„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Gebet

Wenn einer mit seinem „unsichtbaren Freund“ redet, liegt der Verdacht auf Schizophrenie. Reden aber viele unter unnatürlichen Umständen mit ihrem unsichtbaren Freund, heißt das Religion bzw. "Beten" und wird gemeinhin plötzlich als ganz normal angesehen. Oft wird das "Beten", also das rituelle Hineinsprechen in den leeren Raum, noch nicht einmal von Außenstehenden als befremdlich empfunden, sobald es nur viele Menschen machen und diese sich "Gläubige" nennen. Doch wir sollten ihre Wahrnehmungsstörung mit Sorge betrachten und den betroffenen Menschen helfen, schon allein da u.a. das Delegieren von Problemen oft zu einer eigenen Passivität führt.

Man stelle sich nur vor, wo wir stehen könnten, wenn in jeder bis zum heutigen Tag verbeteten Minute wirklich geholfen, und wenn jeder an religiöse Institutionen gespendeter Cent in die ihre Versprechen haltende Forschung geflossen wäre.

Die Sinnlosigkeit eines Gebetes an (den christlichen) Gott zeigt sich, wenn man die ihm zugeschriebenen Attribute Allmacht, Allwissenheit und Allgüte analysiert:

  • (P1) Gott ist allwissend.
  • (K1) Gott um etwas zu beten ist sinnlos, er weiß schon längst, was du möchtest und wie die Sache ausgehen wird.

  • (K2) Gott weiß auch bereits, was das Beste für dich ist.
  • (K3) Gott um etwas zu beten ist anmaßend, es offenbart Zweifel an seinem perfekten Plan für uns und wirkt belehrend.

Trotz (K1) möchte Gott, dass wir ihn anflehen. Und trotz der verkorksten Welt, gegen die er offensichtlich nichts unternimmt, möchte er in seiner arroganten Selbstherrlichkeit angepriesen werden (ganz schlimm: 2.Mose 17: 8-13). Ein Gott, der es tatsächlich, spürbar gut mit uns meint und nicht angebetet werden möchte, den möchte ich anbeten!

  • (P2) Gott ist allmächtig.
  • (K4) Dann kann (P1) nicht wahr sein. Denn entweder Gott ist allwissend, d.h. z.B. er weiß, dass eindeutig X in Zukunft geschehen wird. Oder Gott ist allmächtig, d.h. er kann auch verhindern, dass X in Zukunft geschehen wird, und stattdessen Y bewerkstelligen. (P1) und (P2) sind also inkompatibel.
  • (K5) Aus (K4) geht hervor, dass der christliche Gott, mit den Attributen Allwissenheit und Allmacht, nicht existieren kann.

 

Die erste Prämisse führt aber noch zu weiteren Schwierigkeiten, gerade in Bezug auf das Gebet. Wenn (P1), ist alles determiniert (siehe K4). Wenn aber Gott allwissend und infolge alles determiniert sein muss, dann bringt es nichts mehr, für etwas zu beten, da sowieso schon alles unumkehrbar feststeht.

  • (P3) Gott ist allgütig.

Eigentlich ist bereits alles gesagt. Wenn Gott allgütig wäre (P3), würde er kein Leid zulassen wollen. Es gibt aber unbezweifelbar Leid auf dieser Erde, weswegen entweder (P2) (Gott kann das Leid nicht verhindern) oder (P3) (Gott will das Leid nicht verhindern) falsch sein muss.

In beiden nur möglichen Fällen ist es fraglich, ob Beten überhaupt sinnvoll ist:

Erklärung für das Leid 1: Wenn (P3) falsch ist, dann bringt es nichts, den Gott nach einer Tragödie um Hilfe zu beten, der nichts getan hat, um diese Tragödie abzuwenden. Wie kommst du auf die Idee, dass der Gott, der den Holocaust geschehen lassen hat, die Barmherzigkeit besitzt, dir eine bessere Klausurnote zu schenken?

 

Erklärung für das Leid 2: Wenn (P2) falsch ist, dann bringt es nichts, den Gott nach einer Tragödie um Hilfe zu beten, der nichts tun konnte, um diese Tragödie abzuwenden. Wie kommst du auf die Idee, dass Gott, der nicht mal was gegen lästigen Schnupfen machen kann, in der Lage ist, den Welthunger zu beenden?

