträr gegenüber. Er ist ihr Feind. Ihr Gegenspieler. Aus diesen Suren werde ich nun stückweise zitieren. Den bei solchen Anlässen immer folgenden Standard-einwänden, dass diese Suren nicht so eng zu nehmen sind, es auch ganz andere, schöne Koransuren gibt und man selbige nicht aus dem Kontext reisen darf, widme ich mich dann darauffolgend.

a. Grundrecht auf Leben

Der Koran untersagt uns (vor allen den Nichtmuslimen!) wiederholt ein Recht auf Leben: "Und erschlagt die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. ..." (Sure 2, Vers 191).
Weitere Suren, die explizit zu Mord, Krieg und Gewalt aufrufen: Sure 2, Vers 178; Sure 2, Vers 193; Sure 2, Vers 216; Sure 2,244; Sure 4, Vers 74; Sure 4, Vers 89; Sure 3, Vers 13; Sure 3, Vers 151; Sure 4, Vers 76;  Sure 4, Vers 89; Sure 4, Vers 104; Sure 5, Vers 35; Sure 8, Vers 12; Sure 8, Vers 39 [textgleich mit Sure 2,193]; Sure 8, Vers 55; Sure 8, Vers 65; Sure 9, Vers 5; Sure 9, Vers 36; Sure 9, Vers 52; Sure 9, Vers 111; Sure 9, Vers 123; Sure 9, Vers 123; Sure 47, Vers 4-5; Sure 47, Vers 35; Sure 61, Vers 3 und 4; Sure 66, Vers 9; Sure 98, Vers 6.

b. Gleichstellung von Mann und Frau

Der Koran behandelt Frauen als Menschen zweiter Klasse (vor allem Sure 4). Der Mann ist mehr wert als die Frau (Sure 2, 228) und darf diese ggfs. schlagen (Sure 4, 34); Er darf der Frau den Beischlaf verweigern (Sure 4, 34), die Frau aber nicht dem Mann (Legitimation von Vergewaltigung) (Sure 2, 223); Das weibliche Kind erbt nur halb so viel wie sein Bruder (Sure 4, 11); Allein der Mann darf mit bis zu vier Frauen gleichzeitig verheiratet sein (Sure 4,3); Nach der Scharia gilt die Aussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel wie die eines Mannes (gerechtfertigt durch Sure 2, 282).

c. Persönlichkeitsrechte

Der Koran erkennt das Recht des Menschen auf Unversehrtheit nicht an. Im islamischen Recht dürfen (siehe: Hadd-Strafen) Menschen verstümmelt (z.B. Hand abhacken Sure 5, 38), ausgepeitscht (z.B. 80 bzw. 100 Schlaghiebe Sure 24, 2 und Sure 24, 4), gesteinigt (ursprünglich Sure 33) und geköpft (Sure 8, 12) werden.

Der Koran erkennt das Recht des Menschen auf sexuelle Selbst-bestimmung nicht an. So legitimiert er bspw. mehrfach „den Besitz“ von Sexsklavinnen (Sure 23, 1-6; Sure 4,24; 70,28-30 und Sure 33,50).

d. Religionsfreiheit

Eigentlich ging bereits aus den unzähligen Tötungsbefehlen gegenüber „Ungläubigen“ (a.) hervor, dass der Koran keine Freiheit in der Religion kennt. Er bezeichnet Nichtmuslime als „die schlimmsten Tiere“ (Sure 8, 55), droht ihnen mit unendlichem Leid (Hölle) (Sure 10, 5). Apostasie wird islamrechtlich mit dem Tod geahndet (zu rechtfertigen u.a. durch Sure 2, 191 oder Sure 2, 227), womit auch schon der Punkt mit der "Meinungsfreiheit " geklärt wäre. Die Ehe zwischen Moslems und Heiden ist im Koran verboten (Sure 2,221).
Ganz besonders hasst der Koran die Angehörigen des Judentums (Antijudaismus), u.a. Sure 5, Vers 82; Sure 7, Vers 166-168; Sure 59, 11; Sure 2, 62 ff.

e. Zwischenfazit

Westliche Demokratiesysteme und der politische Islam sind inkompatibel. Entweder, es herrscht die Scharia, oder der Rechtsstaat. Entweder Demokratie, oder Theokratie. Entweder Gewaltenteilung und Opposition, oder Allah ist der allmächtige Allesbestimmer. Entweder, man ist gegen Inzest (Sure 33, 50); Pädophilie (Sure 65, 4); und eine faschistisch-religiöse Weltherrschaft (Sure 48, 28); oder man nimmt den Koran als offenbartes und absolutes Wort Gottes ernst. Beides gleichzeitig geht nicht.

2. Die Auslegung des Korans

a. Eindeutigkeit vs. Zweideutigkeit

Der Koran beteuert immer wieder, er sei klar, deutlich und leicht verständlich:
"Wir haben den Koran in deiner Sprache leicht verständlich gemacht" (Sure 19, 97)
"Dies sind die Verse des eindeutigen, klaren Buches." (12, 1)
"Dies sind die Verse des offenbarten, klaren und eindeutigen Buches." (15, 1)
"wir haben die Schrift auf dich hinabgesandt, um alles, was irgendwie umstritten ist, klarzulegen" (16, 89)
"dies hier ist deutliche arabische Sprache" (16, 103)
"Dies sind die Verse des Korans und einer deutlichen Schrift" (27, 1)
"Dies sind die Verse der deutlichen Schrift." (28, 2)
"Bei dem klaren Buch!" (43, 2)
"Beim klaren Buch, dem Koran." (44, 2)

 

Paradoxerweise ist es nicht der Skeptiker, sondern gerade der Gläubige, der dem Koran, entgegen diesen koranischen Suren(sic!), Zweideutigkeit unterstellt.
Beispiel: "Dem Dieb und der Diebin hackt die Hände ab als Vergeltung für ihre Tat" (Sure 5, 38). Die meisten
Exegeten meinen, dieser Vers bedeutet, man solle Dieben NICHT die Hand abhacken. Damit postulieren sie eine Zweideutigkeit und Ungenauigkeit der Koransuren. Es soll neben der geschriebenen Bedeutung noch eine zweite, abstraktere existieren, die sich kontextuell ergibt. Diese Verdreherei der Suren (oft in ihr exaktes Gegenteil!) ist die einzige Strategie, um die faktischen Irrtümer und ethischen Gräuel des Korans "wegzuerklären".

 

Doch der Preis dieser Strategie ist hoch: Um ihre Arbeit zu legitimieren müssen Exegeten davon ausgehen, dass der Koran an mindestens einer Stelle unrecht hat und doch nicht deutlich und einfach verständlich formuliert ist. Ansonsten könnten sie den Koran nicht interpretieren und müssten davon ausgehen, dass Suren wie "Dem Dieb und der Diebin hackt die Hände ab als Vergeltung für ihre Tat" (Sure 5, 38) klar und leicht verständlich formuliert sind und genau das auch aussagen wollen.

b. Das Studium des Korans

Was dem eigenen Welt- oder Islambild widerspricht, muss irgendwie wegerklärt werden. Das sei anders oder metaphorisch gemeint, dies historisch zu kontextualisieren - und das dritte ein Übersetzungsfehler. usw.

 

Koranexegeten arbeiten meistens selektiv, das merkt man daran, dass kein liberaler Exeget die, neben all den Hasstriaden, auch verfügbaren Toleranzverse derselben skeptischen Überprüfung unterzieht. Waren die denn wörtlich gemeint? Oder nur auf einen engen historischen Kontext bezogen? Wenn die liberalen Exegeten ehrlich zu sich sind, müssen sie sich eingestehen, dass es sie gar nicht primär interessiert, was die Autoren des Korans oder der Islam wirklich meinten. Sie wollen den Koran nur als Bestätigung ihrer längst gefassten Meinung über den Islam. Was sich wörtlich mit dem eigenen Wertekanon (oder der Realität) deckt, darf unverändert übernommen werden – der Rest wird wegerklärt.

 

Die Koranexegese wird zu einem vollkommen beliebigen Unterfangen, weil alles alles und nichts bedeuten kann. Und infolge wird auch der Inhalt des Korans beliebig. Mal angenommen, Allah hätte ausdrücken wollen, dass wir Dieben zur Vergeltung für ihre Tat die Hand abhacken sollen. Welche Ausdrucksweise hätte er wählen sollen, um das klarzustellen, wenn sogar die wortwörtliche Aufforderung, Dieben für ihre Tat die Hand abzuhacken, nicht als solche verstanden wird? Es gibt keine bessere Ausdrucksweise und deswegen wird der Inhalt des Korans beliebig. Es ist nicht mehr wichtig, was im Koran steht, nur noch, was die Islam-Gelehrten glauben, das da stehe.

 

Die "Islam-Gelehrten" verschlimmern das Problem also nur noch: Jetzt gibt es nicht nur einen Koran, von dem irgendwie niemand so genau weiß, was er bedeutet (weil er eben auch widersprüchliche Dinge behauptet und befiehlt) - sondern jetzt gibt es noch Lehrer, die alle unterschiedliches behaupten - und dabei der festen Überzeugung sind, jeweils die gültige Auslegung gefunden zu haben. Jeder "Islam-Gelehrte" kommt hier zu einem anderen Standpunkt - auf Basis desselben Koran(verse)s.

 

Die Auffassung, der Koran sei nicht literal zu lesen, führt zu unendlich vielen Interpretationsformen und einem Widerspruch gg. dem Anspruch des Korans, klar und deutlich formuliert zu sein. Die Auffassung bringt aber auch noch ein zweites Problem mit sich: Das Studium des Korans wird zu einem Elitenprojekt, wenn dieser nicht gelesen werden darf, wie er dasteht. Es entsteht ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen "Islam-Gelehrten" und normalen Muslimen, das die Gefahr der Demagogie und Manipulation birgt.

c. Literal vs. Liberal

Der Vorwurf ist altbekannt, ich gebe ihn mal in einer pauschalen Variante wieder: Ihr Islamkritiker legt den Koran so aus, wie es Fundamentalisten auch tun, also literal (wörtlich). Gegenüber liberalen Gläubigen argumentieren wir oft literal, gegen fundamentalistische Gläubige oft historisch-kritisch. Ich denke, dieser Vorwurf ist zwar berechtigt, verfehlt aber den Kern der Idee und unsere Kritik. Denn diese beschäftigt sich sowohl mit der historisch-kritischen, als auch mit der literalen Auslegungen des Korans.


Wenn man davon ausgeht, dass Bibel oder Koran rein menschliche Produkte sind, dann ist eine
historisch-kritische Herangehensweise angemessen. Jedes Argument für eine solche Betrachtungsweise ist zugleich ein Argument GEGEN eine überzeitlich, allgemein gültige göttliche Schrift. Wenn man also gegen eine literale Auslegung argumentiert, kann man sich den ganzen Fundus der historisch-kritischen Argumente zu eigen machen. Aus diesem Grund findet man, was die Bibel angeht, auch keinen Bibelforscher, der von einer allgemeinen göttlichen Inspiration der Schrift ausgeht, aber gleichzeitig historisch-kritisch argumentiert. Obwohl es recht komplexe Konstruktionen gibt, die beides zu vereinen suchen ("Gottes Wort in Menschenwort", wie die katholische Kirche behauptet).

Geht man hingegen davon aus, dass die jeweilige Schrift von Gott inspiriert wurde, dann ist die historisch-kritische Vorgehensweise falsch. Wenn der Koran für alle Zeiten gilt, ist es logisch wenig stringent, eine Interpretation von einem historischen Verständnis des 20. Jahrhunderts aus zu unternehmen. Denn das historische Verständnis ändert sich mit jedem Jahrhundert. Man kann aber nicht sagen, dass man die Schrift nicht ändern darf, sie dann aber jeweils an eine bestimmte Zeit angepasst zu interpretieren.

Als Atheist und konsequent denkender Mensch kann man eine göttliche Inspiration nicht akzeptieren. Man kann aber, von dieser Voraussetzung vorläufig ausgehend, zeigen, dass hier die minimale Forderung logischer Stringenz verletzt wird. Man sollte eben Konditionalsätze wie "WENN Gott existiert, dann ..." keinem Atheisten vorhalten, weil damit nicht gesagt ist, dass Gott existiert, sondern nur, dass der Konditionalsatz zu falschen Annahmen führt, von denen jede ein Argument gegen Gott ist.

Vor allem ist es ein Gegenargument gegen jede angeblich göttliche Schrift, dass man für beiderlei argumentieren kann, sowohl literale wie auch historisch-kritische Auslegung, und von beiden Positionen aus zeigen kann, dass keine davon logisch stringent ist. Das ist genau die Form intellektueller Redlichkeit, dass man bereit ist, temporär auch absurde Positionen anzunehmen, um ihre Absurdität zu zeigen und ist mehr ein Zeichen geistiger Flexibilität und Offenheit.

Natürlich erschließt sich das erst, wenn man die Gesamtheit der Argumentation betrachtet. Es ist gleichgültig, welche Position der Gläubige einnimmt, er verliert sie.

d. Der Koran als Menschenwerk

Doch was ist wahrscheinlicher? Dass der Koran (1) menschen-, oder dass er (2) gottgemacht ist?

 

Eindeutig (1). Wirklich alles deutet darauf hin, dass der Koran das bloße Erzeugnis fehlbarer, irrender Menschen aus dem arabischen Frühmittelalter war, denn er entspricht exakt dem fehlerhaften, menschlichen Wissens- und Kulturstand seiner Entstehungszeit - und geht nirgendwo darüber hinaus. Er enthält keine einzige Erkenntnis, keine kulturelle Einsicht, die nicht von einem menschlichen Wüstenbewohner aus der damaligen Zeit stammen könnte und auf einen göttlichen Urheber schließen lassen würde.

