„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Stefan (hebephil)

Dieses Interview habe ich schon vor Längerem geführt und damals auch hochgestellt, es war eines meiner meistgeklicktesten Texte überhaupt. Wie mir letzte Woche aufgefallen war, wurde es aber gelöscht. Wie es dazu kam ist mir schleierhaft. Ich hoffe, dass der von mir genutzte Website-Baukasten Jimdo mich hier nicht zensieren möchte.

Stefan empfindet eine sexuelle Hingezogenheit zu Heranwachsenden. Über die Vermittlung durch die Beratungsstelle für Pädophile „ITP-Arcados“ habe ich ihn als Interviewpartner gewinnen können. Zur Anonymisierung bzw. Schutz seiner Identität firmiert er hier unter dem Pseudonym ‚Stefan‘.

 

Begriffserklärungen finden Sie am Ende des Interviews.

Johannes: Hallo Stefan, erst einmal möchte ich mich bei dir für dieses Interview bedanken.

Das ist nicht selbstverständlich.

 

Stefan: Hallo Johannes. Passt schon. Nein, selbstverständlich ist das heutzutage gewiss nicht. Aber…ich denke, es könnte richtig sein, es mit Dir zu versuchen. Einen professionellen Journalisten hätte ich abblitzen lassen. Dessen Gründe, einen pädophilen Menschen, zudem noch einen Knabenliebhaber zu interviewen, wären mir suspekt.

 

Johannes: Ich kann mir vorstellen, dass es Einem als Pädophilen schwer fällt, offen zu dieser Neigung zu stehen. Wohlmöglich hat man Angst von den Anderen ab sofort schrägt angesehen oder gar ganz gemieden zu werden. Wie ist es bei dir? Wer aus deinem sozialen Umfeld weiß von deiner Pädophilie? Und wie haben diese Leute darauf reagiert?

 

Stefan: Also erstmal – ich bin nicht ‚pädophil‘, ich bin ‚hebephil‘! Pädophil ist ein Mensch dann, wenn er sich ausschließlich oder vorwiegend für Heranwachsende unterhalb der Pubertätsgrenze erotisch und sexuell interessiert. Ich werde von Heranwachsenden, die sich alters- und vor Allem entwicklungsmässig oberhalb der Pubertätsgrenze befinden, bei denen also die Pubertät bereits eingesetzt hat, erotisch und auch sexuell angezogen. Mich interessieren – was ggf. einen Beziehungsanfang oder einen näheren Kontakt wie auch immer betrifft - Jungs zwischen etwa 12 und 16 Jahren. Auf Deutsch, wenn ich mich in Jemanden verliebe, hat der in aller Regel einen Schwanz und ist jünger, als es den meisten ‚Normalen‘ in den Kram passt und zwar völlig gleichgültig, ob mein Verhalten dem Jungen gegenüber als Solches nach dem Gesetz legal ist oder nicht.

 

Und ja: In dieser Gesellschaft, so, wie sie sich bezüglich unseres Themas in den letzten dreißig Jahren entwickelt hat, kann es einem pädophilen, hebephilen oder ephebophilen Menschen nur schwer fallen, offen zu seiner sexuellen Präferenz zu stehen. Offen gesagt – es ist unmöglich für unsereins, sich dazu öffentlich zu bekennen, ohne absehbar ausgegrenzt und ‚verurteilt‘ zu werden, egal ob man gegen ein bestehendes Gesetz verstoßen hat oder nicht. Und…gesellschaftlich ausgegrenzt zu werden, das ist für keinen Menschen hinnehmbar!

 

 

Was mich betrifft, ich bin seit einer Ermittlung gegen mich mit anschließender Verurteilung vor etlichen Jahren ‚offizialgeoutet‘. Das heißt, die Behörden…oder jedenfalls deren Computer wissen über mich ‚Bescheid‘. Und natürlich ist meine Verurteilung und die Verbüßung meiner Haftstrafe auch meinen ‚lieben‘ Verwandten und ‚Freunden‘ nicht verborgen geblieben. Die Meisten von ihnen haben sich schlagartig von mir zurückgezogen und bis auf ganz wenige, an einer verstümmelten Hand abzählbare, Freunde hat sich niemand dafür interessiert, was und wie ich fühle, wie es mir damals ging oder heute geht. Selbst meine Verwandten haben keinen Gedanken daran verloren, sich mal mit mir über mich zu unterhalten. Was mein nahes gesellschaftliches Umfeld angeht: Ich wäre mehr als nur dumm, wenn ich denen mein ‚Sosein‘ nicht vorenthalten würde!

Johannes: Der Hass auf Pädophile ist bei vielen Deutschen groß. Ich persönlich meine, für seine Empfindungen und Präferenzen kann ein Mensch nichts. Für seine Taten aber kann er als Träger eines relativ freien Willens schon belangt werden. Wenn beispielsweise ein ausgewachsener Mensch ein Kind zu sexuellen Handlungen zwingt oder zu Entscheidungen verführt, für die es wohlmöglich gar nicht mündig genug ist, muss die Gesellschaft einschreiten. Der Mensch gehört dann meiner Meinung nach in Beratung, in Betreuung und im Zweifelsfall auch ins Gefängnis. Zur Strafe und zum Schutz. Der deutsche Gesetzgeber sieht das ähnlich: Sexuelle Handlungen mit Kindern unter 14 Jahren werden als sexueller Missbrauch geahndet. Was meinst du? Geht die deutsche Politik adäquat mit Pädophilie um?

 

Stefan: Adäquat verglichen mit was oder wem?

Die deutsche Politik verhält sich – was unser Thema angeht – äußerst opportunistisch. Sie tut genau das, was der ängstliche, auf ‚Sicherheit‘ bedachte ‚normal‘-heterosexuelle bzw. ‚normal‘-schwule Bürger von ihr verlangt – ob das im Ergebnis nun richtig und sinnvoll ist, oder nicht!

In einem Punkt möchte ich Dir zunächst mal ausdrücklich Recht geben: Zwingen sollte man einen Menschen zu gar nichts dürfen…schon gar nicht ein Kind oder einen Heranwachsenden und ganz sicher nicht in Dingen, die die Emotionalität des betreffenden Menschen – und dazu gehören auch dessen Beziehungswünsche und dessen Sexualität bzw. dessen sexuelles Lustempfinden – betreffen!

 

Lass uns aber nun mal Tacheles reden. Um was geht es denn nun eigentlich tatsächlich, wenn es um die ‚Unmündigkeit‘ des Kindes, des heranwachsenden Menschen in Sachen ‚Sex‘ geht? Wenn es darum geht, ob und wann erst sich ein Mensch mit einem anderen Menschen – auch in dieser Angelegenheit -‚ auf gleicher Augenhöhe‘ befindet?

 

Es geht um ‚Lustempfinden‘…ganz ordinär! Jedem Menschen geht es ums Lustempfinden, wenn er mit einem anderen Menschen Sex hat oder haben will. Vor Allem und zunächst Mal. Auch völlig egal, welche sexuelle Präferenz oder welches Alter die beiden Beteiligten haben – es geht in erster Linie ums Lustempfinden. Selbst für die Heten steht i.a.R. das ‚Kinderkriegen‘ erst an irgendeiner dann folgenden Position.

 

Ich behaupte jetzt mal provozierend – und dies auch in Erinnerung meines eigenen Lustempfindens als Kind und Heranwachsender in sexueller Sache – dass es keinen bedeutsamen Unterschied zwischen dem Lustempfinden eines Erwachsenen und dem eines Kindes oder Heranwachsenden vor oder während der Pubertät gibt. Einzig und allein gibt es Unterschiede im Maß der jeweils bisher erworbenen Lebenserfahrungen in der ‚Sache‘ – auch in Kombination mit anderen ‚Sachen‘ wie z.B. der Einschätzung einer gesellschaftlichen Betrachtung und ihrer Konsequenzen - …und im Umgang mit den je eigenen und ggf. den Emotionen des außer einem selbst Beteiligten. Es geht also um die abstrakte Betrachtung und ein aus ihm resultierendes Verständnis dessen, was man tut oder was mit Einem geschieht….und die Frage, ab wann ein Mensch dazu in der Lage ist.

 

Wenn Du also ‚mündig‘ als ‚in der Lage zu abstrahieren‘ definierst, dann würde ich Dir – aus meiner wissenschaftlich unqualifizierten Ansicht heraus – Recht geben wollen…jedenfalls was Kinder bis etwa 9 oder 10 Altersjahren angeht (ab da entwickelt sich die Fähigkeit zu abstraktem Denken)…und darüber hinaus etwa mindestens ein Drittel der gesamten Erwachsenenschaft betreffend (die diesen Sprung nie geschafft haben q.e.d.). Wieso aber wird auch von jungen Menschen, die durchaus bereits in der Lage sind, abstrakt denken zu können, erwartet, dass sie ‚Nein‘ sagen (und mit allen Mitteln dazu gebracht werden, dazu in der Lage zu sein), nicht aber ihnen gestattet, ggf. auch ebenso bewusst ‚Ja‘ sagen zu können?

Was also wird dem pädophilen, hebephilen oder ephebophilen Menschen tatsächlich vorgeworfen, wenn ihm vorgehalten wird, die sexuelle Selbstbestimmung‘ des Kindes oder Heranwachsenden durch sein Verhalten zu beeinträchtigen (denn das ist der im Gesetz verankerte zu verteidigende Rechtsanspruch)? Ihm wird vorgeworfen, ein Kind oder Heranwachsenden zur Lust verführt zu haben! Also zu etwas, was nach Ansicht der ‚vergesslichen‘ Erwachsenenwelt ein Kind oder Heranwachsender noch nicht zu haben hat oder aber – wenn es/er das frevelhafterweise doch hat – auf eine ganz andere Weise (die zwar behauptet wird, aber noch nie auch nur irgendwie nachgewiesen oder gar definiert wurde) als ein Erwachsener habe. Ist es aber nicht ebenso ein Eingriff in die ‚sexuelle Selbstbestimmung‘ des Kindes oder Heranwachsenden, wenn man ihm die Wahl seines ‚Lustpartners‘ nimmt indem man grundsätzlich von ihm erwartet – und ihn auch dazu bringt -, dass er „Nein“ zu sagen hat – selbst dann, wenn er aus eigenem Empfinden eigentlich „Ja“ sagen möchte? Und ist es nicht eigentlich ein Witz, wenn man also behauptet, dass ein Kind oder Heranwachsender noch gar nicht „Ja“ sagen könne, weil ihm dazu die Mündigkeit fehle, aber man andererseits im gleichen Zuge von seiner Fähigkeit zur ‚sexuellen Selbstbestimmung‘ spricht, deren rechtliche Verankerung und vor Allem deren Unversehrtheit durch jeden Eingriff einer weiteren ‚mündigen‘ Person in Frage gestellt würde?

 

Ich stimme mit Dir überein, wenn Du sagst, dass es richtig sei, Kinder und Heranwachsende vor nicht zu rechtfertigenden Ansprüchen Erwachsener zu schützen. Aber vor ihren eigenen Ansprüchen…gefahrlos ausgelebt mit wem immer sie das wann auch immer ggf. auch wollen?

Die Gesellschaft sagt: „Das Ausleben erwachsener Sexualität mit einem Kind oder Heranwachsenden ist gefährlich!“ Was daran ist denn ‚gefährlich‘, wenn kein körperlicher Zwang und auch kein psychischer Druck ausgeübt wird? Was an gemeinsam und freiwillig erlebter Lust wirkt auf den Jüngeren traumatisierend? Und…weshalb ist es gefährlich? Was ist gefährlich an gemeinsamem Lustempfinden?

 

Und - wenn man/wir es hier schon mal versuchen will/wollen, offen und vorbehaltlos über das Thema zu sprechen – noch folgender Aspekt (und den dürfen mir ggf. Alle anschließend als ‚Rechtfertigungsargument eines Pädophilen‘ um die Ohren hauen…aber bitte erst, wenn Sie ein bissel drüber nachgedacht haben!): ALLES bringen wir (die Erwachsenen) den Nachwachsenden bei…schlichtweg Alles! Damit sie damit anschließend in eigenem und allgemeinem Interesse umgehen können. Nicht aber den angemessenen (damit meine ich spielerischen, emphatischen, wohlwollenden, unbelasteten und unmittelbaren) Umgang mit der Lust.

 

Und ja…ich kann verstehen, wenn ‚normale‘ erwachsene Individuen dazu allein auf Grund ihrer eigenen und auf ihrer sexuellen Präferenz beruhenden Beschränktheit, die ihnen (vermeintlich, wie ich behaupten möchte, denn die erotische Ansprache der ‚Jugend‘ an den Erwachsenen wirkt immer [siehe Werbung, Castingauswahl, Kindershowlaufen etc.]) gar nicht erlaubt, mit Kindern und Heranwachsenden gemeinsam überhaupt Lust entwickeln zu können, nicht in der Lage sind (besser: es aus den ihnen anerzogenen moralischen Gründen vermeiden). Wir Pädophile, wir Hebephile, wir Ephebophile sind das aber grundsätzlich sehr wohl! Nicht jeder…weil nicht wenige Pädophile den dafür nötigen Bruch mit der internalisierten gesellschaftlichen Moral und dem dazugehörigen Tabu gar nicht bewerkstelligen können und daher in einem permanenten inneren Clinch mit sich selbst um ‚Wollen aber nicht Dürfen‘ gefangen sind und hübsch langsam – klassische gesellschaftliche Folter – daran zu Grunde gehen. Und dies (also das dazu in der Lage sein) durchaus und gerade auch aus eigenen Interessen und nicht (nur) aus irgendwelchen behaupteten altruistischen Gründen. Wir haben also einen Grund und eine Ursache (beides haben ‚Normale‘ nur auf eine völlig abstrakte Weise, die sie diesbezüglich völlig handlungsunfähig macht), den jungen Generationen den Umgang mit der Lust ‚beizubringen‘.

 

Sie Alle dürfen jetzt gerne sagen: „Aber Generationen sind bisher ohne Euch dazu gelangt, ordentlich mit ihrer Lust umzugehen…was brauchen wir Euch?!!“ Ach ja…? Ist das so?

Und wieso bekommen dann immer mehr ‚Kinder‘ Kinder…mit oft katastrophalen Ergebnissen, was ihre elterlichen und emphatischen Fähigkeiten angeht? Vielleicht nur auf Grund einer versagenden Sexualerziehung? Wieso fühlen sich Heranwachsende nicht selten schlichtweg im Stich gelassen, wenn’s um Sexualität…vor Allem aber um Sex und Lust geht? Vielleicht auch wieder auf Grund einer versagenden Sexualerziehung? Die auch diesbezüglichen Probleme der nachwachsenden Generationen sind doch nicht unbekannt! Die Frustrationen, die auftreten, wenn’s nicht klappen will, wenn man eigentlich gar nicht recht weiss, wie das mit dem ‚Lust verschaffen‘ eigentlich funktioniert…beim unbeholfenen Ausprobieren. Wieso können und dürfen Heranwachsende nicht durchaus praktisch von den bereits vorhandenen diesbezüglichen Erfahrungen…Lebenserfahrungen bereitwilliger Menschen der älteren Generationen profitieren – jedenfalls wenn sie ein solches Angebot annehmen wollen, ihnen der erwachsene Partner ‚geeignet‘ erscheint, schmeckt, um es mal völlig emotionslos zu beschreiben -, wenn sie doch sonst von all deren sonstigem Wissen sogar gefälligst zu profitieren haben? Aber nein…lasst sie gefälligst ausschliesslich unter sich und dann nicht selten völlig frustriert ihre ersten Erfahrungen sammeln…wie wir das ja von uns selbst kennen! Nicht wahr?

 

Und ja…selbstverständlich äußere ich mich dergestalt wie ich es tue ganz explizit aus ‚selfischen‘, mir im Erfolgsfall vorteilhaften Gründen! Ich bin keine Mutter Theresa für Kinder und Heranwachsende, die alles was sie tut nur aus altruistischen (?) Gründen tut – auch wenn das gerade in dem Fall, dass ich in wen verliebt bin, regelrecht und regelmässig weitgehend (nicht komplett!) andersherum ist. Sowenig wie Du, Sie oder irgendwer das, was er tut, aus rein altruistischen Gründen tut – jedenfalls wenn es um die Erreichung von sexueller Lust und körperlicher/geistiger Befriedigung geht und Sie ehrlich mit sich selbst umgehen. Sind aber deshalb die Argumente, die ich anführe, weniger logisch? Weniger Nachvollziehbar? Weniger vernünftig?

 

‚Pädophilie‘ bedeutet nicht ‚Ausübung von körperlicher oder psychischer Gewalt‘! Wer einem anderen Menschen – also auch ggf. einem Kind oder Heranwachsenden - gegenüber körperliche oder psychische Gewalt antut, der hat über seine sexuelle Präferenz hinaus ganz andere psychische Probleme, die mit seiner sexuellen Präferenz nichts oder erst nachrangig etwas zu tun haben. Machtbedürfnis…Gewaltphantasien…Ohnmachtsempfinden…meinetwegen auch Suff…sowas geht in den Köpfen derer um, die Kindern und Heranwachsenden schaden – völlig unabhängig von der sexuellen Präferenz des Betreffenden. Das beweist nicht zuletzt auch der Umstand, dass weit über 70% aller Missbräuche und vor Allem involvierte Gewaltanwendungen und Zwänge in sexueller Rahmung, die auf Kids ausgeübt werden, von ‚Normalen‘ verübt werden. Einem echten Pädophilen, einem Hebephilen oder Ephebophilen würde das gar nicht einfallen – vorausgesetzt, er ist nicht anderweitig psychisch beeinträchtigt/belastet. Das heisst allerdings auch, dass die Gesellschaft mit ihrem Anspruch an den Staat, die einschlägigen Gesetze immer mehr zu verschärfen, einen – eigentlich relativ harmlosen – Missbraucher, auch pädophilen Missbraucher (hier im Interview gebrauche ich den Begriff ‚Missbraucher‘ bewusst im gesetzlichen Kontext) regelrecht in den ‚psychischen Notstand‘ treibt (siehe die Verdeckungsmorde des Martin N. alias Gerd X). Nein - Schuld ist schon ein Martin N….und verantwortlich für seine Taten – aber die Voraussetzungen für ein generelles Zustandekommen solcher Taten schaffen schon die ‚Normalen‘ mit ihrer moralischen Entrüstung und deren Konsequenzen.

 

 

Ich gebe Dir unbedingt Recht, wenn Du sagst, Kindheit und Jugend seien zu schützen! Ich denke aber, mit ihrer Hexenjagd, ihrem inquisitorischen Vorgehen gegen pädophile Menschen, ihrer verachtenden Betrachtung des pädophilen Menschen, ihrem absolut bigotten eigenen diesbezüglichen und offensichtlichen Verhalten, verhält sich sowohl die Gesellschaft wie auch ihre amtlichen Institutionen absolut kontraproduktiv. Das kann man durchaus auch an den daraus erwachsenen bisherigen offenbaren gesellschaftlichen Konsequenzen ablesen. Und die entwickeln sich immer schlimmer. Ich verweise z.B. auf die Tatsache, dass mittlerweile weniger als 2% aller Grundschullehrkräfte männlich sind – in den Horten und Kindergärten sind noch weniger Männer beschäftigt. Und es stellen sich auch kaum noch männliche Erwachsene für solche Jobs zur Verfügung…die wissen schliesslich genau, was ihnen blüht! Das geht mindestens zu Lasten der nachwachsenden männlichen Bevölkerung. Ich verweise auf die Tatsache, dass durch die ‚Pädodebatte‘ im Verlauf der letzten beiden Dekaden so ziemlich alle Männer unter einen Generalverdacht gestellt wurden und werden und mittlerweile (siehe die jüngste Beier-Initiative an der Charieté) sich dieser Generalverdacht bereits auf alle männlichen Heranwachsenden ab deren Eintritt in die Pubertät ausdehnt. Auch nicht gerade gesund für den männlichen Teil der Bevölkerung, würde ich meinen wollen! Ich verweise auf den Umstand, dass mittlerweile jeder Familienvater, der gemeinsam mit seinen Kindern – üblicherweise nackt – ein (Wannen)Bad nimmt, sich mindestens verdächtig macht, wenn das ‚rauskommt‘. Und da wird vom ‚Wert‘ der Familie geschwärmt…usw., usf.

Johannes: Sieht man sich die Kommentare unter Onlineartikeln an, die Pädophilie als Thema aufgreifen, oder hört man sich am Stammtisch um, fordern da viele Bundesbürger sehr viel härtere Strafen für Kinderschänder. Die NPD plakatiert gar „Todesstrafe für Kinderschänder“. Nun weiß ich nicht, ob und wenn ja wie du schon einmal Sex oder sexuellen Kontakt mit einem Kind hattest, oder nur das Bedürfnis dazu empfindest, aber ganz allgemein gefragt: Hast du manchmal Angst, wenn du solche Sachen hörst?