 

Selbiges gilt selbstverständlich – und insbesondere auch für die frühen Tafsire oder Hadithe u.V. Diese buchstabieren das Absurde in noch absurderen Details aus, die jeden Zweifel ausräumen: Menschen haben das wirklich geglaubt. Der Wortlaut dieser Verse entspricht ihrem Verständnis der Realität (oder von akzeptabler Moral).

 

Ein Gott hätte den Koran ganz anders geoffenbart. (1) Eindeutiger, denn er hätte vorausgehen, welcher Krach aus seiner schwammigen Ausdrucksweise erwächst (Bsp. Sunniten und Schiiten). (2) Ein Gott hätte allgemeingültigere Regeln erlassen, denn er hätte gewusst, dass für den Eskimo der Tag ein halbes Jahr lang dauert und dieser deswegen am Ramadan prinzipiell nicht bis zum Sonnenuntergang fasten kann. (3) Ein Gott hätte uns etwas über die Quantenphysik oder noch Spannenderes verraten, er hätte sicher nicht das Wissen des 7. Jahrhunderts in voller Falschheit wiedergekäut. Ein Gott hätte nicht behauptet, dass die Sonne den Mond nie einhole (Sure 36,40. Jedoch: unabhängig davon, ob man darunter die scheinbaren Umlaufbahnen versteht, oder die tatsächlichen, einmal im Monat, bzw. einmal im Jahr überholt die Sonne den Mond), oder dass die Sonne abends in der Erde versinken würde (Sure 18, 90), denn er hätte es in seiner Allwissenheit besser wissen müssen. Usw. usf. Ein Gott hätte uns keinen an für sich bereits widersprüchlichen (z.B. ist Alkoholkonsum erlaubt?: Sure 16, 67 vs. Sure 5, 90) Koran hinterlassen.

Also: Wenn der Koran von Gott verfasst worden wäre, dann wären seine Erkenntnisse und Gebote nicht so begrenzt, wie sie es nun einmal sind. Die Inhalte des Korans scheinen ganz offensichtlich von Menschen aus einem kleinen Raumzeitgebiet für Menschen aus einem kleinen Raumzeitgebiet verfasst wurden zu sein.

 

Es gibt keinen vernünftigen Grund anzunehmen, dass der Koran das geoffenbarte Wort Gottes ist. Wer einen solchen darin sieht, dass der Koran von sich selbst behauptet, von Gott geoffenbart wurden zu sein, unterliegt einem Zirkelschluss: Der Koran sei das geoffenbarte Wort Gottes, weil es im Koran steht, und diese Aussage des Korans ist glaubwürdig, weil der Koran das geoffenbarte Wort Gottes ist. Man kann natürlich trotzdem glauben, dass der Koran uns hier nicht belügt und wirklich das Wort Gottes wiedergibt. Aber genauso gut könnte man auch an den Gott des Christentums oder das fliegende Spaghettimonster glauben. Ein Muslim hat keinen guten Grund, weshalb er bei all den Gottesbildern und Lehren ausgerechnet an Allah und den Koran glaubt. Keinen einzigen!

 

Und trotzdem wird der Koran von ihnen für heilig (d.h. sakrosankt) und für von Gott geoffenbart erklärt. Und das ist DAS ZENTRALE PROBLEM. Mit dem Heiligenstatus beansprucht der Koran auch einen moralischen und epistemologischen Absolutheitsanspruch, denn er enthält ja das Wort des allwissenden und allmoralischen Gottes, wodurch jede an ihm geübte (deskriptive oder normative) Kritik oder Relativierung per definitonem unberechtigt sein muss. Die Schrift wird gegen Kritik oder Kontextualisierung immunisiert, das ist so ziemlich das Schlimmste, was einer aufgeklärten Gesellschaft passieren kann!

Die Heiligsprechung des Korans ist unvernünftig und gefährlich, egal von welcher Seite sie kommt. Wenn liberale Muslime irrationalerweise die Behauptung vertreten, der Koran sei die Offenbarung des allmächtigen Schöpfers unseres Universums, dürfen sie sich nicht wundern, dass manche ihrer Glaubensbrüder die Inhalte des Korans mit jenem heiligen Ernst betrachten, den eine Offenbarung eines allmächtigen Universum-Schöpfers und die Aussicht auf Himmel oder Hölle zweifellos erfordern würden.

Wenn der Koran ein Menschenwerk ist, kann er auch problemlos literal gelesen werden und es ergeben sich nicht mehr die ganzen Widersprüche, etwa dass Gott das eine gemeint und das andere verbalinspiriert haben soll.

 

Wenn da steht "Hack dem Dieb die Hand ab" (Sure 5,38) bedeutet es genau das, was da steht. Die menschlichen Autoren des Korans waren der Meinung, man solle Dieben die Hand abhacken. (Etliche Hadithe beschreiben, dass Mohammed diese Strafe verordnet hat und da Mohammed im Islam als weisester aller Menschen gilt, ist mir unverständlich, wie man Muslim und gleichzeitig gegen das Handabhacken sein kann).

Wenn die Autoren des Korans schreiben, wer Mohammed die Gefolgschaft verweigert, wird für alle Ewigkeit in der Hölle brennen, dann meinen sie das auch so. "Wer sich aber Gott und Seinem Gesandten widersetzt, den führt Gott in das Höllenfeuer, in dem er ewig bleiben wird. Ihn erwartet eine schmähliche, qualvolle Strafe." (Sure 4,14)
Die Aussagen geben einen klaren Einblick in die (Gedanken)Welt der Koranautoren.

Wenn der Koran schreibt, die Sonne versinkt jeden Abend in einer schlammigen Quelle im Westen (Sure 18,86) - dann deshalb, weil das den Vorstellung der Koranautoren entspricht. Das waren keine Intellektuellen, die Aristarch und Eratosthenes gelesen hatten. Sie hatten keine Vorstellungen darüber, wie die Erde funktioniert - oder wo sie Sonne nachts hingeht und haben es sich mit
Mythologie erklärt.

Wenn die Autoren des Korans schreiben: "Wir haben den untersten Himmel ausgeschmückt mit einem Schmuck; den Sternen" (37:6), dann geben sie wörtlich ihren Wissensstand wieder. Der Himmel bestehe aus sieben Schalen (sumerische Vorstellung), an der untersten hängen die Sterne als  "Schmuck". Wenn sich Dämonen der Himmelskuppel nähern, werden sie mit Sternen (
Sternschnuppen) beworfen und verjagt. (Sure 67,5)

e. Die Hierachie der Suren

Der Koran ist voller Widersprüche: Wurde Adam aus trockenem Lehm (Sure 55, 14), Sperma (Sure 76, 2), einem Blutklumpen (Sure 96, 2) oder mit den Händen Allahs (Sure 38, 75) erschaffen? Ist das Erbe in gleichen Teilen zwischen Männern und Frauen aufzuteilen (Suren 4, 7 und 2, 180), oder steht den Männern der doppelte Anteil zu (Sure 4, 11)? Sind alle Propheten gleich (u.a. die Suren 3,84 und 2,136), oder sind einige wichtiger als andere (Sure 2,253)? Sollen Muslime die Heiden töten, wo sie sie auch finden (Sure 9,5) oder gibt es im Islam Religionsfreiheit (Sure 2,256)? usw.

 

Die zwei größten, auseinanderfolgenden Widersprüche im Koran sind aber diese:

 

(1) Der (wie gezeigt: widersprüchliche) Koran behauptet, er enthalte keine Widersprüche (Sure 39, 28).

(2) Der Koran behauptet, er enthalte keine Widersprüche und der Koran braucht eine Regel, um Widersprüche aufzulösen (Abrogation, Sure 2:106).

Abrogation bezeichnet eine in der Koranexegese allgemein praktizierte Methode, bei der im Falle sich widersprechender Suren (oder Stellen aus der Sunna) die später offenbarte zählt, d.h. alle anderen negiert.

 

Und dies ist der Todesschlag für alle liberalen Koranausleger: Denn all die weltoffenen und toleranten Suren finden sich fast ausschließlich im älteren, "mekkanischen" Teil des Korans. In Mekka waren Mohammed und seine Lehre tatsächlich noch weitestgehend friedliebend, unpolitisch und – erfolgslos.

 

 

Der Erfolg des Islams kam erst als Mohammed im "medinischen" Abschnitt seinen Duktus fundamental wandelte und Gewalt, Terror und die Unterdrückung alles Andersartigen predigte. Diese "medinischen" Suren widersprechen unserer freiheitlichen Werteordnung und können die pluralismus-fördernden und freiheitlichen Suren, die der Koran unbestritten auch kennt, im Zweifelsfall leider alle annullieren.

Verweise

#Wurde der Koran im Laufe der Zeit verfälscht?

#Heilige Schrift #Missbrauch: Auch bei diesem Eintrag wird wieder folgende moralische Erpressung von muslimischer Seite herkommen: Islamkritik ist zwar eigentlich zu tolerieren, aber sie könne doch vom rechten Rand missbraucht werden. Dieser Einwand kommt von den Leuten, die wenn der IS tötet, auch immer sagen, dieser würde den Koran missbrauchen (wie wir anhand der Koransuren sehen konnten, gebraucht er diesen eigentlich vielmehr). Wenn Gott, Allah, der Allmächtige, sein eigenes Buch nicht vor Missbrauch schützen kann, wie könnte ich, Sterblicher, meine Gedanken dann vor selbigem schützen? Nach derselben, zensierenden, Logik könnte man übrigens auch die CDU dazu auffordern, sie sollten ihre traditionellen Werte nicht mehr im Diskurs verteidigen, da auch ihre Argumente von Rechts missbraucht werden könnten.

#Islamkritik: Hier ein in letzter Zeit häufig auftretender Angriff:

A: Islam ist Scheiße!

B: Du gehörst wohl auch zu den Rechten / zur PEGIDA / zu den Rassisten, die Muslime diskriminieren?

1. Fehler: Ungültiges Argument ad hominem. Statt auf die Behauptung einzugehen wird die Person A direkt angegriffen. Wohlgemerkt: A äußert kein Argument, sondern eine nicht belegte Behauptung. Das rechtfertigt aber keinen persönlichen Angriff! Wenn A eine Beleidigung von sich gibt, und man mit einer beleidigenden Unterstellung reagiert, rechtfertigt man damit durch sein Verhalten das Aussprechen von Beleidigungen! Denn es gilt: Gleiches Recht für Alle. Hältst Du eine Diskussionsweise für richtig und wendest sie an, kann ich davon ausgehen, dass sie auch dann noch richtig ist, wenn ich sie gegen Dich verwende. Es gibt keinen Zwang, auf eine unsachliche Behauptung unsachlich zu reagieren.

2. Fehler: Kategorienfehler. Auf eine unsachliche Behauptung über eine Sachlage wird mit einer moralischen Unterstellung reagiert. Jedoch wird eine Behauptung nicht dadurch falsch, dass aus ihr unerwünschte Konsequenzen (hier: Diskriminierung von Muslimen) folgen. Das nennt man auch einen "moralistischen Fehlschluss", oder: Aus dem SOLLEN folgt kein SEIN.

3. Fehler: Schuldig durch Assoziation. Wenn jemand eine Ansicht ausspricht, die einer Gruppe (hier: Rechte oder Rassisten) entspricht, gibt es keinen logischen Grund, davon auszugehen, dass A zu dieser Gruppe gehört. Der Schluss wäre nur gültig, wenn man zeigen könnte, dass nur ausschließlich Mitglieder dieser Gruppe (der Rechten) die Meinung vertreten. Das ist äußerst unwahrscheinlich. Außerdem wird auf eine Diskriminierung einer Ideologie (Islam) mit einer Diskriminierung einer Person reagiert. Hielte man es für moralisch falsch, Personen zu diskriminieren, würde man das unterlassen.

4. Fehler: Moralischer Druck. Auf eine Äußerung wird damit reagiert, moralischen Druck auszuüben. Das ist der indirekte Versuch, Meinungsäußerungen zu beschneiden. Das verträgt sich nicht mit dem Verhalten in einer offenen Gesellschaft, in der Meinungsfreiheit einen hohen Wert darstellt.

Gibt es einen Grund für A, seine Meinung zu ändern? Nein! Die Diskussion wird auf ein Nebengleis verschoben. Statt eventuell eine Begründung für seine Behauptung nachzuliefern und sachlich zu werden, kann A damit reagieren, die Unterstellungen für seine Person zurückzuweisen. Er wird damit in eine Verteidigungshaltung gezwungen, bei der es nicht mehr um die Sache geht, sondern etwas, was nichts damit zu tun hat. Das zerstört eine Diskussion über das Thema. Zudem hat der Angreifer durch sein Verhalten bestätigt, dass es richtig ist, unsachlich zu "argumentieren", und das es "moralisch" gerechtfertigt ist, falsch Diskussionstaktiken zu verwenden. B vertritt zudem keine "höhere Moral", wie er vielleicht meint, sondern eine, bei der der Zweck die Mittel "heiligt". Das ist schlimmer als die ursprünglich unsachliche Behauptung, da die Diskussion zerstört wird (typisches Trollverhalten), bevor sie entsteht.

Wer diese unfaire Taktik trotzdem für richtig hält, sollte dringend sein Diskussionsverhalten untersuchen!

#Islamophobie: Zwei weitere Vorwürfe sind die der (a) Islamophobie oder der des (b) Rassismus.
-
(a) ich bin nicht islamophob, denn ich habe keine Angst vor dem Islam. Vielmehr bin ich ein Islamfeind (Achtung: kein Muslimfeind!)
-
(b) (1) klassischer Rassismus: Der Islam oder die Muslim bilden keine Rasse.
      (2) kultureller Rassismus:
Wenn man Islamkritik als (kultur)rassistisch abtut,                                              dann sind die Nicht-Muslime auch eine                                                                Ansammlung von (kulturellen) Rassen. In diesem                                                Fall ist der Islam bzw. sind seine Schriften                                                            im höchsten Masse rassistisch gg. Nichtmuslimen.

Geschichte: Die ganze Geschichte des Koran ist verworren, für keine einzige der ganzen Behauptungen gibt es auch nur den geringsten Beweis. Es gibt eine "offizielle Entstehungsgeschichte", die überall gelehrt wird. Aber ob es so war, das weiß keiner. Der älteste Koran könnte entweder aus der Zeit Mohammeds stammen - oder sogar noch älter sein. Wobei es übrigens keinen Beweis dafür gibt, dass Mohammed überhaupt je gelebt hat. Die Berichte seiner Geschichte stimmen nicht mit den Fakten der Geschichtswissenschaft überein. So soll er zwar halb Byzanz erobert haben, aber die Byzantiner der damaligen Zeit wussten nichts davon. Es gibt ein paar Theorien dazu, aber eine massive Behinderung jeder neutralen Forschung. Sagt man als Wissenschaftler auch nur die kleinste Kleinigkeit, die dem offiziellen Bild widerspricht, findet man seinen Namen schnell auf einer Todesliste wieder. Es kann aber keine wissenschaftliche Forschung geben, die den Namen wert ist, wenn das Leben der Forscher bedroht wird, sobald sie etwas sagen, was nicht der offiziellen Verlautbarung entspricht. Todesdrohungen erklären eher, warum es nur eine offizielle Version der Geschichte gibt. Aber das macht die Geschichte nicht einen Deut glaubwürdiger, eher im Gegenteil. Kritische Forschung wie zur Bibel existiert praktisch nicht. Die Angst geht um, dass es vielleicht ganz anders war, und man fragt sich, woher diese Angst wohl kommen mag. Die archäologischen Fakten der Ausbreitung des Islams passen nicht zur offiziellen Geschichte. Die Angst also, dass es vielleicht ganz anders war, ist also berechtigt - die Reaktionen auf diese Angst sind es nicht.

Korancode: (sowas hier) Erinnert mehr an "Radosophie" und ist ein alter Hut. Wenn man lange genug sucht, findet man überall "wundersame mathematische Zusammenhänge" - auch, wenn man ein Holland-Fahrrad vermisst.
Teilweise beruhen diese mathematischen Wunder auch darauf, dass niemand auf die Idee kommt, genau nachzusehen. So soll die Anzahl der Wörter für "Wasser" und "Land" dem Verhältnis von Wasser zu Land auf der Erde entsprechen (übrigens eine Zahl, die sich dauert ändert ...). Nur führt jedes nachzählen dazu, dass man feststellt, dass es nicht stimmt, selbst wenn man sehr großzügig ist.
Kurz, man kann damit Menschen beeindrucken, die nichts von Mathematik verstehen (oder es nicht nachprüfen). Wenn man nur genügend Zahlen nimmt, kann man alle möglichen "Zusammenhänge" finden.

Kontext:

#Mohammed: Das wirklich Schlimme ist nicht, was Mohammed zu Lebzeiten angerichtet hat, sondern, dass er mit seinen antiliberalen und inhumanen Lehren heute in großen Teilen dieser Welt regiert.

#Was drin steht: Was nicht im Koran steht:
-
Kinder sollen ohne Gewalt und sexuelle Nötigung aufwachsen! (Warum geht man in der islamischen Welt so brutal mit Pädophilen um, wo „der beste Mensch“ Mohammed nach heutigem Verständnis doch selbst einer war?, siehe seine sechsjährige Frau
Aischa bint Abi Bakr)
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Alle Menschen haben es verdient, nach ihren Vorstellungen glücklich zu werden, solange sie niemandem anderes damit schaden!
-
In Gottes Augen ist das Wohlergehen aller Menschen gleich wichtig.
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Töte niemanden!
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Vergewaltigung von Frauen ist unethisch!
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Sklaverei ist verboten! Niemand ist eines anderen Eigentum!
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Was ist also wahrscheinlicher?
-
1. Gott hat die wichtigsten Grundsätze unseres heutigen ethischen Denkens in seiner ewig gültigen Offenbarung vergessen.
-
2. Der Koran ist ein menschengemachter Text, der die frühmittelalterlichen, ethischen Maßstäbe seiner menschlichen Verfasser dokumentiert.

Feminismus: Bizarr, dass gerade namenhafte Feministinnen den Islam verteidigen wollen. Das ist, als ob Schwarze die Apartheid verteidigen würden: "...Und jene [Frau], deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!" Sure 4:34. Der Koran verachtet die Frau.

 

Mohammed: "Mir wurde das Höllenfeuer gezeigt - und die Mehrheit seiner Bewohner sind Frauen." Die Frauen fragen, warum das so sei. Antwort Mohammeds: "Ich habe niemanden gesehen, dem es so sehr an
Intelligenz und an Religion fehlt, wie Euch. Ist es nicht Beweis, dass Euer Wort nur die Hälfte des Mannes wert ist? Das ist Euer Mangel an Intelligenz. Und ist es nicht so, dass Euer Fasten und
Beten während der Monatsblutung nicht anerkannt wird? Das ist Euer Mangel an Religion."
http://sunnah.com/bukhari/6/9
http://sunnah.com/bukhari/2/22
Erst benachteiligt man Frauen, indem man ihre Zeugenaussage wertlos macht - und dann beruft man sich auf genau diese Benachteiligung, um ihnen Dummheit zu unterstellen. Was für eine dumme und feindselige Zirkellogik.

Islamischer Staat: Würde Mohammed heute leben, er würde sich vermutlich dem IS anschließen und all die „liberalen Islamverbände“ verachten. Um genau zu sein, macht der IS nichts, aber auch gar nichts, was Mohammed nicht auch schon so gemacht hätte. Auch Mohammed ließ Andersgläubige enthaupten, Sexsklavinnen halten usw. Von wem kam die Idee, eine Kopfsteuer für Christen einzuführen? Nein, nicht vom IS. Von Mohammed. Der IS führt nun nur eine lange, erfolgreiche islamische Tradition fort.

Der Islam kam auch überhaupt erst durch Terrorbanden wie den IS nach Syrien und Ägypten.

Moral: Die meisten Moslems sind keine schlechten Menschen. Ihre moralische Urteilsfähigkeit wurde durch (meist frühkindliche) religiöse Indoktrination meist nur so beschädigt, dass sie wirklich glauben, was im Koran stehe (Genozide können legitim sein), sei gut und befolgenswert.

Diese Muslime sind Opfer, keine Täter.

Rollentausch: „If any book talked about muslims the way the quran talks about disbelievers, head would toll. Literally.“ Ali A. Rizvi

Vorsokratiker & Naturphilosophie: Anstatt den Koran, könnte der Islamwissenschaftler auch die ionischen Naturphilosophen lesen und würde Dinge entdecken, die sich mittlerweile als bewahrheitet betrachten lassen. Ihre Trefferquote wäre ähnlich, was aber nicht daran liegt das eine der beiden Schriftstücke gottinspiriert ist, sondern dass bei vielen, wagen Phrasen GARANTIERT IMMER irgendetwas irgendwie zutrifft (vgl. Barnum-Text). Dass nun Leute wirklich glauben, mit den semantisch schwammigen Worthülsen aus Sure 21:30 sei der Urknall beschrieben worden, ist töricht.

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Kommentare: 62
  • #1

    WissensWert (Dienstag, 05 Juli 2016 00:31)

    Angebliche Wunder im Koran: http://www.anti-religion.net/koran_wissenschaft.htm Wer auf sowas hier https://www.youtube.com/watch?v=qCi8XgVClrE reinfällt, sollte nun den ersten Link (oder diesen https://www.youtube.com/watch?v=h0V_wzf-yRg ) klicken, sich (a) mal mit den Werken von Galen auseinandersetzen oder (b) sein Biologiebuch aufschlagen.
    -
    (a) Galen lebte lang vor Mohamed und er hatte schon die gleichen richtigen und falschen Überzeugungen, die der Prophet des Islams. Mohammed hat keine wissenschaftlichen Entdeckungen vorausgesagt, sondern einfach nur den Wissenstand der damaligen Zeit kopiert.
    -
    (b) zum Video (zweiter Link) und den angeblichem Wunder, dass der Koran Vieles Embryologie vorweggegriffen habe, das erst lange danach entdeckt wurde:
    -
    1. 3 Vorhänge - man muss schon optimistisch sein um das verkaufen zu können.
    2. Der Embryo ist kein Blutsauger und kein Bluttropfen.
    3. Somiten sind 3teilig und haben nix mit nem Gebiss zu tun.
    4. Knochen entsteht hauptsächlich aus knorpeligen Vorstufen und entsteht GLEICHZEITIG mit "Fleisch" welches aus den Somiten vorgeht.
    5. Embryo wird zum Fetus, sobald die Organanlagen fertig entwickelt sind, d.h. die Organe verlagern und wachsen nur noch.
    6. Die Somiten bestehen aus Myotomen (Muskeln) , Sklerotomen (Wirbelsäule) , Dermatome (Dermis / Subkutis) , und bilden sich dementsprechend zurück. Aus dem Traum aufwachen und die Literatur lesen und euch nicht von solchen Leuten beeindrucken lassen.

  • #2

    WissensWert (Dienstag, 05 Juli 2016 00:50)

    http://www.apostatesofislam.com/

  • #3

    WissensWert (Dienstag, 05 Juli 2016 00:52)

    Der Koran widerspricht der Thora und dem Evangelium und behauptet, sie seien Gottes Wort: http://www.anti-religion.net/koran_bibel.htm

  • #4

    WissensWert (Donnerstag, 14 Juli 2016 03:08)

    Ein Kernthema des Korans ist "Vergeltung, Abrechnung, Heimzahlung".
    Dem Dieb wird die Hand abgehackt als "Vergeltung" (Quran 5,38).
    Wer nur einen Teil des Korans glaubt - aber nicht den Rest - der erntet für seine Skepsis göttliche "Vergeltung", "Schande im irdischen Leben" und am Tag der Auferstehung die "strengste Bestrafung". (2,55)
    Es ist Pflicht für die Gläubigen, Morde zu vergelten. (2,178)
    "Wenn nun einer gegen euch Übergriffe begeht, dann zahlt ihm mit gleicher Münze heim!" (2,194)
    "Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr, Zahn um Zahn, und Verwundungen ebenso. In allen Fällen ist Wiedervergeltung vorgeschrieben." (5,45)
    Vor allem aber wird Vergeltung für Unglauben angekündigt. Zweifel an der göttlichen Herkunft des Korans ist offenbar ein Verbrechen, welches die härteste Vergeltung, Abrechnung und Heimzahlung verdient hat.
    "Die Ungläubigen sagen: "Es gibt nur dieses eine Leben auf Erden. Auferweckt werden wir nie. Gott wird darauf sagen: "So kostet die qualvolle Strafe als Vergeltung dafür, daß ihr ungläubig gewesen seid!" (6,29)
    Es gibt hunderte ähnliche Verse.
    1. Vergeltung und "Lust auf Vergeltung" sind primitive Instinkte, die sich in sozialen Gruppen von höheren Wirbeltieren bewährt haben. (Wer Lust an Vergeltung hat, wer Vergeltung übt, verteidigt damit seinen Platz in der sozialen Hierarchie. Damit sichert er sich Kopulationsmöglichkeiten, denn unterwürfige, aggressiv-gehemmte Omega-Tiere pflanzen sich kaum fort. "Lust auf Vergeltung von erlittenem Unrecht" ist damit eine evolutionär selektierte, psychologische Eigenschaft.)
    2. Vergeltung ist (rational und ethisch betrachtet) völliger Unsinn.
    Der entstandene Schaden wird nicht behoben. Es entsteht lediglich weiterer, unsinniger Schaden. Eine Spirale von Gewalt, Vergeltung und Gegengewalt ohne absehbares Ende wird in Gang gesetzt. Vergeltung behindert Empathie, Versöhnung und Wiedergutmachung. Wir alle sind heute erschrocken, wenn koranisches Recht umgesetzt werden soll und das Opfer eines Säureattentats dem Täter Säure in die Augen träufelt. Hier wird Barbarei perpetuiert. Ein weiterer Mensch (der Täter) kommt sinnlos zu Schaden - er wird sich eher selbst ins Unrecht gesetzt fühlen, statt das Unrecht anzuerkennen, welches er dem Opfer angetan hat.
    Vergeltung ist das exakte Gegenteil einer vernünftigen, ethischen, friedlichen Konfliktlösung.
    Kann diese unversöhnliche Litanei an Vergeltungsaufrufen wirklich das Werk eines barmherzigen Gottes sein?
    Für mich hört sich das eher nach den Rechtsvorstellungen eines vor-zivilisatorischen Wüstenstammes an, der seine ungezügelte, evolutionär entstandene Vergeltungslust unsinnigerweise als "Gottes Willen" verkauft.

  • #5

    WissensWert (Donnerstag, 14 Juli 2016 03:09)

    Es braucht keine bösen Absichten, um zum Islamisten zu werden: "Dazu braucht man keine Extremisten. Es reicht ein konservativer Imam, der die Gemeinde in frommer Absicht vor einem halbierten Glauben warnt und die unliebsamen Stellen wieder in Erinnerung ruft."
    Solange Menschen so tun, als sei der Koran übermenschliche Zauberei, kann die inhumane Trennung der Menschheit in Freund und Feind, die den Koran leitmotivisch durchzieht, in jeder neuen Generation neu entdeckt und als bindende Anweisung verstanden werden.