 

Stefan: Ich sage, die permanente Verschärfung der einschlägigen Gesetze erreicht genau das Gegenteil von ‚Sicherheit und Ordnung‘ für die Gesellschaft dieses Staates. Meinesgleichen – wenn angeklagt und verurteilt – erwartet ggf. ein schlimmeres Schicksal, als es ein angeklagter und verurteilter Mörder zu erwarten hat. Sowohl im Knast wie auch generell und nach rechtphilosophischen Massstäben! Da stimmt das Rechtsverhältnis längst nicht mehr! Und auch das Rechtsverständnis derer, die immer härtere Strafmaßnahmen gegen uns verlangen, stimmt nicht mehr…ebenso wenig, wie das Rechtsverständnis der Parteien und Parlamentarier, die auf opportunistische Weise dem Wollen der Stammtische und der Yellopress nachkommen und dann tatsächlich jedes Mal die Gesetze verschärfen.

 

Ich erinnere mich an den Ausspruch meines Vaters etwa zwei Jahre vor seinem Tod: „Ich hätt es akzeptieren können, wenn Du Deine Frau umgelegt hättest, weil Du sie nicht mehr riechen konntest. Aber mit einem Jungen ins Bett zu gehen…“ Was an dieser Art Denken ist noch ‚moralisch‘, was gar noch ‚rechtschaffen‘? Das aber ist die Denke einer aufgehetzten dummen Öffentlichkeit! Vielleicht nicht immer so drastisch, aber immer so verständnislos, so…begriffsstutzig! Und geschuldet immer nur dem Empfinden der eigenen sexuellen Präferenz, die es einem Menschen fast unmöglich macht, sich in die Bedürfnislage eines Menschen mit einer anderen sexuellen Präferenz hineinzuversetzen…und den Mechanismen öffentlicher Aufhetzung und Agitation durch die gängigen Medien, die an uns ‚pädophilen‘ Menschen kein gutes Haar lassen und den abendländisch/christlichen moralischen Impetus, verankert in den allgemein internalisierten sogenannten ‚moralischen Werten‘, dem ‚gesunden Volksempfinden‘, gnadenlos zu eigenen Zwecken (eben dem Geld machen) ausnutzt.

 

Mit der Todesstrafe rechne ich hier in Deutschland und in Europa jedenfalls zu meinen Lebzeiten nicht. Der Bürger weiß den ‚NPD-Sprech‘ schon als Masche des populistischen Stimmenfangs einzuordnen. Vor Nazis oder Neonazis hab ich keine Angst.

Angst hab ich vor dem ‚Normalbürger‘, der von mir lebenslange Abstinenz und Beziehungslosigkeit fordert und sich nicht darum schert, was dies für einen Menschen bedeutet, solange er selber nicht dieser Mensch ist. Ich hab Angst vor der Gedankenlosigkeit meiner…Mitmenschen, die mich zu einem Leben verurteilt, das – verglichen mit ihren Möglichkeiten – mir an meinem Lebensende nur einen Schluss zulassen wird: Es hat sich nicht gelohnt, dieses Leben überhaupt gelebt zu haben!

 

Ich habe Angst vor der Inhumanität meiner Mitmenschen, die sie uns Pädophilen ein ums andere Mal und immer wieder auf’s Neue beweist – und das angesichts der Tatsache, dass sie selber, also die sogenannten ‚Normalen‘, es weit überwiegend sind, die die meisten stattfindenden Missbräuche begehen. Ich habe absolut keinerlei Verständnis dafür, dass sie ihr eigenes Versagen komplett uns in die Schuhe schieben, nur weil unsere sexuelle Präferenz – zuendegedacht bzw. im Rahmen tatsächlicher zwischenmenschlicher Bedürfnisbefriedigung – nur zu einem heute so betitelten ‚Missbrauch‘ führen könne. Ich habe kein Verständnis und ganz und gar keinen Bedarf dafür und danach, als Sündenbock für deren Sünden verallgemeinert und hergenommen zu werden.

 

Auch wenn ich mich an Einsamkeit mittlerweile gewöhnt habe, habe ich Angst vor der Einsamkeit, in die ich nach meiner Haftentlassung gefallen bin und die mich, je älter ich werde, irgendwann überwältigen wird, wie sie so manchen alternden Päderasten in dieser Ära bereits überwältigt hat. Ich habe Angst vor diesem Staat, der zulässt, dass die Medien und inspiriert durch Diese die Menschen dieser Gesellschaft straflos auf meiner sexuellen Präferenz, auf meiner Ehrhaftigkeit und damit auf mir, denn Beides ist ein Teil von mir, herumtrampeln können, sie in den Dreck ziehen und mich damit zu einem Untermenschen machen, den man seinen Mitmenschen nicht zumuten könne. Das Grundgesetz scheint für mich und meinesgleichen hier in Deutschland keine Geltung zu haben!

 

Auch habe ich Angst davor, was geschieht, wenn die Gesellschaft und der Staat sobald sie feststellen wird, dass sie uns, die Pädophilen, auf gar keinen Fall loswerden wird, komplett ausflippt. Unter uns Pädophilen geistert nicht ohne diverse manifeste Hintergründe das Bild eines neuen Holocaust, der dann uns als Opfer haben würde. Die Solchem vorausgehende Hexenjagd existiert bereits…und da fühle ich mich stark erinnert an: „Kauft nicht bei Juden!“ und gewisse arische Gesetze…natürlich alle nur zum Schutz des deutschen Volkes und seiner Kinder. Bin ich mit diesen Befürchtungen allein? Nein! Bin ich ihrethalben paranoid? Ja…vielleicht – ein bisschen. Aber die Schuld an diesen paranoiden Erwartungen trage nicht ich…und auch kein anderer Pädophiler!

 

Und - obgleich mir das nach den Erfahrungen, die ich bisher auf Grund meiner Hebephilie vor Allem während der letzten zwanzig Jahre meines Lebens gemacht habe, eigentlich völlig am Arsch vorbeigehen sollte – ich habe Angst um die Gesellschaft und diesen Staat, die und der absehbar völlig vor die Hunde gehen wird, wenn weiter dieser Anti-Pädo-Hype geritten wird. Ich habe Angst vor dem moralischen inquisitorischen Gesinnungsstrafrecht, dieser archaischen mittelalterlichen Denkart, welches uns bereits ins Haus fällt!

 

Ebenso habe ich Angst um all die noch werdenden Pädophilen, noch nicht geboren aber so sicher wie das Amen in der Kirche geboren werdend, denen keine Hand gereicht werden wird, sondern die nur vor den Alternativen ‚lebenslange Beziehungslosigkeit und lebenslang kein Sex (ggf. durch chemische oder physische Kastration ‚gefördert‘) oder Tod‘ stehen werden und denen ab sofort selbst das Betrachten spärlich angezogener Jungen und Mädchen zum Zwecke ihrer Triebabfuhr praktisch untersagt ist und zum Verhängnis werden kann. Was bleibt denen denn noch zum Leben, wenn sie/Sie sich das mal durch den Kopf gehen lassen? Was würde Ihnen an deren Stelle denn noch zum Leben bleiben?

 

 

Keine Angst habe ich vor meiner eigenen Hebephilie. Abgesehen davon, dass ich eh nie auf jeden Jungen gesprungen bin, der beim Tuten der Tröte nicht auf einem Baum war, habe ich mich seit weit über zwanzig Jahren – was die gesetzlichen Anforderungen an mich angeht – völlig im Griff. Ich bin hebephil, aber ich bin nicht blöde! Und nachdem ich den Knast kennengelernt habe, erscheint mir meine Freiheit wesentlich bedeutsamer als jeglicher sonstige Lustgewinn. Was bedeutet das? Nur, dass mein Bedürfnis nach Freiheit stärker ist als mein Bedürfnis, Beziehung zu führen und Lust zu empfinden. Es bedeutet nicht, dass ich deshalb auf Grund der Nichterfüllung meiner diesbezüglichen Bedürfnisse weniger leide! Sie können ja mal in sich selber hineinhorchen und feststellen, wie es Ihnen gehen würde, wenn Sie von Allem abgeschnitten würden, was zur Befriedung der Bedürfnisse, die Ihre sexuelle Präferenz Ihnen zu haben auferlegt, beiträgt. Viel Spass beim Gruseln…

Johannes: Vielleicht ist so ein Interview ja der richtige Weg, um blinden Pädophilen-Hass entgegenzuwirken. Da liest man nicht nur über, sondern einmal von einem Pädophilen. Du gibst der blinden Projektionsfläche ein Gesicht, man lernt eine Person und Geschichte hinter dem Hassbild kennen und vielleicht sogar ein wenig verstehen.

 

 

Stefan: Ich würde mich schon freuen, wenn das so eintreten würde. Ich befürchte aber ein bissel, dass Du da zu idealistisch denkst. Naja…sehnwadann.

Johannes: Hattest du denn schon einmal Sex mit einem Kind? Wenn ja, bereust du es? Falls du eine Frage nicht beantworten möchtest, musst du das natürlich nicht.

 

Stefan: Na…Danke für Dein Entgegenkommen, Johannes…aber sei gewiss – niemand kann mich dazu zwingen, eine Frage zu beantworten, die ich nicht beantworten will!

Ich hatte Sex mit Heranwachsenden. Also mit pubertierenden Jungen. Dafür bin ich nach dem Gesetz verurteilt worden und habe die mir zugedachte Strafe abgeleistet.

 

Mhm…ich bedauere, dass – und das war offensichtlich – Jahre später ein Umdenken – mit Verlaub…ich mache dafür die An- und Übernahme der zwischenzeitlich gesellschaftlich vermittelten moralischen Doktrinen durch die beteiligten Jungen maßgeblich verantwortlich (ist mir von Jemandem, der es wissen muss, hintertragen worden) – in den beteiligten Jungen stattgefunden hat und sie daraufhin seinerzeit angenehm Erlebt- und Empfundenes als moralisch Verwerfliches und Verurteilenswertes betrachteten. Ich bedauere, wenn diese Jungen sich im Nachhinein als Geschädigte empfinden – falls sie das tatsächlich tun. Und ich bedaure, dass ich ggf. – also wenn sie sich tatsächlich als Geschädigte empfinden – der Anlass für ihr Empfinden bin bzw. war.