  • #6

    WissensWert (Freitag, 15 Juli 2016 15:32)

    Es gibt keine Widersprüche im Koran!
    Nein? Echt jetzt? Wirklich? Also so richtig?
    Na, dann hier eine kleine Liste zum Abarbeiten, für jene, die bisher keine Widersprüche finden konnten.
    Thomas Höllriegl

    Widersprüche in Koran und Sunna: Gegen ein allzu wortwörtliches Verständnis der Heiligen Schriften
    http://home.arcor.de/gerkan/widerspk.htm#1

  • #7

    WissensWert (Freitag, 15 Juli 2016 22:00)

    Man sollte diese "Methodik" der Koranexegese beim Namen nennen: Beliebigkeit (bekanntlich das genaue Gegenteil der Vernunft).

  • #8

    WissensWert (Sonntag, 24 Juli 2016 23:43)

    sehr schön: https://www.youtube.com/watch?v=GVhsVjXJzKM

  • #9

    WissensWert (Montag, 25 Juli 2016 23:03)

    Der Koran gibt in diesen Fragen den fehlerhaften Wissensstand seiner frühmittelalterlichen Autoren wieder.

    Die "Entstehung der Welt" wird mit Mythologie aus sumerischer Tradition beschrieben. Die Welt sei vom Himmel getrennt worden. Der Himmel sei ein schalenförmiges Gebilde mit sieben Schichten, an die man eine Leiter anlegen kann (Mohammed reist so auf dem Buraq durch die sieben Himmel). Sternschnuppen seien Wurfgeschosse, um Dämonen vom Himmel fernzuhalten. (Quran 67,5)
    Die Sterne seien kleine Lichtlein an der untersten Himmelskuppel, die dort zu dekorativen Zwecken angebracht sind (als Schmuck).
    Die Sonne laufe in einer Bahn um die Erde (das fehlerhafte, geozentrische Weltbild des Mittelalters). Die Sonne gehe in einer Quelle schlammigen Wassers unter.

    Ein Universum, andere Sonnensysteme, Urknall, die Ergebnisse naturwissenschaftlicher Forschung werden nicht erwähnt.

    Die Evolution der Arten ist den Koranautoren völlig unbekannt. Hier wird irrtümlicherweise die Abstammung des Menschen von einem einzigen menschlichen Paar (Adam ud Eva) und später die Abstammung der gesamten Menschheit von Noah behauptet.

    Der Koran ist ein Dokument der Ignoranz seiner frühmittelalterlichen Autoren.

  • #10

    WissensWert (Montag, 25 Juli 2016 23:04)

    Der Koran gibt in diesen Fragen den fehlerhaften Wissensstand seiner frühmittelalterlichen Autoren wieder.

    Die "Entstehung der Welt" wird mit Mythologie aus sumerischer Tradition beschrieben. Die Welt sei vom Himmel getrennt worden. Der Himmel sei ein schalenförmiges Gebilde mit sieben Schichten, an die man eine Leiter anlegen kann (Mohammed reist so auf dem Buraq durch die sieben Himmel). Sternschnuppen seien Wurfgeschosse, um Dämonen vom Himmel fernzuhalten. (Quran 67,5)
    Die Sterne seien kleine Lichtlein an der untersten Himmelskuppel, die dort zu dekorativen Zwecken angebracht sind (als Schmuck).
    Die Sonne laufe in einer Bahn um die Erde (das fehlerhafte, geozentrische Weltbild des Mittelalters). Die Sonne gehe in einer Quelle schlammigen Wassers unter.

    Ein Universum, andere Sonnensysteme, Urknall, die Ergebnisse naturwissenschaftlicher Forschung werden nicht erwähnt.

    Die Evolution der Arten ist den Koranautoren völlig unbekannt. Hier wird irrtümlicherweise die Abstammung des Menschen von einem einzigen menschlichen Paar (Adam ud Eva) und später die Abstammung der gesamten Menschheit von Noah behauptet.

    Der Koran ist ein Dokument der Ignoranz seiner frühmittelalterlichen Autoren.

  • #11

    WissensWert (Montag, 25 Juli 2016 23:05)

    Natürlich lässt sich behaupten, die fehlerhaften Naturbeschreibungen seien alle "irgendwie metaphorisch gemeint" gewesen.

    Ich halte das für eine fragwürdige Ausrede.

    1. Der überlieferte Mohammed hat gemäß den islamischen kanonischen Quellen diese Verse wörtlich verstanden und wollte sie wörtlich verstanden wissen.

    2. Die gesamte traditionelle Exegese bestätigt ein wörtliches Verständnis dieser irrtümlichen Naturbeschreibungen.

    3. Der Koran beansprucht an etlichen Stellen, klar, verständlich, eindeutig zu sein. Der Koran beansprucht, "alles, was irgendwie umstritten ist, klarzulegen." (Quran 16,89)

    Um an die Metaphorik dieser Passagen zu glauben, muss der Gläubige also annehmen, dass "Gott" seine Worte absichtlich so gewählt hat, dass sie 1400 Jahre lang missverstanden werden. Erst durch modernes naturwissenschaftliches Wissen können diese Verse "korrekt" gedeutet werden.

    Unwahrscheinlich.

  • #12

    WissensWert (Montag, 25 Juli 2016 23:06)

    Wer kann die "wissenschaftlichen Aussagen" des Koran besser beurteilen, ein (oft) bildungsferner Gelehrter, der in seiner vernarrten Überzeugung, Gott hätte uns erschaffen, Koranexegese betreibt, oder jemand, der wissenschaftlich bewandert ist, die Errungenschaften vorislamischer Kulturen kennt und anhand dessen die Aussagen des Koran beurteilt?

  • #13

    WissensWert (Montag, 25 Juli 2016 23:07)

    Bedauerlicherweise hinterlässt die islamische Dogmatik hier großen Schaden an der Bildung ihrer Anhänger. Nachdem wissenschaftliche Erkenntnisse dem Koran in vielen Punkten widersprechen, verneinen viele Gläubige die Tatsachen, um das Märchen der "Unfehlbarkeit des Korans" nicht hinterfragen zu müssen.

    Die gemeinsame Abstammung der Arten wird von den meisten Muslimen weltweit abgestritten. Moderne Erkenntnisse werden von der islamischen Theologie erst dann akzeptiert, wenn irgendein Koranvers ausfindig gemacht wurde, der mit rabulistischer Schläue in eine nebulöse "Vorhersage" dieser Erkenntnis zurechtgedrechselt werden konnte.

    Dabei resultieren dann Albernheiten wie:
    "Der die Weide hervorbringt, und sie dann schwarz verdorren läßt." (Quran 87,4)
    Damit hat Gott die Entstehung des Erdöls vorhergesagt.

    Na klar ;)

    http://www.ahlul-sunnah.de/wissenschaftl.../wunder-der-erde/

  • #14

    WissensWert (Donnerstag, 28 Juli 2016 14:17)

    https://aufklaerung.co/der-koran/

  • #15

    WissensWert (Donnerstag, 28 Juli 2016 21:01)

    Natürlich hat der Koran auch schöne Seiten / Suren, das habe ich im Text auch explizifiziert.

    Aber auch diese Suren sind nicht so Besonders, wie es viele Muslime gerne hätten. Inhaltlich steht in den Suren (oder für die Christen: Psalmen) nichts drin, was sich nicht genausogut auch in einem 0815-Lebensratgeber finden lassen würde.

  • #16

    WissensWert (Freitag, 29 Juli 2016 02:23)

    Religion des Friedens??
    Warum gibt es im Koran eine ganze Sure über die Beute bzw. die Kriegsbeute, bestehend aus 75 Versen (Sure 8, Al-Anfal, eine der chronologisch späten, also der endgültigen Suren), aber keine Sure über den Frieden?

  • #17

    WissensWert (Samstag, 30 Juli 2016 03:09)

    Die heiligen Schriften des Islam kann man so heruminterpretieren wie man will, es findet sich keine Basis für eine Vereinbarkeit mit einer freien Gesellschaft. Angehörige von anderen Religionen, Blasphemisten, Apostaten, Frauen und Homosexuelle können niemals gleichberechtigt leben. Die ständige Behauptung, etwas sei “gar nicht so gemeint”, ist absurd. Wenn etwas geschrieben steht, ist es so gemeint, die intoleranten und gewalttätigen Stellen des Koran sind nicht ironisch gemeint.

  • #18

    WissensWert (Sonntag, 31 Juli 2016 16:00)

    Koran Thema Sure; Vers

    Abrogation 2 ; 106
    Affen und Schweine 2; 65 - 5;60 - 7;166
    alles steht im Koran 6; 59
    Apostasie 2 ; 217
    Beleidigung Mohammeds 9 ; 61
    Blaue Augen = Übeltäter 20; 102
    Christen = Ungläubige 4; 171 – 5; 17 - 5; 73 – 5; 116-118 - 9; 31
    Diskussion; keine 2;176 - 6;68 / 69
    Dschihad 2 ;216 - 2; 191 - 9; 29 - 9; 73- 49; 15
    Dschizya 9; 29
    Frauen hauen 4; 34
    Freundschaft, keine 3;118 - 4; 89 - 4;144 - 5;51 - 9;16
    Geschöpfe, schlechteste 98; 6
    Gesetzgeber Allah 5; 48 + 49
    Gotteswort Koran 26;192
    Hölle für Kuffar 2;7 - 2;257 - 4; 56 - 9;49 - 9;61 - 10;4 - 17;26 - 17; 97 - 33;64/65/73 - 77; 32 - 98;6
    Huris 37;48 - 44;54 - 52;20 - 55;72 - 56;22
    Juden, sehr feindlich 5; 82
    Kampf vs Nahestehende 4; 89 - 9;123
    Mutter der Schrift 43; 4
    normativ 2; 185
    Paradies für Mudschahidin 9;20 - 9;111
    Schleier 33;59
    Selbstmord, Ablehnung 4;29
    Taqiyya 3;28 - 8; 30
    Toleranz 2;256 / 257
    Tötet, Imperativ 2;191 - 5 ;33 - 8;12 - 9;5 - 9;29
    9;73 - 33;61
    Tritheismus 4; 171 - 5; 73
    verbrennt sie 4; 56
    Verständlichkeit 26;193 / 195 - 54;17
    Wahrheit, alleinige 9;33 - 17;105 - 48;28 - 61;9 -
    Weltherrschaft 61;9

  • #19

    WissensWert (Sonntag, 31 Juli 2016 17:08)

    Es kann keine liberale Exegese des Korans von Seiten der Muslime geben. Muslime müssen annahmen, dass der Koran das Wort Gottes darstellt, dadurch wird jedes koranische Wort automatisch als richtig und oberstes moralisches Gebot festgelegt. Man kann dann nicht mehr fragen, vor welchem historischen Kontext dieses Wort gesprochen wurde, weil sich Gottes Wort nicht durch historische Kontexte relativieren lässt. Es hat den unbedingten Anspruch, Erkenntnisse und Normen auf alle Zeiten zu liefern. Deshalb muss der Koran literal gelesen werden.

    Aber sollte er das auch? Dies ist eine Frage, mit der ich mich schwer tue: Sollten wir bezüglich Muslimen wahrheitsgemäß oder pragmatisch argumentieren? Sollten wir ihnen sagen, was für schreckliche Normen ihr Glaube beinhaltet (alle damit einhergehenden Gefahren in Kauf nehmend)? Oder sollten wir wider unseres besseren Wissens für eine liberale Auslegung des Korans argumentieren, weil sie offensichtlich moralisch wünschenswerter ist? Ich glaube, dass es kurzfristig sogar effektiver ist, für eine liberale Auslegung des Korans zu plädieren, als die Muslime ganz von ihrem Glauben abbringen zu wollen, was sicher ungemein viel schwieriger sein wird. Nur kann ich nicht ehrlich und aufrichtig für solch eine liberale Auslegung des Korans argumentieren.

  • #20

    WissensWert (Montag, 01 August 2016 02:37)

    Gleiches gilt für die anderen "Wunder" im Koran. Er besteht aus so viel unpräzisen, schammigen und "metahorischen" Suren, dass allein schon aus statistischen Gründen irgendeiner irgendwie immer so gedeutet werden können MUSS, dass er von Koranexegeten Post-hoc als Wunder gedeutet werden kann.
    -
    Siehe auch: http://www.sapereaudepls.de/2016/03/05/barnum-effekt/

  • #21

    WissensWert (Dienstag, 02 August 2016 20:08)

    Denkst du, dass es immer um reine emotionale Sympathie und / oder intellektuelle Überzeugung geht?

    Ich kann mir schwer vorstellen, dass Linke und liberale Koranexegeten, teilweise Leute mit Abitur, wirklich glauben, dass A nichts mit B zu tun hat:

    A: Der Koran fordert dazu auf, Nichtmuslimen den Kopf abzuschlagen (z.B. Sure 8, Vers 12).
    B: Die Leute vom IS schlagen Nichtmuslimen den Kopf ab.

    Haben viele dieser Leute nicht vielleicht auch längst begriffen, dass (der späte) Mohammed nach heutigen Maßstäben ein lupenreiner Terrorist war, versuchen den Islam aber schönzureden, weil sie wissen, dass unzählige Muslime dem hinterherrennen, was ihnen als "wahrer Islam" verkauft wird? Und wenn man den Muslimen wider besseren Wissens sagt, der Islam sei pro-Freiheit und pro-Menschenrechte, adaptieren sie vielleicht unsere Werte.
    Ist "das hat nichts mit dem Islam zu tun" vielleicht manchmal einfach eine pragmatische Lüge von Leuten, die es eigentlich besser wissen?

    Die Frage interessiert mich seit Langem.

  • #22

    WissensWert (Donnerstag, 04 August 2016 23:10)

    Der Koran liefert ein hervorragendes Argument für den Atheismus. Genauer gesagt, das ganze Buch ist eine Bestätigung der Tatsache, dass es keinen Gott gibt.

    Der Koran liefert nur EIN EINZIGES Argument für Gott, das mit kleinen Variationen wiederholt wird. Nämlich, dass man an der Existenz der Welt um uns herum erkennen kann, dass es einen Gott gibt. Dasselbe Argument finden wir auch in der Bibel als einziges.

    Man mag damit philosophisch ungebildete Menschen beeindrucken können. Atheisten wissen schon seit den Zeiten vor dem Koran, dass dieses Argument Unsinn ist - ein Betrug, mit dem man Leute übers Ohr hauen kann. Wenn man als Gläubiger mit diesem Argument gegen einen Atheisten debattiert, wird man sich bis auf die Knochen blamieren. Denn der Atheist wird den benutzten Trick sofort durchschauen.

    Im Grunde basieren fast alle Argumente für Gott auf demselben Schema: Wir wissen nicht, wie das Universum / die Ordnung / das Leben / die Komplexität / das Bewusstsein / die Moral entstanden ist, also muss es ein übernatürlicher Gott gewesen sein. Alternative Erklärungen werden weder gesucht, noch durchdacht. Die simpelste Ansicht dazu ist: Wir wissen es nicht. Punkt. Was mehr soll man dazu sagen? Schon seit der Antike hingegen wissen wir, dass ein Argument aus Unwissenheit überhaupt kein Argument ist, auch, wenn es für einige Leute so aussehen mag. Bessere Argumente tarnen den Schwindel nur ein kleines bisschen besser, so dass er einem nicht gleich ins Auge springt.

    Jeder beliebige Gott kann so "bewiesen" werden: Der Gott der Juden, Christen, Muslime, das fliegende Spaghettimonster - in tausenden von Variationen. Aber wenn es das fliegende Spaghettimonster gibt, kann der Gott der Muslime, Allah, nicht existieren. Wir haben also EINEN Beweis, der einander widersprechende Götter "beweist".

    Warum wählt der Koran ausgerechnet ein Argument für Gott aus, mit dem man sich bei Atheisten nur blamieren kann? Entweder, Gott will, dass Ihr Euch auf ein Buch beruft, mit dem Ihr schon beim ersten halbgebildeten Atheisten scheitert. Allah ist nicht auf Eurer Seite, sonst hätte er Euch wenigstens EIN EINZIGES besseres Argument gegeben, und nicht eines, das auf nichts weiter als Betrug beruht. Oder aber, den Menschen, die das geschrieben haben, ist auch nichts Besseres eingefallen, weil es nichts Besseres gibt. Und da sie wussten, dass der Betrug nicht umfassend funktioniert, haben sie diese mit wüsten Drohungen garniert, um die Leute zum Glauben zu erpressen. Wenn das Argument nicht funktioniert, dann kann man ihre Angst dazu benutzen, ihnen Sand in die Augen zu streuen. Daher wird auf fast jeder Seite des Koran mit der Hölle gedroht, von der man auch nichts weiß. Es gibt keinen Zwang im Glauben? Wohl aber Erpressung mit der Angst vor dem Tod und dem, was hinterher kommen könnte. Glaube an Allah, oder brenne in der Hölle.

    Die Wahrheit benötigt weder schlechte Argumente noch Drohungen. Wenn also ein ganzes Buch nur ein einziges schlechtes Argument liefert und ansonsten nur aus Drohungen besteht, dann deswegen, weil es die Unwahrheit dazu benutzt, um Macht über Menschen zu gewinnen. Jeder Psychopath, der gerne Macht über andere Menschen haben will, kann und wird sich genau dieser Taktiken bedienen, denn bei einem Teil der Menschen funktioniert dies immer. Und die, bei denen es nicht klappt? Die werden dämonisiert und für minderwertig erklärt. Jede Psychosekte, jeder bescheuerte Kult, benutzt genau diesen einen Trick. Auch der Islam ist ein One-Trick-Pony (so nennt man das Pferd im Zirkus, das nur einen einzigen Trick vorführen kann).

    Wenn es einen Gott gäbe, er könnte das sicher besser. Dass es keinen gibt ist eine bessere Erklärung für die Existenz des Korans als jede andere. Daher beweist der Koran, dass Gott nicht existiert. Natürlich finden wir deswegen auch haufenweise Fehler im Koran, wie etwa die Behauptung, dass die Sonne aus einem schmutzigen Tümpel aufsteigt und ähnlichen Nonsense. Weil man sich darauf verlassen kann, dass einfach gestrickte Menschen hunderte von Ausreden erfinden werden, um diesen Unsinn "wegzuerklären".

    Also: Warum verleitet Euch der Koran dazu, sich mit angeblichen Beweisen für Gott zu blamieren? Warum lässt Euch Gott derartig im Stich und liefert keinen echten Beweis?"

  • #23

    WissensWert (Samstag, 06 August 2016 23:04)

    Ich kenne kaum eine Weltanschauung, die menschenverachtender ist, als die des Korans.

    Das ist auch DEINE Sicht der Dinge, selbst wenn du politisch linksgrün (oder sogar Moslem) bist. Übersetze die menschenverachtenden Verse des Korans in eine andere Ideologie, der Du kritischer gegenüber stehst - und Du wirst mir zustimmen.

    Ich empfehle, den kompletten Koran auf deutsch zu lesen. Markier alle Verse, die "kuffar" abwerten, bedrohen, verfluchen, abwerten, geringschätzen.
    (Lass dabei meinetwegen alle Verse weg, die sich auf kriegerische Auseinandersetzungen beziehen - die also im Sinne eines Verteidigungskriegs relativiert werden können. Z.B. "Töte die Ungläubigen, wo immer Du sie findest und lauere ihnen in jedem Hinterhalt auf." Lass sowas weg.)
    Markier nur solche Verse, die die Ungläubigen für das "Verbrechen" ihres Unglaubens abwerten und bedrohen. Am Ende wirst Du etwa ein Fünftel aller Koranverse markiert haben. Die Abwertung, Bedrohung, Verfluchung und Hassrede auf Andersgläubige ist die wahrscheinlich am häufigsten wiederholte Aussage des Korans.

    Die Ungläubigen sind die "schlimmsten Geschöpfe", "ausgestoßene Affen", "schlimmer als das Vieh", Brennmaterial für die Hölle. Nie wird dieser "Gott" müde, Nicht-Muslime zu bedrohen, zu verfluchen, zu beschimpfen. Auf fast jeder Seite des Korans finden sich Drohungen oder lustvoll-sadistische Folterszenen.

    Ich verstehe nicht, wie liberale Religionsapologeten gegenüber der einen Xenophobie (gegenüber Muslimen) so empfindlich reagieren - gegenüber der viel grandioseren Xenophobie und Hassrede (und all ihren hässlichen Folgen in islamisch dominierten Ländern) aber weitgehend gleichgültig bleiben.

  • #24

    WissensWert (Sonntag, 07 August 2016 12:53)

    Ja. Aber verheerender noch: Man kann mit den besten und moralischsten Absichten einen sachlichen Irrtum indoktrinieren, der ungewollt die Tür zu Hass und Tribalismus öffnet.

    Der Gott des Korans ist kein "Moderater". Er hasst tatsächlich die Ungläubigen.

    Eltern bringen ihren Kindern bei, dass der Koran die wichtigste Botschaft des Universums sei - verfasst von seinem allmächtigen Schöpfer - und wundern sich dann, dass manche ihrer Kinder den Koran später mit jenem feierlichen Ernst befolgen, den eine göttliche Offenbarung zweifellos verdient hätte.

  • #25

    WissensWert (Dienstag, 09 August 2016 03:37)

    https://www.youtube.com/watch?v=PT_-f3fNwxo

  • #26

    WissensWert (Dienstag, 16 August 2016 20:43)

    Eine ehrliche Untersuchung der Glaubens-Behauptungen würde dem IS vollkommen den ideologischen Boden entziehen.
    Deshalb heißeb die effektivsten Mittel gegen Islamismus Rationalität und Religionskritik und nicht "noch mehr Religion".
    Aber diese würde Gläubige zwingen, ihr gesamtes Weltbild neu zu sortieren - und auf eine intellektuell ehrliche Basis zu stellen. Aber das wolllen sie nicht. Und solange Muslime wider aller Vernunft die Behauptung aufrechterhalten, der Koran sei das Wort Gottes, wird es IMMER UND IMMER WIEDER Leute geben, die den Koran so lesen, wie er nunmal dastsht und seine Befehle mit dem feierlichen Ernst umsetzen, den eine wörtliche Offenbarung Gottes nunmal zweifellos erfordern würde.

  • #27

    WissensWert (Dienstag, 16 August 2016 23:54)

    Eine ehrliche Untersuchung der Glaubens-Behauptungen würde dem IS vollkommen den ideologischen Boden entziehen.
    Deshalb heißeb die effektivsten Mittel gegen Islamismus Rationalität und Religionskritik und nicht "noch mehr Religion".
    Aber diese würde Gläubige zwingen, ihr gesamtes Weltbild neu zu sortieren - und auf eine intellektuell ehrliche Basis zu stellen. Aber das wolllen sie nicht. Und solange Muslime wider aller Vernunft die Behauptung aufrechterhalten, der Koran sei das Wort Gottes, wird es IMMER UND IMMER WIEDER Leute geben, die den Koran so lesen, wie er nunmal dastsht und seine Befehle mit dem feierlichen Ernst umsetzen, den eine wörtliche Offenbarung Gottes nunmal zweifellos erfordern würde.

  • #28

    WissensWert (Dienstag, 16 August 2016 23:55)

    Warum steht im Koran eigentlich nirgendwo, dass er eine Anleitung für eine ganz bestimmte Zeit sein soll?

    Natürlich handelt es sich um ein Buch, das man als menschliches Werk der damaligen Zeit ansehen muss, und das einen spezifischen historischen Kontext beschreibt.

    DANN kann ich aber UNMÖGLICH gleichzeitig behaupten, es handle sich um eine göttliche Anleitung für alle Zeiten!

    Das ist es, was die liberalen Konaexegeten aller Zeiten überhaupt nicht verstehen (wollen). Wenn man dann den Muslimen vormacht, es handle sich um eine Art Anleitung für IHR Leben, dann belügt man sie ganz klar.

    Die Theologen der IS haben noch ein anderes Verständnis: Die Rückkehr zu einer Zeit (dem "goldenen Zeitalter des Islam"), indem der Kontext rekonstruiert wird, indem der Koran seine volle Gültigkeit entfaltet. Wenn nämlich die Zeiten wieder so sind wie damals, der Kontext wiederhergestellt wurde, dann ist der Koran wieder maßgeblich.

    Indem liberale Exegeten die Kontextbezogenheit ausdrücken, bestätigen sie die Meinung der IS-Theologen. Ich weiß nicht, ob sie zu dumm oder zu unfähig sind, das zu bemerken, oder zu sehr von ihrer eigenen Hermeneutik geblendet.

    Man müsste, wenn man die liberale Koranexegese ernst nehmen würde und konsequent wäre, den heutigen Muslimen sagen: "Liebe Muslime, die Zeiten, in denen der Koran die gültige Maßschnur war, sind vorbei. Mohammed kann nicht Euer Leitbild sein, denn die Zeiten sind jetzt andere. Seht Euch woanders um, wenn Ihr wissen wollt, wie man in der heutigen Zeit lebt".

    Aber so ehrlich, so konsequent sind nur wenige - denn dann ist man eigentlich ein Ex-Muslim. So spielt man den radikalen in die Hände.

    Natürlich ist alles, inklusive Allah, ein historisch veraltetes und unbrauchbares Konzept. So haben sich Menschen das eben damals vorgestellt, und da haben sie sich gründlich geirrt. Sie haben geglaubt, dass die Erde flach war und auf dem Rücken eines Wals über ein Meer getragen wird. Und ihr ganzes Verständnis des Koran war damals nicht besser als dieses Bild. Und heute steht es keinen Deut besser.

    Aber so sucht man einen Spagat, der nicht funktionieren kann, und der die Menschen spaltet, weil man 1001 neue Interpretationen eines Märchenbuchs aus 1001 geistigen Umnachtung erfindet, um sich nicht einzugestehen, dass das Buch keineswegs göttlichen Ursprungs ist, sondern ein Zeugnis der damaligen geistigen Beschränktheit. Aber man muss ja unbedingt ein Zeugnis seiner eigenen geistigen Beschränktheit daraus machen.

    Mohamed Ukas, was Du nicht begreifst ist, dass Atheisten den Unfug durchschauen, der Basis einer angeblich "göttlichen" Offenbarung ist, und Euch aufs Glatteis führen, wo Ihr dann auch prompt einbrecht.

  • #29

    WissensWert (Mittwoch, 17 August 2016 03:33)

    Übrigens, die Probleme der Koraninterpretation kennen wir schon sehr genau - von der Bibel. Dasselbe Problem. Die Lösung ist auch dieselbe: Mal ein bisschen mehr Respekt vor der Wahrheit und keine Interpretation, die die Intention des Autors so auffällig ignoriert.

    Wenn der Autor damals geschrieben hat, dass man Dieben die Hand abhacken soll, dann wird er es auch so gemeint haben - als Anleitung für alle Zeiten und alle Umstände, außer denen, die er explizit ausgenommen hat.