 

Aber nein, ich bereue nicht! Ich würde bereuen, wenn ich einem Jungen Gewalt angetan hätte. Hab ich aber nicht! Weder physisch noch psychisch. Ich habe ihm Lust verschafft…und selber Lust genossen – nicht zuletzt und ganz im Besonderen den Lustgewinn durch die Wahrnahme der empfundenen Lust des beteiligten Jungen…und die Wahrnahme des Umstandes, dass mein Lustgewinn seinerseits zu einer Luststeigerung führte – so, wie das wohl jedem ‚normalen‘ Menschen geht, wenn er oder sie einvernehmlichen Sex mit einer anderen Person hat. Überhaupt…was für eine Frage! Wie kann ich etwas bereuen, was zwanglos, gewaltfrei und einvernehmlich Zustandegekommen zur beiderseitigen Zufriedenheit führte und außerdem sowohl meinem eigenen präferenziell permanenten Bedürfnis, wie auch offensichtlich dem damaligen aktuellen Bedürfnis des jeweils beteiligten Jungen, der dafür präferenziell zeitlich begrenzt offen war, entsprach? Wie kann ich etwas bereuen, was mir gemäß ist?

Soll ich die Liebe, die ich zu den Jungen verspürt habe…und mit ihr die erotischen Gefühle, die sich in mir entwickelt haben und die letztlich – und durchaus im vollen geistigen Bewusstsein - dazu geführt haben, dass ich mit den Jungen gemeinsam sexuelle Lust gesucht und empfunden habe deshalb bereuen, weil ich mit und durch sie und ihrer körperlichen Umsetzung ein soziales Tabu verletzt habe?

 

Ja! Mein soziales Gewissen hat sich damals gemeldet. Das konnte gar nicht ausbleiben, da ich kein Psychopath oder Soziopath bin, und die moralischen Werteparameter, die gesellschaftlich vermittelt werden, ebenso internalisiert habe, wie Du das hast oder wie Sie das haben.

Wie Du oder Sie das sind, bin aber auch ich ein Mensch, der nach Glück, nach einer Form glücklichmachender zwischenmenschlicher ‚Vereinigung‘ strebt. Ohne dieses Ziel…und die Möglichkeit, es zu erreichen, wird das Leben trotz aller Annehmlichkeiten, die es sonst noch zu bieten haben mag, nach meiner – nach menschlicher Empfindung sinnlos! Ich bin nicht neurotisch genug dafür, dieses stärkste aller Bedürfnisse nach dem Überlebenstrieb anderweitig zu sublimieren, mich also auf gewisse Weise selber verrückt zu machen, nur damit ich den sozialen Erwartungen meiner Umwelt in dieser Sache gerecht werde! Nicht neurotisch genug…und weil mir das Ergebnis, nämlich auf eine sehr spezielle Art verrückt zu werden, sehr bewusst ist, nicht willens! Ich will nicht geistig krank werden, sondern gesund bleiben. Ich bin in meinem Leben – angefangen in der eigenen Familie – bereits ausreichend vielen Großmeistern in Sachen Sublimation begegnet, um feststellen zu können, wie sich ein ‚Ratsch im Kappes‘ letztlich auswirkt. Im Grunde brauchen Sie alle sich nur einmal umzuschauen, Leute ein bissel besser kennenzulernen und die ein bissel zu analysieren, um festzustellen, warum sie tun oder lassen, was sie tun oder lassen. Zugegeben…Jeder sublimiert irgendwann irgendwo und irgendwie das eine oder andere Manko. Tue ich gewiss auch. Aber nicht in einer so wesentlichen Angelegenheit wie dieser! Ich empfinde meine Hebephilie nicht als Manko sondern ganz im Gegenteil, ich empfinde sie ganz persönlich als Bereicherung meinerselbst. Auch wenn die sozialen Reaktionen durchaus von mir als äußerste Belastung empfunden werden. Und…^^…mein Therapeut hat mir versichert, dass dies eine sehr gesunde Einstellung sei – und der sollte es eigentlich wissen.

 

Wenn ich also abstinent lebe, das diesbezügliche Gesetz beachte und den sozialen Erwartungen entspreche, dann tue ich das nicht, weil ich mein vorheriges Verhalten bereue. Ich tue es auch nicht, weil ich dieses elende Gesetz achte oder gar die Gesellschaft respektiere, die es mir aufgezwungen hat. Ich lebe auch nicht deshalb abstinent, weil ich an dieses Grossstadtmärchen vom ‚Seelenmord‘ an den Kindern oder Heranwachsenden glauben würde (unbesehen der Tatsache, dass ich jede Vergewaltigung eines Kindes, Heranwachsenden oder Erwachsenen für ein absolut verabscheuungswürdiges Verbrechen erachte!). Ich tue es also nicht, weil ich auch nur ansatzweise glauben würde, dass ein zwanglos, gewaltfrei und ohne Druck zustandegekommenes gemeinsames Erlebnis von geschlechtlicher Lust zwischen einem Mann und einem Jungen zu einem Schaden, gar bleibenden, durch mich erzeugten Trauma für den Jungen führen könnte (wäre es anders, würde mich das überzeugen…aber es ist einfach nicht der Fall solange das dem betreffenden Jungen nicht durch das restriktive Verhalten beobachtender und beurteilender Dritter (Polizei, Kinderschützer, Staatsanwalt, Psychiater und Therapeuten) regelrecht eingebläut wird – und dann liegt die eigentliche Verantwortung für einen Folgeschaden bei diesen Leuten, nicht bei mir!).

Sehr wohl aber tue ich es (mittlerweile), um einen ggf. eher nicht zur Resilienz fähigen Jungen vor den Folgen zu bewahren, die ihm ggf. bei Aufdeckung der sexuellen Beziehung mit mir seitens Dritter (Eltern, Polizei, Therapie, Psychiatrie, Gericht) drohen würden! Wobei ich – das ist klar! – sehr darauf hoffe, dass mir im Verlauf meines restlichen Lebens nochmal (er wäre also nicht der Erste!) ein Junge begegnet, der sehr bewusst zur Resilienz fähig ist. Wie sagt man so…“Die Hoffnung stirbt immer zuletzt!“

 

Und vor Allem verhalte ich mich deshalb heute abstinent, weil ich meine Ruhe haben will! Meine Ruhe von Ihnen Allen, die mich nur als Abschaum betrachten (und allein deshalb für mich selber zum Abschaum der Gesellschaft gehören – Jeder Hass hat seinen Spiegel!), die mich, wüssten sie, wer ich bin, ausgrenzen würden. Meine Ruhe von dem Gesetz, von der Polizei, den Gerichten und überhaupt Jedem, der mir, nur weil ich ein hebephiler Mensch bin, an den Kragen will…und weil ich auf gar keinen Fall jemals wieder ins Gefängnis gehen werde, aber dennoch an meinem Leben hänge – es ist das einzige Leben, das ich habe.

 

Aber Reue…? Nein!

Johannes: Macht einem das schwache, hilflose, vielleicht auch unbekümmerte eines Kindes an, oder sehnt man sich nach einer reifen Beziehung auf Augenhöhe, nur eben zu einem jüngeren Menschen? Was hat ein Kind, was ein erwachsener Mensch nicht hat?

 

Stefan: Hat sich was mit ‚schwach und hilflos‘! Jeder meiner Jungs hätte bloss den Mund aufmachen und sagen müssen: „Der da hat…“ und ich wäre fällig gewesen! Wer ist also in dieser Gesellschaft in der eigentlich ‚starken‘ Position?

 

Mittlerweile hat es die Kinderschützerfront doch bereits fertiggebracht, hier in Deutschland der Denunziation Tür und Tor zu öffnen! Der braune Hauswart lässt aus dem Grabe heraus grüßen…

 

‚Auf Augenhöhe‘…darüber habe ich schon weiter oben was geschrieben. Eine ‚gleiche Augenhöhe‘ gibt es (gottseidank) zwischen keinem Paar Menschen auf dieser Welt! Das sagt Einem schon die Vernunft. Egal wie alt oder jung mein Gegenüber ist, er wird mir und ich werde ihm in den verschiedensten Belangen des Lebens partiell sowohl überlegen wie in Anderen auch unterlegen sein. Immer! Auch im Rahmen der Sexualität. Zum Beispiel kann es durchaus sein, dass ein wesentlich jüngerer Mensch – auch ein vielleicht erst Zwölfjähriger – mir im Rahmen seiner Möglichkeiten Lust zu empfinden weit überlegen ist.

 

Was also versteht Ihr darunter, wenn Ihr von ‚auf gleicher Augenhöhe‘ redet? Ist das nicht nur ein dummes Schlagwort, mit dem Ihr bekräftigt, dass ein Kind oder Heranwachsender eben kein Erwachsener ist (was unanzweifelbar den Tatsachen entspricht…*kopfkratz*), welches aber darüber hinaus völlig inhaltsleer ist?

 

Aber…das ist dennoch eine gute Frage, die Du da stellst. Lass mich überlegen…

Hm…was macht denn eine ‚reife‘ Beziehung aus? Ist es der Umstand, dass sowohl ich wie auch der Partner wissen, dass und warum wir einander Lust verschaffen? Das wir das ‚richtig einzuordnen‘ wissen? Beide? Einzuordnen wissen in…was? In welchen Kontext? Ist denn beim Empfinden von Lust nicht jedem – egal welchen Alters – sofort sonnenklar, wie oder wo das einzuordnen ist? Einfach auf Grund der auftretenden Empfindungen? Also…es kommt doch tatsächlich eigentlich nur darauf an, wer mir diese Lust verschafft, mit wem ich diese Lust teile, oder?!

 

Ist es Jemand, von dem ich es annehmen kann und will, dass er oder sie mir diese Lust verschafft, oder ist es Jemand, von dem ich das nicht will. Wenn es Jemand ist, von dem ich das nicht will, den ich also nicht hinreichend genug ‚mag‘, dann lehne ich entsprechende Handlungen ab. Ich kann aus meinen eigenen Beobachtungen nicht über vorpubertäre Jungs sprechen, sehr wohl aber über pubertierende Jungen…und mir ist in meinem Leben noch nicht ein zwölf-oder dreizehnjähriger Junge untergekommen, der ggf. nicht sehr deutlich zum Ausdruck gebracht hätte bzw. hat, wenn er bestimmte Handlungen weder an sich ausgeführt noch von ihm an mir ausgeführt wissen wollte. Hätte ich mich über einen solchen Wunsch hinweggesetzt…ja, dann hätte ich heute etwas, das ich bereuen würde, denn dann hätte ich seinen Willen missachtet. Und etwas eigentlich Ungewolltes zu tun oder zu lassen, nur um dem Anderen nicht weh tun zu müssen, das ist mir in Sachen Sex und Lust jedenfalls auch noch nicht untergekommen. Das halte ich nicht für unmöglich, aber, wenn als Fakt existent, ggf. vor Allem für ein innerfamiliäres Problem, denn da sind die interpersonellen Bindungen Andere als außerhalb von Familien.