    Diesen moralischen Relativismus hatte damals niemand drauf. Das ist ein neuzeitliches Phänomen. Im Koran lässt sich nirgendwo erkennen, dass da jemand auch nur ansatzweise versucht, etwas auf Zeitumstände zu beziehen. Das ist eine Erfindung neuzeitlicher Exegeten, die keinerlei Interesse am Text haben.

    Heute müsste man sagen: Mohammed kann für heutige Menschen kein Vorbild mehr sein, weil das war damals ein vom Teppichhändler zum Warlord aufgestiegener Ehrgeizling mit barbarischen Manieren. Seine diplomatischen Fähigkeiten beschränkten sich darauf, Andersdenkenden einen Dolch in den Rücken zu rammen. Was er verbessert hat, ging höchstens von antik-barbarisch zu mittelalterlich-barbarisch und ist nach heutigen Maßstäben immer noch extrem rückständig. Was man übernehmen kann ist das Streben, die heutige Moral zu verbessern - aber genau dann kann man ihn unmöglich für irgendetwas als Vorbild nehmen, das wäre ein Rückschritt.

  • #30

    WissensWert (Donnerstag, 18 August 2016 13:18)

    http://www.gkpn.de/Oezbe_Kritik-der-liberalen-Auslegungen-des-Islam.pdf

  • #31

    WissensWert (Donnerstag, 25 August 2016 13:34)

    Die kanonischen Schriften zeigen den Islam hier als lebensfeindlichen Todeskult, der das Leben zugunsten der Illusion eines Jenseits geringschätzt.

    Nie wird der überlieferte Mohammed müde, das reale Leben zugunsten der Jenseitsillusion abzuwerten.

    "Es gibt kein lebenswertes Leben als das im Jenseits"
    http://sunnah.com/bukhari/81/2
    http://sunnah.com/bukhari/81/3
    http://sunnah.com/bukhari/63/21

    "Gott, es gibt kein Leben als jenes im Jenseits"
    http://sunnah.com/muslim/32/154
    http://sunnah.com/muslim/32/155
    http://sunnah.com/muslim/32/156

    "Gott, es gibt kein Gutes, als das Gute im Jenseits!"
    http://sunnah.com/muslim/32/157
    http://sunnah.com/muslim/32/158

    "Es gibt kein wahres Leben als dem Leben im Jenseits"
    http://sunnah.com/riyadussaliheen/1/460

    "Es gibt kein Leben als das im Jenseits"
    http://sunnah.com/urn/637430

    Alle ernsthafte Auseinandersetzung mit der Frage des Bewusstseins deutet darauf hin, dass es KEIN Bewusstsein nach dem Tod des Gehirns geben wird.

    Gläubige werden hier durch Falschpropaganda um Glück und Erfüllung in ihrem einzigen, endlichen Leben betrogen.

  • #32

    WissensWert (Sonntag, 28 August 2016 14:54)

    https://www.youtube.com/watch?v=P6zP2j9eqt4 ab 5.00min !

  • #33

    WissensWert (Dienstag, 04 Oktober 2016 13:34)

    http://m.mainpost.de/ueberregional/meinung/leitartikel/Hamed-Abdel-Samad-bdquo-Der-Koran-ist-menschengemacht-ldquo;art9517,9370948

  • #34

    WissensWert (Montag, 10 Oktober 2016 21:39)

    c) Muslime entscheiden sich dafür, den Koran zu ignorieren. Das ermöglicht es ihnen, ethisch und unabhängig von barbarischen religiösen Dogmen zu entscheiden. Sie befreien sich damit von der tribalistischen Last, unethische Koranverse rechtfertigen zu müssen.

    Ich würde ihnen darüber hinaus vorschlagen, die wirkliche Quelle dieser ethischen Entscheidungen anzuerkennen: Ihr eigenes, säkular-humanistisches, ethisches Urteil.

    Nicht durch ein intensiveres Studium der kanonischen Texte - sondern durch ihr Ignorieren wird ethisches Handeln möglich.

  • #35

    WissensWert (Montag, 10 Oktober 2016 22:39)

    Was ist die am häufigsten wiederholte Aussage des Korans?

    Nichtgläubige werden in alle Ewigkeit brennen - für das Verbrechen ihres Nichtglaubens. Ungläubige sind "schlimmer als das Vieh", dumm und verstandeslos, ihre Weigerung, die angebliche "Wahrheit" anzuerkennen wird ihnen eine nie endende Ewigkeit in der Hölle einbringen. Dort werden sie gezwungen, kochendes Wasser zu trinken. Ihre Haut wird verbrannt - und dann immer wieder ausgetauscht, damit sie die Schmerzen stets mit neuer Heftigkeit fühlen können. Sie werden um Gnade winseln - aber nie Linderung erfahren.

    Nirgendwo im Koran ist von einer Gleichwertigkeit der Muslime und Nichtgläubigen die Rede. Nirgendwo. Muslime sind "das beste Volk" - Nichtgläubige sind "Affen und Schweine".

    Laut der höchsten moralischen Autorität des Universums haben Nichtgläubige es verdient, für alle Ewigkeit gefoltert zu werden.

    "ich kann aus dem arabischen Originaltext allerhöchste Ethik herauslesen."

    Dann kannst Du wahrscheinlich auch noch die "allerhöchste Ethik" aus dem Entwurf eines Konzentrationslagers herauslesen.

    "Ich betrüge mich nicht selbst."

    Darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.

  • #36

    WissensWert (Dienstag, 11 Oktober 2016 13:38)

    Zur Kritik der liberalen Auslegung des Korans siehe: http://www.gkpn.de/Oezbe_Kritik-der-liberalen-Auslegungen-des-Islam.pdf

    Ein längerer, hervorragender Artikel, in dem deutlich gemacht wird, was ich zuvor gesagt habe: Die liberale Auslegung des Korans ist nicht von intellektueller Aufrichtigkeit geprägt.

  • #37

    WissensWert (Dienstag, 11 Oktober 2016 20:02)

    Felix, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Muslime paradox reagieren, wenn sie mit der Barbarei im Koran konfrontiert werden.

    Sie distanzieren sich nicht vom Koran, sondern von der humanistischen Ethik.

    Tribalismus schlägt Menschlichkeit.

    Sie fangen plötzlich an, die dargestellte Barbarei des geliebten Propheten zu rechtfertigen (siehe zum Hakan Turan: "Konflikt des Propheten mit den Juden von Medina". Da wirst Du erfahren, dass das Massaker an den Juden der Banu Quraiza im Grunde gar nicht so schlimm war - und ist sicher auch übertrieben dargestellt worden.)

    Ich mache mir Sorgen, dass eine so deutlche Darstellung des Hasses gegen Ungläubige die Menschlichkeit aushebelt und (zuvor nicht dagewesenen) Hass auf Ungläubige schürt. Und sei es deshalb, weil sie die Illusionen vom noblen Propheten zerstört haben.

  • #38

    WissensWert (Sonntag, 23 Oktober 2016 16:50)

    nützlich: http://www.skepticsannotatedbible.com/quran/

  • #39

    WissensWert (Dienstag, 22 November 2016 11:55)

    "Wenn wir gewollt hätten, hätten wir einem jeden seine Rechtleitung zukommen lassen. Aber mein Wort ist in Erfüllung gegangen: „Ich werde die Hölle mit lauter Dschinn und Menschen anfüllen.“ (Quran 32:13)

    Was für ein hässliches, inhumanes Buch.

    Die Menschheit ist ärmer, da ein solches Buch in ihrer Mitte existiert - und als göttlich verehrt wird.

  • #40

    WissensWert (Mittwoch, 23 November 2016 03:24)

    https://www.youtube.com/shared?ci=72D1wZhkZPw

  • #41

    WissensWert (Mittwoch, 21 Dezember 2016 18:47)

    Der Koran erwähnt ungefähr 30 Tierarten. Alle sind im arabischen Raum beheimatet. Nirgendwo weist "Gott" auf so spektakuläre Schöpfungen wie Kängurus oder andere Beutelsäuger hin, auf Papageien, Pinguine oder irgendein anderes Tier des Polarkreises, auf ausgestorbene Tiere wie Dinosaurier, welche die Erde 170 Millionen Jahre lang beherrscht haben (damit tausend mal länger als Menschen). Weder die größten Tiere (Wale) noch die kleinsten (mikroskopisches Zooplankton und Bakterien) werden erwähnt. Auch solche nicht, die sich hervorragend für Metaphern anbieten würden (Faultiere, Paradiesvögel). Dafür aber Kamele, Kamele und nochmal Kamele.

    Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast zu der Schlussfolgerung gelangen, dass der Islam auf einem regionalen Kult beruht, dessen Gründer nur sehr wenig von der Welt gesehen haben.

    http://www.authentictauheed.com/2013/07/463-animals-in-holy-quran.html

    https://imanshomeschool.wordpress.com/2013/02/08/coming-soon-animals-in-the-quran-lapbook/

  • #42

    WissensWert (Mittwoch, 21 Dezember 2016 19:24)

    Ali A. Rizvi schreibt über den Umgang moderater Muslime mit den Schwertversen im Koran.
    "Viele von uns beschwören alternative Interpretationen, eine metaphorische Lesart - irgendwas, um den Koran nicht so lesen zu müssen, wie er tatsächlich geschrieben ist. Was für eine Botschaft sendet dieses Vorgehen? Außenstehenden signalisiert es, dass etwas fehlt in der Schrift, die Deiner Behauptung nach des perfekte Wort Gottes sein soll. Man könnte sagen, Du erwartest von den Außenstehenden, Deine Erklärung der Verse über die heiligen Verse selbst zu stellen. Das unterstützt nicht gerade den Anspruch der göttlichen Urheberschaft.
    Kombiniert der Apologet das noch mit der Behauptung, der Koran werde missverstanden, lässt ihn das unverständlich oder inkompetent wirken. Ich weiß, das geht an Deinem beabsichtigten Ziel vorbei - ich befand mich in der gleichen Position. Aber es ist wichtig zu verstehen, warum Nicht-Muslime das so wahrnehmen.
    Wenn Literatur metaphorisch interpretiert werden soll, muss sie doch zumindest die wörtliche Idee in irgendeiner Weise widerspiegeln. Metaphern sollen etwas illustrieren und verdeutlichen - nicht etwas verdrehen oder verschleiern. Wenn der wörtliche Vers von blanker Gewalt spricht, jedoch behauptet wird, er bedeute Frieden und Einigkeit, dann haben wir das Gebiet der Interpretationen und Metaphern verlassen. Wir bewegen uns ins Gebiet der Verzerrung und Falschdarstellung. Wenn diese Entkopplung auf einen oder zwei Verse beschränkt wäre, würde ich Dein Argument anerkennen. Würde die Mehrheit der Muslime Deine Interpretation akzeptieren, dann würde ich Dein Argument anerkennen. Beides ist nicht der Fall.
    Der Islam braucht Reformer, keine Moderaten. Aber das Wort "Reform" passt nicht zum Wort "Unfehlbarkeit". Das Ziel einer Reform ist es, Dinge zu verändern, ein System zu reparieren und in einer neue Richtung zu steuern. Aber um etwas zu reparieren, muss man zuerst eingestehen, dass es kaputt ist. Nicht, dass es kaputt aussieht, oder dass es von missgünstigen Menschen fälschlicherweise als kaputt dargestellt wird, sondern dass es kaputt ist. Das wäre der erste Schritt zur Reformierung."
    http://www.huffingtonpost.com/…/an-open-letter-to-moderat_b…
    Darf das Dogma der Unfehlbarkeit des Korans aufgegeben werden, damit der Islam friedlicher und toleranter wird?

    http://www.huffingtonpost.com/ali-a-rizvi/an-open-letter-to-moderat_b_5930764.html

  • #43

    WissensWert (Mittwoch, 21 Dezember 2016 21:03)

    Was ist das schlimmste Verbrechen im Islam - die einzige unverzeihliche Sünde, für deren Begehen es keine Gnade bei Gott geben kann? Völkermord? Kindsmissbrauch? Versklavung?

    Nein. Sondern eine theologisch abweichende Meinung über Gott zu haben.
    Die liberal-islamische Seite alrahman.de klärt auf:

    "die einzig unverzeihliche Eigenschaft des Menschen - das Ableugnen der Einheit Gottes – damit verbunden auch die Ableugnung des Jüngsten Tages, wenn sie unveränderlich bis zum Tod beibehalten wird. Dies ist [...] als Beigesellung bekannt. Alles andere ist verzeihlich."
    Kaum zu glauben: Alle anderen Vergehen sind verzeihlich - nur die theologische Meinungsverschiedenheit nicht.

    "Allah vergibt nicht, daß man ihm andere Götter beigesellt. Was darunter liegt, vergibt er, wem er es vergeben will." (Quran 4:48)

    "Wahrlich, Allah wird es nicht vergeben, daß Ihm Götter zur Seite gestellt werden: doch Er vergibt, was geringer ist als dies" (Quran 4:116)

    Der Koran lehrt hier eine ethische Absurdität. Ein harmloser, unschädlicher Gedanke (womöglich gibt es mehrere Götter) wird mit härterer Strafe bedroht, als reale Verbrechen und vorsätzlich verschuldetes menschliches Leid. Hier sind ethische Prinzipien komplett auf den Kopf gestellt.

    Was ist wahrscheinlicher?

    1. Es existiert ein barmherziger Schöpfergott, der harmlose Gedanken für ein größeres Verbrechen hält, als Völkermord.

    oder

    2. Der Koran ist ein rein menschengemachtes Buch, das die menschlichen Irrtümer seiner Entstehungszeit widergibt.

  • #44

    WissensWert (Donnerstag, 22 Dezember 2016 14:29)

    NUR ZUR VERTEIDIGUNG !!
    ES GIBT KEIN ANDEREN GRUND IM KORAN!!
    Habt ihr es jetzt gecheckt !!