 

Ist es der Umstand, dass beide Involvierten sowohl ihre Beziehung, wie auch die gemeinsamen sexuellen Handlungen in den gesellschaftlichen Kontext stellen und die ggf. resultierenden Konsequenzen beurteilen können? Ich kann Dir versichern, dazu ist ein normal intelligenter junger Mensch bereits sehr früh in der Lage. Sich entgegen einer moralischen Konvention, entgegen einem moralischen Dogma, entgegen gesellschaftlicher Erwartung zu verhalten, belastet zwar von Fall zu Fall und mehr oder weniger das soziale Gewissen jedes der Beteiligten (wie ggf. jedes normal sozialisierten Menschen), aber in jedem Fall ist das ‚Abweichen von der Norm‘ im Tun oder Unterlassen dem Handelnden bewusst, sonst würde es sein soziales Gewissen nicht belasten – und ganz besonders bewusst dem noch sehr jungen und doch bereits abstrakt denkend Beteiligten, der sich – allein weil er auf Grund seiner noch relativ wenigen Lebenserfahrungen permanent mit der Reflektion seines Handelns auf Grund auf ihn kommender Konsequenzen (Eltern, Lehrer…gesamte Umwelt) befasst ist – mit den ‚Normen‘, die die Erwachsenenwelt ihm zur gefälligen Internalisation vorsetzt, auseinandersetzt…und dies viel stärker, viel bewusster und intensiver, als dies ein Erwachsener tut, der sich bereits mit den gesellschaftlichen Einschränkungen, die auf ihn kommen, arrangiert hat, und eine derart ständige Reflexion i.a.R. gar nicht mehr nötig hat.

Ein Junge z.B. weiß ganz genau, dass es i.a.R. peinlich für seine Eltern oder irgendeinen Erwachsenen ist, wenn der ihn beim Wichsen ‚erwischen‘ würde. Er weiß, dass man das nicht irgendwo tut, wo man absehbar ‚erwischt‘ wird und dass ‚die Erwachsenen‘ das für ‚unanständig‘ halten. Mir ging das als Junge so und es besteht kein Grund anzunehmen, dass das heute anders sei. Jeder normalintelligente Junge weiss, dass es nur Ärger einbringt, wenn Erwachsene mitbekommen, dass er sich Lust verschafft…schon gar, wenn er sich Lust mit Anderen gemeinsam verschafft. Es wäre ihm ebenso peinlich und unangenehm, wie einem potentiellen Beobachter – sofern der kein Spanner ist. Es ist ihm nur dann nicht unangenehm, wenn er weiss, dass der Andere, der Beteiligte oder der Beobachter das Gleiche will, wie er selber. Ich denke, er weiß Beziehung und auch die möglichen Konsequenzen sexueller Aktivitäten sehr genau in den gesellschaftlichen Kontext zu stellen. Es kam sogar vor, dass ein Junge mich bat, nur ja über die gemeinsame Beziehung oder sexuelle Aktivität zu schweigen (etwas, was man zu tun Eurerseits meist den Pädophilen unterstellt und vorwirft [vor Gericht bedeutet das sogar Strafverschärfung…irre!]…zugegebenermassen und aller Vernunft entsprechend nicht ohne Grund^^), eben weil er genau wusste, wie die Ansichten seines gesellschaftlichen Umfeldes dazu waren. Und klar tat er das, weil er sich hätte schämen müssen oder gar ärgere Konsequenzen zu spüren bekäme, wenn das publik geworden wäre…eben weil sein ‚normales‘ menschliches Umfeld von ihm erwartet hätte, dass er sich schämt und weil ihm erwartbare weitere Konsequenzen bewusst waren.

 

Welcher Umstand sonst macht denn eine ‚reife‘ Beziehung noch aus? Die Fähigkeit des intellektuellen Smalltalks während des ‚sich gegenseitig Lust Verschaffens‘? Nun prüf doch mal, prüfen Sie Alle mal, zu welcher Art ‚Smalltalk‘ Sie dann noch fähig sind. Das kann es also auch nicht sein.

 

Ist es vielleicht der Umstand, bereits Sex mit einer anderen Person erfahren zu haben, der erst einen Menschen zu der Bestandspersönlichkeit einer insgesamt ‚reifen‘ Beziehung macht? Naja, wenn das der Fall wäre, dürften eigentlich ein Großteil aller heute geführten ‚Beziehungen‘ zwischen zumindest Teenagern und auch zwischen Twens wenn nicht gar noch älteren Semestern nur bestenfalls einseitig ‚reife‘ Beziehungen sein, wenn Alles so stimmt, was die Medien so von sich geben. Das kann es also auch nicht sein, vor allem, wenn ich auch und durchaus mit Recht konstatieren darf, dass jedenfalls meine ganz persönliche sanfte und unaufgeregte Art und Weise mit partnerschaftlichem Sex umzugehen, also mit dem weniger oder gar nicht ‚erfahrenen‘ Jungen umzugehen, Lust zu vermitteln und zu erfahren, für Diesen zu einer ungezwungenen und frustfreien Erfahrung von partnerschaftlich genossenem Sex und Lust und damit zu einer wie ich denke nicht unwesentlichen Lebenserfahrung geführt hat…also – ökonomisch ausgedrückt – für ihn profitabel war.

 

Du fragtest: „Was hat ein Kind, was ein erwachsener Mensch nicht hat?“

So ziemlich Alles – jedenfalls was einen Jungen in meinem AoA (Age of Attraction) angeht! Natürlich nicht jeder Junge…aber eben die, die ich als optisch ästhetisch und attraktiv betrachte und…deren Wesen – nach einer notwendigen Zeit des sich Kennenlernens – von mir und für mich als ästhetisch und für mich attraktiv bewertet werden…und mehr noch, wenn der sich dann auch gleichermaßen für mich interessiert – aus welchen Gründen seinerseits auch immer. Ist das bei Euch ‚Normalen‘, was Eure potentiellen Partner und deren Alters- und Verhaltensspektra angeht, anders?

 

Erwachsene Körper sind für mich unästhetisch. Sie sind ledern, verbraucht und ausgeleiert selbst dann, wenn sie noch nie ‚gebraucht‘ worden sind. Sie sind weder elegant noch formschön und kein bisschen androgyn mehr, zu…robust, zu hölzern, sie stinken meist (jedenfalls für mein Empfinden), sie schmecken nicht oder viel zu streng, sie sind mir schlicht absolut unappetitlich! Und das erwachsene Wesen…? Das reicht mir nicht, um mich darin zu verlieben! Es ist mir meist zu doktriniert. Festgefahren in anerzogenen und vor Allem meist übernommenen Ansichten. Unflexibel! Intolerant! Obrigkeitshörig! Machtbewusst und geltungsbedürftig! Zu berechnend! Zu moralisch auf eine völlig bigotte Art und Weise! In solch einen Menschen kann und will ich mich nicht verlieben. Das Alles ist ein Heranwachsender (mhm…Junge!^^) i.a.R. (noch) nicht. Der begegnet mir zu allermeist mit Offenheit und ohne Berechnung. Der nimmt mich ggf. so an wie er mich erlebt und versucht nicht, mich seinen Erwartungen gemäß verändern zu wollen – jedenfalls nicht bewusst. Du und Sie mögen einen solchen jungen Menschen für naiv halten. Das ist Deine/Ihre erwachsene Ansicht…erwachsen aus Deinen/Ihren Erfahrungen mit anderen Erwachsenen…und Heranwachsenden. Stimmt auf gewisse Weise! Es ist eine Naivität, die auf noch keinen oder nur wenigen gemachten schlechten Erfahrungen beruht. Mir sind allerdings auch schon Jungen untergekommen, die waren älter, als jeder Einzelne von Ihnen jemals werden wird. Diese armen Tropfe!

 

Was ihre Körperlichkeit angeht ist es – so vorhanden – ihre schlichte und natürliche jungentypische Schönheit, deren androgyne Züge mich ungeheuer faszinieren, anziehen und antörnen. Ich mag ihre Zierlichkeit und Glätte, die selbst dann vorhanden ist, wenn der Junge durchaus kräftig und sportlich durchtrainiert ist. Ich mag ihre Frische…und ihren Geruch und gerade ihren Geruch, wenn sie ‚voll auf Lust‘ sind. Mhm…ich mag sie, wie sie sind und weil sie sind, wie sie sind…wenn ich sie mag!

 

 

Es ist die Ehrlichkeit, die mich an Jungen anzieht…ihre Spontaneität, zu denen kaum noch ein Erwachsener fähig ist. Und ja – selbst wenn mich ein Junge anlügt ist er ehrlicher als ein Erwachsener, denn er nimmt nur selten an, dass mir seine Unehrlichkeit nicht auffällt. Und…im Gegensatz zu Erwachsenen bemerken es junge Menschen sehr schnell, wenn man es unehrlich mit ihnen meint, wenn man sie übervorteilen will. Auch das mag ich an ihnen. Und…wenn sie über mich Bescheid wissen, vermögen die Meisten von ihnen immer noch, in mir einen liebenswerten Menschen zu sehen. Das…unterscheidet sie am allermeisten von erwachsenen ‚normalen‘ Menschen. Und jetzt behaupten Sie bloss nicht, ich sei ganz offensichtlich nicht ‚fertiggeworden‘ in meiner psychosexuellen Entwicklung, mein ästhetisches Wahrnehmungsbild sei nicht ausgereift oder sowas. Das ist definitiv intellektueller parawissenschaftlicher Quatsch! Wunschdenken Ihrerseits…eine Verzerrung der tatsächlichen Gegebenheiten in Ihrer Betrachtung, um Ihr Denken über uns zu rechtfertigen! Wie so manches Andere auch, was Sie so über Pädophile zu wissen glauben…damit Sie in der Lage sind, uns als Ihr Feindbild installieren zu können.

Johannes: Wie ist das im Alltag, passt du auch mal auf die Kinder von Bekannten auf? Oder ist das eine Versuchung, der du präventiv aus dem Weg gehen möchtest?

 

Stefan:  Ich gehe gar nichts präventiv aus dem Wege! Weder bin ich so schwach, dass ich das nötig hätte um mich nicht der Gefahr auszusetzen, mich nicht beherrschen zu können, noch wäre es – was mich angeht - besonders vernünftig oder gar gesund, das zu tun – es würde mich nur noch mehr in Traurigkeit versinken lassen, als das meine Erfahrungen mit der Gesellschaft und verschiedener ihrer…Vertreter bereits getan haben…und das war jetzt die Ansicht meines Therapeuten…und der ist stinknormal!

 

Nein, ich passe nicht auf die Kinder von Bekannten auf. Nicht weil ich nicht wollte oder könnte, oder weil ich befürchtete, dass ich übergriffig werden würde (Kinder in einem Alter, in dem man sie noch keinesfalls alleine zu Hause lassen sollte, sprechen mich sexuell überhaupt gar nicht an!), sondern weil ich einfach keine Bekannten oder Freunde im nahen Umfeld habe, die Kinder haben.

 

 

Ich bin mittlerweile in einem Alter, in dem mich ‚Versuchungen‘ nicht mehr beeindrucken. Das heisst nicht, dass meine Libido auf Null geschrumpft wäre…^^…das ist sie durchaus nicht. Das heisst aber, dass ich mich…nein, sie mittlerweile annähernd perfekt zu beherrschen weiss. Etwas, dass ich – ebenso wie die Meisten meinesgleichen - aus dem Elend, was ich Ihnen, den Normalen, zu verdanken habe, gelernt habe. Und ja…das ist keine Jammerei sondern eine ganz nüchterne Feststellung. Es ist ein Elend, ohne beziehungsmässige und sexuelle Zufriedenheit, ohne jegliche echte Möglichkeit dazu, sein Leben leben zu müssen. Fraglos! Und Sie steigern dieses Elend mit jeder gesetzlichen Massnahme, mit der Sie uns selbst noch den Anblick eines nackten Jungen oder nackten Mädchens verwehren wollen, weil dies ja ‚eine indirekte Form des Missbrauchs‘ und glatter ‚Seelenmord‘ sei, und mit jeder mich beleidigenden und diskreditierenden Äusserung über Pädophile oder ‚Pädophilie‘. Wie absolut bigott Ihre ‚normale‘ Moral ist, die Sie mit solchen Formulierungen regelrecht raushängen lassen, angesichts des Umstandes, dass Sie selber…also die Erwachsenenwelt…jedem Fitzelchen Kindheit und jugendlicher Erotik regelrecht hinterherhecheln, um das goldene Kalb ‚Kindheit und Jugend‘ herumtanzen, wird Ihnen Allen wohl gar nicht so recht bewusst, nicht wahr? Mir aber…und meinesgleichen – aus unserer beobachtenden Position heraus. „…..“ Sorry…das war grad der ‚wütende‘ Stefan…mhm…den gibt’s auch.

Johannes: Viele Menschen, auch Wissenschaftler, sehen Pädophilie nicht als gleichartige Sexualorientierung, wie etwa die Heterosexualität, sondern als krankhaft psychische Störung an. Glaubst du Pädophilie ist eine Krankheit?

 

Stefan: Nein! Pädophilie ist keine Krankheit. Sie hat es zu allen Zeiten der Existenz unserer Spezies gegeben und es wird sie auch zu allen Zeiten ihrer Existenz künftig geben. Wie die Homosexualität vor noch relativ wenigen Jahren wird die Pädophilie, und ihr voran die Päderastie, also die Knabenliebe, vor Allem von den abendländisch-christlichen Kulturen und ihren Gesellschaften nicht gelitten, abgelehnt. Sie soll nicht als sexuelle Orientierung, als Präferenz wahrgenommen werden. Um dieses Denken auch institutionell zu zementieren, hat die WHO die Pädophilie als psychopathogene Abartigkeit in ihren ‚Gesundheitskatalog‘ eingeschrieben.

 

Die Menschen, also die handelsübliche Bevölkerung, sieht Pädophilie, Hebephilie, Parthenophilie und Ephebophilie als das, als was sogenannte Fachleute (z.B. Beier und Andere), vor Allem aber die Medien und die Politiker sie ihnen verkaufen. Immer! Deshalb ist dieser Umstand auch durch die Zeiten der menschlichen Existenz immer einem Wandel unterworfen. Mal schlägt das Pendel in die eine Richtung aus, mal in die andere. Wir Pädophilen heute haben vor Allem das Pech in einer Zeit zu leben, in der tatsächlich notwendiger Kinderschutz von einer Notwendigkeit zu einer hysterisch vertretenen Ideologie mutiert und verkommen ist. Das war mal anders…und das wird auch wieder anders sein – auch wenn ich persönlich das absehbar nicht mehr erleben werde, denn was dreissig Jahre braucht, sich hinzubewegen, das braucht auch dreissig Jahre, um sich wieder herzubewegen. Aber geschehen wird es, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche!

 

Und Wissenschaftler? Du hast doch gesehen, wie der amerikanische Kongress vor einigen Jahren ein vom gewünschten Mainstream abweichendes Studienergebnis wie die Rind-Studie, eine der genauesten Metastudien, die bis heute zum Thema angefertigt wurden, abstraft! Er verbietet jede Debatte über sie, er verbietet die öffentliche Wahrnahme…weil ihm die Wahrheiten, die diese Studie vermittelt, bewusst sind, sie ihm aber nicht ‚in den Kram‘ passen! Nur in einem solchen Fall verbietet eine Obrigkeit irgendwas per Parlamentsbeschluss!

 

 

Auch in etlichen Inhalten von Leserkommentaren im Net ist es immer wieder nachzulesen: Sobald eine vom Mainstream (also der Verurteilung und Tabuisierung alles ‚Pädophilen‘) abweichende Ansicht auftaucht, wird der Autor dieser Ansicht der Nähe und der Befürwortung der Pädophilie bezichtigt und so per Totschlagargument ausmanövriert und abgestraft. Und das tun auch die Medien! Welcher Wissenschaftler wagt es denn unter diesen Bedingungen noch, tatsächlich objektive Forschungsarbeit zu leisten und seine Forschungsergebnisse, wenn die nicht mainstreamkonform sind, zu veröffentlichen, will er nicht seinen Job und damit die Möglichkeit seine Familie und sich zu ernähren verlieren oder zumindest gefährden? Selbst ein Professor Beier von der Charieté in Berlin wagt es nicht, das auszusprechen, was er tatsächlich für objektiv und richtig hält – auch wenn er es gelegentlich und ziemlich versteckt mal ansatzweise anspricht. Täte er es, dann gingen ihm ruckzuck seine Forschungsgelder flöten und er stünde barfuss im Schnee. Andere, niederere Beweggründe möchte ich ihm an dieser Stelle nicht unterstellen!

Johannes: Wird man als Mensch mit der Veranlagung zur sexuellen Vorliebe gegenüber jungen Menschen geboren? Oder ist das eine Sache von Entwicklung und Prägung?

 

 

Stefan: Bin ich Jesus? Wächst mir Gras in der Tasche? Woher soll ich das denn wissen? Ich bin kein Naturwissenschaftler. Ich bin ‚nur‘ ein ‚philosophierender‘ hebephiler ‚Laie‘, der sich seit ein paar Dekaden mit dem Thema beschäftigt. Ich halte sowohl das Eine wie das Andere für möglich…und das solange, bis wissenschaftlich objektiv und nachvollziehbar das Eine oder Andere ausgeschlossen werden kann…oder Beides als zutreffend zu betrachten ist.

Johannes: Du nimmst zum einen, wie wir alle, die medial öffentliche Debatte zur Pädophilie wahr, zum anderen weißt du aber auch selbst, wie sich die Pädophilie bei dir tatsächlich auswirkt. Mit diesem Interview hast du einmal die Möglichkeit unter dem sicheren Deckmantel der Anonymität mit all den falschen Vorurteilen aufzuräumen, die in der Öffentlichkeit über Pädophilie kursieren: Hat die Öffentlichkeit eine falsche Vorstellungen von Pädophilen? Wenn ja, inwiefern?

 

Stefan: Das ist nett von Dir, mir ‚einmal‘ diese Möglichkeit zu bieten.^^

Ja, hat sie und nein, hat sie nicht!

 

Halbwissen ist es vor Allem, was die Öffentlichkeit über uns zu besitzen glaubt…bestenfalls. Halbwissen ist es auch nur, was die Medien über uns verbreiten, und was dann die Grundlagen dessen bildet, was die Öffentlichkeit über uns zu wissen glaubt. Und…die Medien verbreiten sehr bewusst nur Halbwissen, denn ihnen stünde durchaus die Möglichkeit offen, ja sie hätten sogar die verdammte Pflicht, sich ein sehr dezidiertes und genaues Wissen über uns, über ‚Pädophilie‘ und Pädophile zuzulegen und dann an die Öffentlichkeit weiterzureichen. Aber…entweder sind die zu blöde dafür, was ich nicht glaube, oder sie halten die Öffentlichkeit sehr bewusst und gezielt dumm. Und…Letzteres macht – für mich jedenfalls – wesentlich mehr Sinn.

 

Ich sag’s mal so: Der Mensch schafft sich seine Monstren selber…und im Monster erschaffen ist unsere Gesellschaft einfach nur großartig! ‚Monster‘ erfüllen nämlich einen Zweck. Sie zu kreieren, zu installieren und dann von den Individuen, die die Öffentlichkeit ausmachen und die den ganz wichtigen Mainstream bilden, internalisieren zu lassen (also: wer sind die Monster und warum sind sie es!), hilft immens, den Mainstream zu steuern und die öffentliche Meinung so zu manipulieren, wie das – von wem auch immer und warum auch immer – gewünscht wird! Und…das ist keine Verschwörungstheorie sondern eine einfach zu rekonstruierende Tatsache und ein Resultat einfacher vernünftiger Überlegung. LOOOL…ich würde es jedenfalls so machen, hätt ich das Sagen! Auch wenn ich denke, dass eben das eine gewaltige Sauerei ist – sowohl dem Bürger als auch uns Pädophilen gegenüber!