    Gazmend
    Das ist falsch. Konsens in den Islamwissenschaften:

    In der Medinensischen Zeit propagierte der überlieferte Prophet Mohammed den Angriffskrieg gegen Nicht-Muslime - auch gegen jene, die ihn nicht angegriffen hatten.

    "In der Medina-Periode (nachdem er der Führer einer politisch-religiösen Gemeinschaft wurde) kann Mohammed spontane Angriffe gegen all jene unternehmen, sie sich dem Islam nicht anschließen wollen, oder die sich seiner Autorität nicht unterordnen wollen.

    Die Doktrin regelt, dass spätere Texte die früheren (ihnen widersprechenden) Texte abrogieren, mit dem Effekt, dass nur die letzten Anweisungen unzweifelhaft gültig sind. Dementsprechend darf die Regel in dieser absoluten Terminologie formuliert werden: "Der Kampf (Dschihad) ist verpflichtend, auch wenn die Ungläubigen ihn nicht begonnen haben."

    Encyclopedia of Islam, Band 2, S. 538

    Der überlieferte Mohammed rief schließlich sogar zum Krieg gegen Christen und Juden auf, die er in Mekka noch toleriert hatte.

    Eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Islam muss diesen Fakt absorbieren können statt ihn trotzig abzustreiten.

  • #45

    WissensWert (Montag, 26 Dezember 2016 15:28)

    https://www.facebook.com/volker.dittmar.7/posts/1198947743516801

  • #46

    WissensWert (Mittwoch, 04 Januar 2017 17:43)

    Paret übersetzt:
    "Allah tut (bei der Vergeltung im Jenseits) nicht im Gewicht eines Stäubchens Unrecht." (Quran 4:40)
    Ich meine, den Autoren des Korans ist es überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass die ewige Folterstrafe für Andersdenkende ethisch problematisch sein könnte.
    Genau hier zeige sich ja die "Gerechtigkeit" Allahs - dass er den Zweiflern an der Botschaft Mohammeds endlich die ewige Rechnung für ihre Skepsis präsentiert.
    "Sie würden sagen: "Es gibt nur dieses eine Leben auf Erden. Auferweckt werden wir nie." Wenn du sehen könntest, wie sie vor Gott stehen, Der sie fragt: "Ist die Auferstehung nicht Wahrheit?", würden sie sagen: "Doch, bei unserem Herrn. " Gott wird darauf sagen: "So kostet die qualvolle Strafe als Vergeltung dafür, daß ihr ungläubig gewesen seid!" (Quran 6:29)
    Ich meine, in den Augen der Koranautoren ist "nicht im Gewicht eines Stäubchens Unrecht" geschehen, wenn alle Skeptiker für immer von Gott gefoltert würden.
    Der Koran zeigt wie immer einen strikten moralischen Dualismus: Sympathie und Barmherzigkeit für die Gruppenmitglieder - Verachtung und Folterdrohung für die Andersdenkenden.

  • #47

    WissensWert (Freitag, 20 Januar 2017 04:11)

    Genau wie Bibel und Tora. Sehr viel Interpretationsspielraum der zu Doppelmoral und Missbrauch führt. Um seinen Geist und seine Vernunft einzusetzen und empathisch und gerecht zu handeln, braucht man kein Buch sondern eine gute Erziehung und Sozialisation.

  • #48

    WissensWert (Samstag, 21 Januar 2017 14:23)

    Nur weil Homers "Odyssee" fehlerlos aus der Antike überliefert wurde, heißt das nicht, dass die dort erwähnten Seemonster Skylla und Charybdis im Mittelmeer existieren.

    Trivial:
    Nur weil eine Behauptung seit Jahrhunderten lückenlos überliefert wird (Mohammed wurde von einem Engel besucht) muss sie noch lange nicht wahr sein.

  • #49

    WissensWert (Dienstag, 07 März 2017 15:02)

    "Der arabische Originaltext ist das mir einzige bekannte Buch, das man an irgendeiner Stelle aufschlagen und anfangen zu lesen kann."

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Koran eine völlig zusammenhangslose Sprüche-Sammlung ohne einen kohärenten Erzählbogen und ohne einen strukturierten Aufbau ist.

    Schon die Tatsache, dass die Koransuren der Länge nach (!) geordnet sind, zeigt, wie beliebig man den Koran durchschütteln kann, ohne seine Botschaft wesentlich zu ändern.

    (Besonders absurd wirkt hier der Einwand, man müsse Koranverse in ihrem Kontext betrachten. Es gibt keinen Kontext (außer vielleicht den historischen Kontext der Offenbarungsanlässe). Aber einen sinnvollen textlichen Kontext gibt es nicht - die benachbarten Verse sind zufällig an ihre aktuelle Position gekommen.

  • #50

    WissensWert (Donnerstag, 04 Mai 2017 19:56)

    Lies mal ein paar Verse vorher:

    "Dem Unglauben (kafara) haben sich diejenigen verschrieben, die behaupten, Gott sei Jesus Christus, Marias Sohn." (Quran 5,17)

    oder drei Verse weiter:
    "Ungläubig (kafara) sind diejenigen, die sagen: "Gott ist Christus, der Sohn der Maria." Christus hat ja selber gesagt: "Ihr Kinder Israel! Dienet Allah, meinem und eurem Herrn!" Wer dem einen Allah andere Götter beigesellt, dem hat Allah den Eingang in das Paradies versagt. Das Höllenfeuer wird ihn dereinst aufnehmen. Und die Frevler haben dann keine Helfer." (Quran 5,72)

    Und selbst der Vers, den Du da nennst, richtet sich nach klassischer Exegese nur an jene Juden, Christen, Sabäer, die sich Mohammeds Gesetz unterordnen (oder die vor Mohammed gelebt haben).

    "D.h. die Juden und Christen erfüllen ERST DANN die Thora und das Evanglium, wenn sie nun auch dem letzten Propheten – Muhammad (s.a.s.) – folgen, und somit den Islam annehmen." (Tabari zu Koran 5:69)

    Paradox, dass Du ausgerechnet jenen Muslimen einen "Wünsch-Dir-was-Glauben" unterstellst, die ihre eigene Überzeugung den Überlieferungen der kanonischen Texte unterordnen.

    Sind die "Wünsch-Dir-was-Muslime" nicht eher jene, die ihre eigene Interpretation über den genau gegenteiligen Wortlaut des Korans stellen?

  • #51

    WissensWert (Donnerstag, 04 Mai 2017 19:56)

    Der folgende Vers aus der Sure Al-Maida (Vers 69)
    zählt zu den zuletzt offenbarten Versen:

    إِنَّ الَّذِينَ آمَنُوا وَالَّذِينَ هَادُوا وَالصَّابِئُونَ وَالنَّصَارَىٰ مَنْ آمَنَ بِاللَّهِ وَالْيَوْمِ الْآخِرِ وَعَمِلَ صَالِحًا فَلَا خَوْفٌ عَلَيْهِمْ وَلَا هُمْ يَحْزَنُونَ

    Gewiß, diejenigen, die glauben', und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Säbier und die Christen, - wer (immer) an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und rechtschaffen handelt, - über die soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein.

    Die Ansicht, die friedlichen Verse seien abrogiert worden, können eigentlich nur Wünsch-Dir-Was-Muslime vertreten.

  • #52

    WissensWert (Mittwoch, 14 Juni 2017 13:32)

    Der Koran kennt überhaupt kein Universum. Er kennt die Erde, und eine Himmelkuppel, an deren "unterster Schale" die Sterne "zum Schmuck" aufgehängt sind.

    Mein Tipp: Lies den Koran ehrlich durch - in einer Dir verständlichen Sprache - OHNE modernes Wissen hineinlesen zu wollen. Lies einfach das, was dort steht. Was die Autoren wirklich gemeint haben.

    Der "Himmel" ist laut dem Koran eine feste Kuppel, an die man eine Leiter anlegen kann.

    „Er hält den Himmel, so daß er nicht auf die Erde stürzt.“ (Quran 22,65)

    Mit einem Reittier erreicht Mohammed bei seiner Himmelsreise das Firmament - und klettert dann mit einer Leiter durch die sieben Himmel und spricht im höchsten Himmel mit Gott. (Biographie Mohammeds von Ibn Ishaq)

    Die Autoren des Korans hatten keine Ahnung, dass es ein Universum gibt. Für sie endete das Universum jenseits des Himmelsgewölbes mit seinen kleinen Lämpchen. Alles darüber hinaus ist mythologische Spekulation. (Jenseits des Firmaments liegen weitere Himmel, die mit einer Leiter erreichbar sind - mit einer Tagesreise.)

    Die "Sterne" sind für die Autoren des Korans "Lichter", die an der untersten Himmelkuppel aufgehängt sind. Der Koran schreibt: "Wir haben den untersten Himmel ausgeschmückt mit einem Schmuck; den Sternen" (Quran 37,6)

    Das ist ein Irrtum.

    Und was sind Sternschnuppen? Der Koran sagt, das sind Sterne, die als Wurfgeschosse nach Dämonen geworfen werden, wenn sie der Himmelskuppel zu nahe kommen.

    "Wir haben den euch nächsten Himmel mit leuchtenden Planeten und Sternen, den Lampen gleich, geschmückt und haben daraus Mittel zur Bewerfung der Satane gemacht." (Quran 67,5)

    Das ist noch größerer Irrtum.

    Mach Dir das klar: Sternschnuppen sind für die Koranautoren herabgeworfene Sterne!

    Tatsächlich sind Sterne brennende Wasserstofffusionsreaktoren mit Millionen Kilometern Durchmesser. Sternschnuppen sind faustgroße Gesteinsbrocken, die in die obere Atmosphäre eintauchen.

    Aber für den wissenschaftlich ungebildeten Menschen des Frühmittelalters sieht es nunmal so aus: Sternschnuppen sind Sterne, die sich bewegen.

    Der Koran offenbart, dass seine Autoren lediglich über menschliches Wissen verfügt haben.

  • #53

    WissensWert (Samstag, 01 Juli 2017 17:13)

    Der Koran hat meine positiven Vorurteile über die islamische Weltanschauung zerstört.

    Ich war mal der Meinung, der Koran sei ein wahrscheinlich etwas langweiliges, aber im Grunde wohlmeinendes, versöhnliches Manifest für friedliches, menschliches Zusammenleben. Ich habe wirklich unterstellt, der Koran enthalte bestimmt universelle ethische Werte.
    Bis ich ihn gelesen habe.

    Da habe ich erst gemerkt, was für ein rachsüchtiger, vergeltungslüsterner, unmoralischer und kurzsichtiger Text das eigentlich ist.

  • #54

    WissensWert (Montag, 10 Juli 2017 13:17)

    Echt skurril. Der Koran redet ständig von anderen Göttern - was die machen und sagen - wie sie sich am Tag des Jüngsten Gerichts verhalten werden. Lese ich den Koran, dann ist recht eindeutig, dass seine Autoren die Existenz anderer Götter als Tatsache betrachtet haben.

    Aber dann verlangt der Koran von Muslimen, so zu tun, als gäbe es nur einen.

  • #55

    WissensWert (Montag, 10 Juli 2017 13:22)

    Echt skurril. Der Koran redet ständig von anderen Göttern - was die machen und sagen - wie sie sich am Tag des Jüngsten Gerichts verhalten werden. Lese ich den Koran, dann ist recht eindeutig, dass seine Autoren die Existenz anderer Götter als Tatsache betrachtet haben.

    Aber dann verlangt der Koran von Muslimen, so zu tun, als gäbe es nur einen.

    Die Ungläubigen nehmen sich außer Gott andere Götter, in der Hoffnung, sie im Jenseits als Fürsprecher zu haben. O nein! Diese Götter werden verleugnen, daß sie angebetet wurden und werden gegen sie auftreten. (Quran 19,81-82)

    Am Jüngsten Tag werden Wir sie alle versammeln und denen, die Gott andere Gottheiten beigesellt haben, sagen: "Stellt euch mit euren Gottheiten hin!" Wir trennen sie dann voneinander. Ihre Gottheiten werden ihnen sagen: "Uns habt ihr nicht gedient. Gott genügt als Zeuge; Er weiß um das Verhältnis zwischen uns. Wir haben nicht einmal bemerkt, daß ihr uns angebetet habt." (Quran 10,28-29)

    Es gibt Menschen, die Gott Gottheiten gleichstellen und sie lieben, wie man Gott liebt [...] Wenn die Anführer der qualvollen Strafe am Jüngsten Tag ansichtig werden, sagen sie sich von ihren Anhängern los. Alle Beziehungen, die sie im Leben auf der Erde miteinander hatten, zerreißen, und niemand will vom anderen etwas wissen. (Quran 2,165-166)

    Niemand ist weiter verirrt als diejenigen, die statt Gott Götzen anbeten, die ihn nicht erhören bis zum Jüngsten Tag und die nichts von den an sie gerichteten Bitten spüren. Wenn die Menschen am Jüngsten Tag versammelt werden, werden sie ihre Feinde sein und die an sie gerichteten Gebete bestreiten. (Quran 45,5-6)

    -----------

    Der Koran redet ständig von anderen Göttern - was die machen und sagen - wie sie sich am Tag des Jüngsten Gerichts verhalten werden. Die Autoren des Korans haben die Existenz anderer Götter offenbar als Tatsache betrachtet.

    Aber dann verlangt der Koran von Muslimen, so zu tun, als gäbe es nur einen.

    -------------

    Skurril. Die Autoren des Korans konnten sich nicht einmal vorstellen, dass Götter nur Hirngespinste sind.