 

Mit jeder Gesetzesverschärfung, auslösend eine tiefere und tiefere Hoffnungslosigkeit unter den Pädophilen unseres Landes, wird die Wahrscheinlichkeit grösser, dass irgendein pädophiler Mensch, der seine erzwungene Beziehungslosigkeit und die erzwungene Aufgabe jeglicher Befriedung seiner sexuellen Bedürfnisse einfach nicht mehr aushält, ala Martin N. komplett durchknallt, sich ein Kind, Junge oder Mädchen, schnappt, sich dann an ihm vergeht (und ja – das ist ein Verbrechen! Aber…was zu tun wären Sie ggf. in der Lage, wenn man Ihnen jede Möglichkeit, Ihre sexuelle Präferenz leben zu können, per härtestem Gesetz verbietet?). Und der das Kind anschließend – damit seine Missbrauchstat nicht auffällt (ist zwar idiotisch, aber in solchem Moment nachvollziehbares stringentes Denken) – umbringt. Einen Verdeckungsmord nennt man sowas – und der Martin N. ist ein regelrechtes Paradebeispiel für einen tatsächlich pädophilen Verdeckungsmörder. Aber…wieviele von denen so im Verlauf der letzten sagen wir 50 Jahre können Sie mir, was Deutschland betrifft, aufzählen? Und in welchem Verhältnis steht Ihr dann gewonnenes Ergebnis zu den sonstigen Kindstötungen, die in unserer Gesellschaft und in Deutschland im gleichen Zeitraum durch im Wesentlichen Ihresgleichen stattgefunden haben, dass das Ihr Verhalten uns Pädophilen gegenüber rechtfertigt?

 

Ein Pädophiler wird niemals ein Kind umbringen, wenn er nicht völlig durchgeknallt in seinem Denken und verzweifelt wegen der zu erwartenden Konsequenzen ist – oder wenn er nicht zugleich auch noch ein Psycho- oder Soziopath ist. Das widerspricht dem Wesen eines Pädophilen, seinem Wollen und seinem Empfinden. Das Letzte, was ein Pädophiler will, ist…einem Kind oder Heranwachsenden schaden! Er tut sowas (und unter ‚sowas‘ fallen auch die Missbräuche, die z.B. Martin N. an hilflosen, angstvollen und widerstrebenden, sich gezwungen sehenden Jungen begangen hat) nur dann, wenn er glaubt, dass ihm kein Ausweg, keine andere Möglichkeit mehr bleibt. Und die Gesellschaft und der Staat tun Alles, aber wirklich auch Alles dafür, dass ihm in solchem Falle tatsächlich kein Ausweg mehr bleibt. Mit jeder Gesetzesverschärfung, mit jeder Sicherungsverwahrung bis zum Sankt Nimmerleinstag, aber auch mit jeder verachtungsvollen Geste, mit der ein sich als so normal empfindender ‚Normaler‘ einen Pädophilen persönlich oder allgemeingültig würdigt. Diese Vorstellung des ‚mordenden Pädophilen‘ hat sich die Gesellschaft selber während der letzten dreissig Jahre aus den sehr typisch inobjektiven und permanent hervorstechenden, reisserischen Berichterstattungen der Medien hingezimmert und…dieses selbsterzeugte Mene Tekel an der Wand wird gelegentlich Wahrheit…aus o.a. Gründen. Wenn ich aber einen solchen Ausnahmefall mit der jährlichen Menge der im Elternhaus totgeschlagenen Kinder vergleiche über die sich weit weniger aufgeregt wird…aber was red ich – das ist eben die vielbeschworene und so überaus erhaltenswerte Moral des ‚normalen‘ Menschen.

 

Und ja, die Öffentlichkeit hat weitgehend falsche Vorstellungen von Pädophilen!

Ich möchte jetzt nicht darüber spekulieren, ob es unter den pädophilen Menschen aller Coleur auch retardierte Menschen gibt oder nicht. Die wird es unter ihnen in relativ ebenso großem Umfang geben, wie unter nichtpädophilen Menschen, ebenso, wie es ebenso relativ vergleichbar viele tatsächlich kriminelle, saufende, kiffende, linkshändige, rothaarige, gläubige, nichts glaubende, ängstliche, mutige, lügende, ehrliche, dreckige, saubere, arme, reiche, dumme, kluge usw., usf. Menschen unter pädophilen, wie unter nichtpädophilen Menschen gibt.

Was ich aber für falsch halte ist, dass die Pädophilie als solche für ein Resultat der Retardie eines Menschen gehalten wird! Der Pädophile sei ein ‚nicht fertig gewordener‘ Mensch! Nein! Er ist ein anders fertiggewordener Mensch!

 

Also…die Evolution hat sich ganz sicher nichts dabei ‚gedacht‘, als sie uns in der Natur ‚zugelassen‘ hat – denn ‚Evolution denkt sich nichts, sie ist ein Instrument der Natur, die letztlich lebensfähig erhält, was sich durchsetzt (also klappt) und wieder aussortiert, was sich als nicht bedeutsam für eine Spezies bezüglich ihrer Entwicklung oder ihres Überlebens erweist. So verstehe jedenfalls ich ‚Evolution‘. Sämtliche Variationen der Pädophilie allerdings existieren mit Sicherheit bereits seit es den Menschen als Spezies auf diesem Planeten gibt…vermutlich bereits länger. Wieso also hält sich das, was wir gerade mal seit 130 Jahren unter Pädophilie verstehen, so lange und auch so verbreitet – denn nach meiner Ansicht hat ein Grossteil zumindest aller männlichen Angehörigen der Spezies ein gehöriges pädophiles Potential in sich – in der Spezies?

 

Nein…wir sind einfach nur anders ‚fertiggeworden‘. Bei uns ist aus irgendeinem Grunde das pädophile Merkmal ausgeprägter und weit mehr im Vordergrund, als beim Rest der Spezies. Und ich bin der Ansicht, dass das zum evolutionären Vorteil der Spezies gereicht…und entsprechend und sehr bewusst auch zum Vorteil der Gesellschaft(en) genutzt werden könnte. Naja…wäre ein Thema für sich.

 

Falsch ist es anzunehmen, ein Pädophiler würde jedes Kind oder jeden Heranwachsenden anspringen, der nicht bei drei in der Truhe ist! Falsch ist es anzunehmen, ein pädophiler Mensch hätte sich weniger ‚in der Gewalt‘ wie ein nichtpädophiler Mensch. Nur die Medien entwerfen ein solches Szenario und die Öffentlichkeit schluckt alles, was die Medien ihr vorsetzen ganz offensichtlich als Wahrheit. Klar…auch unter uns gibt es Vergewaltiger…wie auch unter Euch – und sicherlich in relativ ähnlich grossem oder kleinem Umfang. Aber…vermutlich sind weder Du, noch Sie oder Sie…oder Sie dahinten ein Vergewaltiger, oder? Weshalb also sollte ich Einer sein? Etwa nur deshalb, weil ich hebephil bin?

 

Garantiert richtig ist, dass pädophile Menschen es anstreben, sich in Gesellschaft ihres Klientel aufhalten zu wollen. Das tun Sie doch auch! Sie gehen ins Tanzlokal, wenn Sie eine Frau treffen wollen mit der Sie tanzen können. In die Disko…was weiß ich wohin. Sie tun es jedenfalls! Weil Sie dort finden, was Sie suchen. Das tun Schwule auch…und was sonst noch an akzeptierten sexuellen Präferenzen diese Welt bevölkert. Was wundert es Sie also oder entrüstet Sie sogar, wenn wir uns nicht anders verhalten als Sie das tun? Sie finden uns sowohl als Gast wie auch als Mitarbeiter oder sogar als Chef in Schulen, Kindergärten, Horten, Universitäten, Krankenhäusern, Internaten, Jugendämtern, Gerichtssälen (*überleg* auf beiden Seiten der Schranke), Schwimmbädern, physio- und psychotherapeutischen Einrichtungen, Geschäften aller Art, in Bürgermeisterämtern und sonstigen amtlichen Einrichtungen, in Jugendclubs, in Kneipen, in der Kirche (sowohl Ort wie Institut), in der Jugendpflege, als Nachbar nebenan, als Freund, Arbeitskollege, Verwandter…wo auch immer sie wollen – wir sind bereits da! Aber fallen wir deshalb Ihre Kinder an? Verführen wir deshalb jedes Kind, welches uns begegnet? So wie Sie sich aufführen in der Gesellschaft scheinen wir das zu tun. Was soll man davon halten? Wer ist hier paranoid?

 

Niemand von uns – abgesehen von einigen wenigen Bescheuerten vielleicht, die es vergleichbar auch unter Ihnen gibt – lauert auf dem Kinderspielplatz im Gebüsch um sich an Ihren Kindern zu vergehen!

 

Aber ja…wir riskieren gewiss mal einen – meist verschämten, gelegentlich auch offenen und herausfordernden – Blick unter den Duschen der Badehäuser…der nicht mal selten sogar – mal schüchtern, mal fragend, auch ablehnend, oft stolz und ebenso herausfordernd – erwidert wird…von Ihren Jungs meist im Alter zwischen 10 und 16. Und Nein…damit reiche ich ‚Verantwortung‘ für Irgendwas nicht an die Jungs weiter! Das ist nun mal so im Verhältnis zwischen Mann und Junge, wenn sich Interessen konkretisieren und diese wechselseitig bemerkt werden…und nichts auf der Welt wird das ändern können, ob Ihnen das nun passt oder nicht. Das war immer schon so, und das wird auch immer so sein! Das heißt aber noch lange nicht, dass aus einem solchen Blick mehr wird. Dazu gehören nämlich erstmal immer Zwei und…vor Allem in aller Regel sehr viel mehr Vertrautheit…Intimität (denn selbst beidseitiger ggf. vorhandener Geilheit steht meist die gegenwärtige Öffentlichkeit im Wege). Und…die meisten Pädophilen sind eh völlig verschreckt durch Ihre boshafte und gewaltbereite Art, ihnen zu begegnen. Verachtenswert, Ihre inhumane absolut verständnisferne Haltung! Sie bemühen sich nicht mal erkennbar um Verständnis. Wissen Sie…nicht um Verständnis ala ‚Och die Armen‘, - darauf pfeifen wir! Sondern um echtes Verstehen…Einfühlen, Erkennen! Ich versteh ja, dass Sie Ihre Kinder beschützen wollen, will ich auch! Ha…ich will IHRE Kinder beschützen…ohne Witz! Tatsache! Weil mir der eine oder andere von Ihren Söhnen wirklich etwas bedeutet…oder bedeuten könnte! – Aber Ihr Hass auf uns ist…unmenschlich, monströs! Für mich und meinesgleichen sind definitiv Sie die Monster…vielleicht nicht Sie als mein unmittelbares Gegenüber – aber Sie als die Öffentlichkeit und der Mainstream, als die so ‚Normalen‘. Beides jedenfalls ist, was uns betrifft, absolut monströs!