    Selbst die Götter der Polytheisten müssen irgendwie real sein. Nur werden sie sich von ihren Anhängern abwenden. Diese Götter werden lügen, dass sie nie angebetet wurden. (Obwohl ja offensichtlich ist, dass die Polytheisten sie wirklich angebetet haben.)

    Und Allah wird ihnen diese Lüge glauben - und die Polytheisten auf Basis dieser Lüge verurteilen.

    "Die Ungläubigen nehmen sich außer Gott andere Götter, in der Hoffnung, sie im Jenseits als Fürsprecher zu haben. O nein! Diese Götter werden verleugnen, daß sie angebetet wurden und werden gegen sie auftreten." (Quran 19,81-82)

    Gibt es einen absurderen Text als den Koran?

  • #56

    WissensWert (Samstag, 22 Juli 2017 22:51)

    Der Koran

    Der für die Mehrzahl der Muslime (Sunniten) verbindliche Koran ist die Ausgabe von Kairo, 1924. Diese Ausgabe beruft sich auf den Koran des Kalifen Othman (traditionell 574-656), der den ersten und einzig autorisierten Koran editiert haben soll. Es existiert jedoch kein
    „Othmanischer Koran“, auch von Othman selber gibt es keinerlei historische Spuren. Der Kairoer Koran basiert nicht auf den ältest möglichen Texten, sondern auf der Rückinterpretation eines zeitgenössischen Textes auf der Basis alter Grammatikregeln.

    Das älteste bekannte Koranfragment (40 Seiten, gefunden in Sanaa) stammt aus der Zeit um 720, der erste komplette Koran aus dem späten 9.Jahrhundert). Die Sanaa-Blätter weisen zahlreiche Abweichungen zum kairiner Standardkoran auf und belegen den
    Editierungsprozess, der selbst im 8.Jahrhundert noch nicht abgeschlossen war. Besondere Problematik der frühen Korantexte ist das Fehlen der heute üblichen Lesehilfen (Vokalzeichen, Punkte, etc.). Es wurden nur Konsonanten angezeigt, einige davon
    mehrdeutig, Vokale wurden nach Erfahrung gesetzt. Das heisst der Sinn konnte je nach Leseart vollkommen unterschiedlich ausfallen.

    Die Definition der Texte mittels Lesehilfen und seine Interpretation geschah im 9. und 10. Jahrhundert. Den damaligen Interpreten
    wurden zahlreiche Fehler nachgewiesen. Was heute als „Koran“ existiert, ist in Wirklichkeit bereits eine Interpretation des 9. und 10 Jahrhunderts. Der originale Text ist bislang nicht bekannt, die urspüngliche Bedeutung nicht erschlossen. Ohne Zweifel sind Teile des Korans vormohammedanisch. Die koranische Bewegung ist älter als die mohammedanische. Auch war der Koran nicht die Gründungsurkunde des Islam sondern wurzelt im arabischen Christentum.

    Der Koran reflektiert die unterschiedlichsten Einflüsse des byzantinisch-persischen Orients, ganz besonders Einflüsse der ostsyrischen Kirche. Zu den Vorläufern des Koran zählen verschiedene Bücher des Alten Testaments, das Diatessaron (das arabische Evangelium des Tatian) , das Thomasevangelium, und andere Liturgiebücher, die zu einem syrisch-aramäischen qeryana zusammenflossen. Aus einem Qeryan der arabischen Christen wurde der Quran der Muslime.

  • #57

    WissensWert (Mittwoch, 26 Juli 2017 18:45)

    Koran und "mein Kampf": Welches Buch ist ethisch bösartiger, abgründiger?

    Eindeutig: der Koran. In "mein Kampf" schildert Hitler seine bürokratische Vision einer judenfreien Welt. Die Vernichtung der Juden ist für ihn ein notwendiges Übel auf dem Weg zu seiner größenwahnsinnigen Idee eines arischen Großreichs. Hitler ist aber kein Sadist, der den Juden eine endlose, mannigfaltige Folter bis in alle Ewigkeit wünscht.

    Das aber tut der Koran. Er frohlockt in den sadistischsten Folterbeschreibungen, mit denen Nicht-Muslime in alle Ewigkeit gefoltert werden.

    Müsste ich mich entscheiden, ob ich lieber als Jude in eine Gaskammer im KZ gesperrt wollen würde - oder als kuffar in die Hölle des Islams - ich würde jederzeit die Gaskammer wählen. Mehr noch: Ich würde lieber eine Million mal die Gaskammer durchmachen, als eine Ewigkeit in der Hölle der islamischen Theologie.

    Der Koran zeichnet eine viel grausamere, menschenverachtendere, sadistischere, bösartigere Version des Unrechts, als "Mein Kampf". Der Koran ist die mit Abstand unethischere Äußerung, wie ein ergebnisoffener, undogmatischer Vergleich sonnenklar darlegt.

    Kein Mensch mit funktionieremdem Verstand kann das bestreiten.

  • #58

    WissensWert (Freitag, 11 August 2017 23:13)

    Echt skurril. Der Koran redet ständig von anderen Göttern - was die machen und sagen - wie sie sich am Tag des Jüngsten Gerichts verhalten werden. Lese ich den Koran, dann ist recht eindeutig, dass seine Autoren die Existenz anderer Götter als Tatsache betrachtet haben.

    Aber dann verlangt der Koran von Muslimen, so zu tun, als gäbe es nur einen.

    Die Ungläubigen nehmen sich außer Gott andere Götter, in der Hoffnung, sie im Jenseits als Fürsprecher zu haben. O nein! Diese Götter werden verleugnen, daß sie angebetet wurden und werden gegen sie auftreten. (Quran 19,81-82)

    Am Jüngsten Tag werden Wir sie alle versammeln und denen, die Gott andere Gottheiten beigesellt haben, sagen: "Stellt euch mit euren Gottheiten hin!" Wir trennen sie dann voneinander. Ihre Gottheiten werden ihnen sagen: "Uns habt ihr nicht gedient. Gott genügt als Zeuge; Er weiß um das Verhältnis zwischen uns. Wir haben nicht einmal bemerkt, daß ihr uns angebetet habt." (Quran 10,28-29)

    Es gibt Menschen, die Gott Gottheiten gleichstellen und sie lieben, wie man Gott liebt [...] Wenn die Anführer der qualvollen Strafe am Jüngsten Tag ansichtig werden, sagen sie sich von ihren Anhängern los. Alle Beziehungen, die sie im Leben auf der Erde miteinander hatten, zerreißen, und niemand will vom anderen etwas wissen. (Quran 2,165-166)

    Niemand ist weiter verirrt als diejenigen, die statt Gott Götzen anbeten, die ihn nicht erhören bis zum Jüngsten Tag und die nichts von den an sie gerichteten Bitten spüren. Wenn die Menschen am Jüngsten Tag versammelt werden, werden sie ihre Feinde sein und die an sie gerichteten Gebete bestreiten. (Quran 45,5-6)

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    Der Koran redet ständig von anderen Göttern - was die machen und sagen - wie sie sich am Tag des Jüngsten Gerichts verhalten werden. Die Autoren des Korans haben die Existenz anderer Götter offenbar als Tatsache betrachtet.

    Aber dann verlangt der Koran von Muslimen, so zu tun, als gäbe es nur einen.

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    Skurril. Die Autoren des Korans konnten sich nicht einmal vorstellen, dass Götter nur Hirngespinste sind.

    Selbst die Götter der Polytheisten müssen irgendwie real sein. Nur werden sie sich von ihren Anhängern abwenden. Diese Götter werden lügen, dass sie nie angebetet wurden. (Obwohl ja offensichtlich ist, dass die Polytheisten sie wirklich angebetet haben.)

    Und Allah wird ihnen diese Lüge glauben - und die Polytheisten auf Basis dieser Lüge verurteilen.

    "Die Ungläubigen nehmen sich außer Gott andere Götter, in der Hoffnung, sie im Jenseits als Fürsprecher zu haben. O nein! Diese Götter werden verleugnen, daß sie angebetet wurden und werden gegen sie auftreten." (Quran 19,81-82)

    Gibt es einen absurderen Text als den Koran?

  • #59

    Ramon (Mittwoch, 27 September 2017 22:10)

    Ich möchte dem Autoren bzw. den Autoren meinen tiefsten Respekt aussprechen!!!!
    Nicht per se wegen inhaltlicher Akkuratesse, da ich diese schlicht nicht überprüft habe, sondern wegen der Zusammenfassungen von nahezu allem was ich in der letzten Zeit zusammengetragen habe.

    Das ist eine beeindruckende Arbeit die hier geleistet wurde und die verdient meine Hochachtung!!!!

    Ich sage das nach 25 Jahren fachlicher Grundlagenausbildung, nicht um zu prollen, sondern lediglich um meinem Kompliment hoffentlich mehr Gewicht zu verleihen!!!!

    Vielen herzlichen Dank...Ich wünschte jetzt nur, dass ich nicht nahezu ausschließlich auf englischen Seiten unterwegs wäre....

    Dennoch ganz großes Lob!!!!

    Ramon

  • #60

    Mümin (Freitag, 29 September 2017 17:20)

    Du hast dir so viel mühe gemacht, und soviel geschrieben. Wofür? Damit du die Menschen İrreleites.
    Du bist noch ein Unwissender gegenüber die, die mit besseren Argumenten auftreten, und dann noch İslam annehmen. Dafür weil Sie am ende die Wahrheit akzeptieren. Du musst erstmal offen sein und ehrlich. Aber mir ist aufgefallen das du 99% bei deinen texten unehrlich bist.

    Gruss

  • #61

    WissensWert (Donnerstag, 05 Oktober 2017 21:14)

    Hier sind ein paar Gründe, nicht dem Koran, sondern einer vernunftbasierten Ethik zu folgen.

    1. Der Koran friert den ethischen Entwicklungsstand des Frühmittelalters ein - und macht ihn zu einem dauerhaften Dogma. Ethisches Handeln hat sich aber weiterentwickelt. Wer dem Wortlaut des Korans folgen würde, würde unethisch handeln (Frauen benachteiligen, Diebe verstümmeln, Andersdenkende abwerten usw.)

    Eine vernunftbasierte Ethik kommt zu besseren, menschlicheren Ergebnissen.

    2. Zu den wirklich relevanten ethischen Fragen der Ggeenwart hat der Koran nichts beizutragen. Der Koran regelt das Dorfleben im arabischen Frühmittelalter. Wer darf wen heiraten - wer soll wieviel erben - welche abergläubischen Alltagsrituale sind zu befolgen - wieviele Menstruationszyklen muss eine Frau nach der Scheidung warten, bis sie sich wieder verheiratet. Das sind die Fragen, auf die der Koran eine Antwort hat. (Wie sinnvoll die ist, sei mal dahingestellt.)
    Heute sind andere Fragen ethisch relevant (Massenvernichtungswaffen, ökologische Probleme, Kernkraft, künftiger Umgang mit künstlicher Intelligenz, gentechnische Eingriffe in die menschliche Keimbahn, Wegfall des Faktors Arbeit, ethische Probleme der Massentierhaltung usw.). Was hat ein religiöser Text des Frühmittelalters dazu sinnvolles beizutragen? Nichts.

    Eine vernunftbasierte Ethik kommt zu besseren, menschlicheren Ergebnissen.

    3. Der Koran propagiert einen strengen ethischen Dualismus. Er propagiert als höchste Gerechtigkeit, dass Mitglieder der eigenen Gruppe (Muslime) über jedes vorstellbare Ausmaß bevorteilt werden. Menschen außerhalb der eigenen Gruppe (Nichtgläubige) werden in einem kaum überbietbaren Extrem abgewertet und verflucht. Diese unmoralische Trennung wird paradoxerweise als "höchste Gerechtigkeit" gefeiert.

    Eine vernunftbasierte Ethik kommt zu besseren, menschlicheren Ergebnissen.

    4. Der Koran erzieht zu blindem Gefolgsam und unkritischer Loyalität. Muslime werden aufgefordert, einen Gott zu loben, der unvorstellbare Grausamkeit walten lässt. Allah ersäuft die gesamte Menschheit in einer Sintflut. Globaler Holocaust soll hier gefeiert - oder zumindest gebilligt werden. Allah foltert empfindungsfähige Menschen in der Hölle - für Meinungsverschiedenheit. Muslime sollen diese barbarische Brutalität als "gerecht" akzeptieren.

    Eine vernunftbasierte Ethik kommt zu besseren, menschlicheren Ergebnissen.

    Die Liste lässt sich fortsetzen. Der Koran ist als ethisches Regelwerk ungeeignet. Es gibt Dutzende andere ethische Konzepte, die sich als Regelwerk besser eignen.

  • #62

    WissensWert (Sonntag, 05 November 2017 19:40)

    Mohammed: "Mir wurde das Höllenfeuer gezeigt - und die Mehrheit seiner Bewohner sind Frauen." Die Frauen fragen, warum das so sei. Antwort Mohammeds: "Ich habe niemanden gesehen, dem es so sehr an Intelligenz und an Religion fehlt, wie Euch. Ist es nicht Beweis, dass Euer Wort nur die Hälfte des Mannes wert ist? Das ist Euer Mangel an Intelligenz. Und ist es nicht so, dass Euer Fasten und Beten während der Monatsblutung nicht anerkannt wird? Das ist Euer Mangel an Religion."

    http://sunnah.com/bukhari/6/9
    http://sunnah.com/bukhari/2/22

    Erst benachteiligt man Frauen, indem man ihre Zeugenaussage wertlos macht - und dann beruft man sich auf genau diese Benachteiligung, um ihnen Dummheit zu unterstellen. Was für eine dumme und feindselige Zirkellogik.


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