 

Richtig ist, dass die allermeisten pädophilen Menschen sich vertraut wissen wollen mit den Menschen, die sie lieben oder in die sie sich verliebt haben. Dafür nehmen sie sich Zeit. Vertrauen entwickelt sich nicht von Jetzt auf Gleich. Und Nein…der Pädophile erschleicht sich nicht das Vertrauen des Kindes oder Heranwachsenden. Er gewinnt es – so, wie ggf. das Kind oder der Heranwachsende sein Vertrauen gewinnt. Was daran ist falsch? Ah…alles wär in Ordnung, wenn da nicht die Sache mit dem ‚Lust bereiten‘ wäre, nicht wahr? Die Sache mit dem Streicheln und dem Zärtlichsein an Körperteilen, an denen Niemand was zu suchen hat, nicht wahr? Gottverfluchte bigotte Moral! Aber…was ist, wenn das Vertrauen groß genug ist, dass der Heranwachsende in seinen vielleicht wesentlich älteren Freund hat? Wenn die Lust, die er verspürt, als äußerst angenehm empfunden wird? Wenn er die Wiederholung möchte…das Erlebnis erneut erfahren? Im Wissen, dass der Ältere ihm nichts Böses will…ganz im Gegenteil?

 

Ist es nicht so, dass da plötzlich Ihr erwachsenes Konkurrenzdenken als Vater oder Mutter, oder als ältere Schwester oder Bruder hervorbricht oder einfach nur als Beobachter? Warum darf der, was ich nicht darf? Warum mag der Junge den Mann mehr als mich (ist zwar nicht so, er mag ihn nur anders als Sie, aber…)? Der Mann entfremdet mir den Jungen! Nicht wahr? Der ist vertrauter mit meinem Sohn als ich es (vermeintlich) jemals sein werde! Was für eine Frechheit, was für eine Anmaßung! Ist das nicht eigentlich der Urgrund für all Ihre Pädobefürchtnisse?

 

Oder befürchten Sie, Ihr Sohn würde schwul werden, weil er mit einem Mann ‚rummacht‘? Seien Sie beruhigt, kann er nicht und wird er nicht – sofern Ihr Sohn sich nicht eh schwul entwickelt. In den allermeisten Fällen ist Ihr Sohn nur offen für alle möglichen – auch sexuellen – Sinneserfahrungen, und zwar mit Jedem, der ihm dazu als angenehm, mögenswert, liebenswert wenn Sie so wollen erscheint. Entwickeln wird der Junge sich exakt nach den Anlagen in ihm, nach der sexuellen Präferenz, die für ihn nach seinem Gefühl die Richtige und in ihm angelegt ist und heranwächst.

 

Was verursacht nun gegebenenfalls die Hingezogenheit eines Jungen zu einem Mann…auch dann, wenn der Junge sich gar nicht schwul entwickelt? Was veranlasst ihn ggf. dazu, trotzdem mit dem Mann Sex haben zu wollen, Lust zu erfahren?

 

Das hat durchaus unterschiedliche Gründe. Allen gemein sind aber folgende Umstände:

Der Junge ist innerlich überzeugt davon, dass der Mann ihm etwas zu bieten hat…dass er profitiert und profitieren wird von ihm. Nein…kein Geld und auch keine Geschenke i.a.R….auch wenn der Junge sich freut, wenn er gelegentlich was geschenkt bekommt (und zum Teufel…nein, das ist keine Bestechung durch einen permanent obergeilen Knabenficker!!!), ohne jeden ökonomischen Profitgedanken im Hintergrund, sofern er sich nicht bewusst prostituiert oder er prostituiert wird – da ist er nicht anders in seinem Alter, wie Ihre Frau, Ihr Freund oder Ihre Freundin auch…oder Sie…*überleg*…oder vielleicht auch sehr anders. Der Junge – während er den Mann besser und besser kennenlernt – merkt, dass der andere Wesensmerkmale aufweist als sie der eigene Vater hat. Er hat einen anderen, eigenen Charakter…nicht selten einen liebenswerten Charakter. Er hat ein anderes allgemeines oder dezidiertes Wissen über andere Themen als der Vater es hat. Und das teilt er mit ihm…anders als zumeist der Vater. Und…er braucht dafür nicht mal angebettelt zu werden…das macht der ganz von selber – eben weil er Interesse an dem Jungen und für den Jungen hat. Der Junge merkt, dass er dem Mann etwas bedeutet, ihm etwas wert ist…und vor Allem, dass er, der Junge, für den Mann nichts Alltägliches ist…ein Gefühl, welches ihm daheim zur Normalität geworden ist. Und er bemerkt, dass der Mann ihm etwas zu bedeuten beginnt. Für den Mann ist er Jemand, jemand der besonders ist. Und der Mann hat Zeit für ihn, für seine kleinen und grossen Probleme…und vielleicht auch mal eine Lösung. Er hat nicht Zeit, weil er sich aus seiner Verpflichtung heraus Zeit nehmen muss, sondern er hat Zeit, weil er sie sich ganz speziell für diesen Jungen nehmen will, aus seinen ureigensten Gründen, die der Junge durchaus und i.a.R. recht schnell erkennt. Und Nein! Der Junge hat keinen Rabenvater! Er hat einen ganz normalen Vater, der seinen Sohn liebt…der sich nur eben auch ganz normal, alltäglich verhält. Der Junge hat einfach meist nicht das Gefühl, dass er für seinen Vater etwas Besonderes ist…nur zu oft, dass er für ihn etwas Alltägliches ist. Und der Mann verhält sich ihm gegenüber anders als der Vater es tut. Er fordert eine andere Art Respekt von ihm ab, leistet aber auch ihm gegenüber Respekt – und wieder eine andere Art Respekt, als der Vater es tut…gefühlt und tatsächlich wesentlich gleichberechtigter. Und dafür muss der Mann sich nichtmal auf das intellektuelle ‚Niveau‘ des Jungen herabbegeben. Er macht das ganz selbstverständlich…weil er den Jungen lieb hat. Holt ich im Gegenteil – wenn ihm das möglich ist – nach und nach hoch auf sein Niveau. Er ist nicht selten legerer im Umgang mit ihm. Seine Strenge – wenn er streng mit ihm ist – ist eine Andere, meist nicht Zornige. Er ist geduldiger mit ihm. Und er ist auch zärtlich mit ihm…nicht immer, aber oft. Er ist vielleicht belesen und vermag gut und spannend zu erzählen. Oder er ist handwerklich begabt und lässt den Jungen teilhaben. Hat andere anziehende Charakteristika, die der Vater so nicht aufweist. Und er spricht mit ihm ganz offen sogar über ‚Schweinkram‘…so Sachen, über die man sich mit seinem Vater meist ganz und gar nicht unterhalten mag, weil der eigene Vater ja sexuell betrachtet ein sakrosanktes Wesen ist, so wie die Frau Mama. Beide haben für den Sohn, so gefühlt, gar keine Sexualität, daher sind sie auch keinesfalls der rechte Ansprechpartner für ‚Schweinkram‘. Und der eigene Bruder ist noch zu klein…oder auch zu gross und überhaupt, er ist der Bruder…und kein Freund! Aber mein erwachsener Freund hier…da brauch ich keine Hemmungen zu haben. Und der behält das auch noch tatsächlich für sich! Und…dass der dann und wann mich im Schritt berührt…schwul ist das, ja…aber angenehm. Und wär’s mir nicht angenehm, würd ich ihm auf die Finger klopfen und er würde mich deshalb nicht weniger liebhaben. So sieht ein Junge das! Der Junge merkt durchaus, was der Mann eigentlich gerne von ihm möchte…und das bereits ziemlich früh. Meist bevor dem Mann überhaupt bewusst ist, dass der Junge es wissen könnte. Und in Realiter wird sich dieses Spiel im gegenseitigen Wissen wo das enden wird hochschaukeln, bis beide irgendwann und eigentlich ohne viel Überredungskunst beiderseits nackt miteinander auf dem Sofa oder im Bett liegen, der Junge gespannt darauf, wie es sein wird, Lust von einem anderen Menschen vermittelt zu erfahren, solche Lust geniessen zu können ohne furchtsam den Blick über die Schulter werfen zu müssen, der Mann…nun ganz wie Sie sich das – falls Sie sich das gewaltfrei vorstellen können – vorstellen mögen. Beide jedenfalls geil und lustbereit bis zum Anschlag!

 

Mhm…und was zum Henker ist daran jetzt falsch und verwerflich? Und wo wird da der Junge an der Entwicklung seiner eigenen Sexualität gehindert?

 

Und…ist es nicht eigentlich so, dass die restriktiven Reaktionen einer moralisch entrüsteten – solches unsagbare Treiben im höchsten Masse verurteilende und in Konsequenz disziplinierende (Beide! Den Mann juristisch und psychiatrisch und durch Ausgrenzung, den Jungen durch kriminalistische, juristische Einwirkung und letztlich auch psychiatrisch und durch Ausgrenzung) Öffentlichkeit ureigentlich den Jungen in der Entwicklung seiner Sexualität, ja, auf Grund des Traumas, welches sie ihm verpasst in der Entwicklung seiner gesamten Persönlichkeit immens schadet? Und das nur deshalb, weil beide miteinander ihre höchsteigene Lust genossen haben…

…und es mittlerweile eine ganze Missbrauchsindustrie gibt, die unterhalten werden will?

 

Das Resumee liegt bei Ihnen…

 

Habe die Ehre…

 

 

Stefan

Begriffserklärungen (von Stefan):

 

AoA:   Age of Attraction (die Altersspanne, in der ein Mensch auf einen anderen Menschen sexuell attraktiv wirkt)

 

Pädophilie:   Der Begriff Pädophilie (von griechisch παῖς paisKnabe, Kind“ und φιλία philia „Freundschaft“) bezeichnet das primäre sexuelle Interesse an Kindern, die noch nicht die Pubertät erreicht haben.

 

Hebephilie:   Hebephilie ist die erotische und sexuelle Präferenz zu pubertierenden Jungen oder Mädchen.

 

Ephebophilie:   Die Ephebophilie (gr. έφηβος éphebos „Jüngling, junger Mann“ und -philie) bezeichnet die homosexuelle Neigung (Sexualpräferenz) zu endpubertären Jungen.

 

Parthenophilie:   Parthenophilie (altgr. παρθένος parthénos „Jungfrau“ und -philie) beschreibt das erotisch-sexuelle Interesse Erwachsener an pubertären Mädchen.

 

Resilienz:   Resilienz (lateinisch resilire ‚zurückspringen‘, ‚abprallen‘, deutsch etwa Widerstandsfähigkeit) beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen.

 

 

‚Normale‘:   alle handelsüblichen Heten, Schwulen und Bisexuellen, die gesellschaftlich akzeptiert sind und Alles, was nicht ist, wie sie sind, als ‚Unnormal‘ betrachten.

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