Gläubige übersehen ihre eigene Widersprüchlichkeit nicht zuletzt auch aufgrund einer anderen Wahrnehmungsstörung, die der Selektiven Wahrnehmung:

·       Wenn die eigene Mannschaft im Fußball gewonnen hat -> Lobet und Preiset den Herrn!

 

·       Wenn ein Kleinkind trotz aller Gebete qualvoll an einem Tumor stirbt -> Niemand schiebt es Gott in die Schuhe (wahlweise auch: „die Wege des Herrn sind unergründlich.“)

Dabei sehe ein gerechter Umgang mit Gott - ohne Doppelstandards! - so aus: 

2. Hilft Beten?

Sieht man einmal von all diesen abstrakten Einwänden ab, kann man sich ganz praktisch fragen, ob Beten was nützt? Und ich meine damit nicht, dass einmal für einen Patienten gebetet wurde und dieser dann gesund wurde. Für die Genesung von Patienten gibt es eine gewisse statistische Wahrscheinlichkeit und auch der Verweis auf Wunder ist kein Beweis für die Nützlichkeit von Gebeten, sofern kein wissenschaftlicher Beweis für dieses hervorgebracht wird und jeder behaupten kann, er habe ein Wunder erlebt. Nein, für einen Beweis der Nützlichkeit von Gebeten muss schon experimentell nachgewiesen werden, dass Patienten für die gebetet wird, im Schnitt und signifikant schneller genesen.

http://www.n24.de/n24/Kolumnen/Prof-Ulrich-Walter-Wissenschaft/d/3023878/beten-hilft-nicht-.html
http://www.n24.de/n24/Kolumnen/Prof-Ulrich-Walter-Wissenschaft/d/3023878/beten-hilft-nicht-.html

Darwins Cousin Galton war der Erste, der ein solches „Gebetsexperiment“ anstrengte. Galton machte darauf aufmerksam, dass in den britischen Gemeinden jeden Sonntag für die Gesundheit der königlichen Familie gebetet wurde. Müssten die Monarchen demnach nicht im Vergleich zu der restlichen Bevölkerung, die nur in den Gebeten ihrer nächsten Angehörigen vorkamen, besonders gesund und munter sein, wenn Beten was nützt? Bezeichnenderweise fand Galton keinen statistischen Unterschied. Er betete auch noch für zufällig ausgewählte Grundstücke, weil er (aus Neugier oder Spott?) herausfinden wollte, ob die Pflanzen dort dann besser wüchsen. Was auch nicht der Fall war.

In jüngerer Zeit setzte der Physiker Russell Stannard (der, wie wir noch sehen werden, einer der drei bekanntesten religiösen Naturwissenschaftler in Großbritannien ist) sich mit seinem Einfluss für eine Initiative ein, die von der sog. Templeton Foundation finanziert wurde: Er wollte experimentell die Vermutung überprüfen, dass die Gesundheit kranker Menschen sich durch Gebete verbessern würde. Um ein solches Experiment aussagekräftig zu machen bzw. einen Placeboeffekt zu verhindern, muss es als Doppelblindversuch durchgeführt werden. Diese Anforderung wurde streng eingehalten, weswegen psychosomatische Störparameter ausgeschlossen werden können. Die Patienten wurden rein zufällig einer Gruppe A, für die gebetet wurde, und einer Kontrollgruppe B, für die nicht gebetet wurde, zugeteilt. Weder die Patienten noch die Ärzte, das Pflegepersonal oder die Versuchsleiter selbst durften wissen, für welche Patienten gebeten wurde und welche zur Kontrollgruppe gehörten. Die Betenden aber mussten den Namen der Person kennen, für die sie beteten, denn wie hätte sie sonst für einen bestimmten Patienten und nicht für jemand anderen beten sollen? Allerdings achtete man darauf, dass sie nur den Vornamen und den Anfangsbuchstaben des Nachnamens erfuhren.

Unter Leitung des Kardiologen Dr. Herbert Benson vom Mind/Body Medical Institute in der Nähe von Boston verbrauchten das Experiment 2,4 Millionen Dollar von der Templeton Foundation. In einer früheren Pressemitteilung der Stiftung hieß es über Dr. Benson: „Nach seiner Überzeugung sprechen immer mehr Belege dafür, dass Fürbittgebete in einem medizinischen Umfeld wirksam sind.“ Das Forschungsprojekt war also in beruhigend guten Händen und wurde höchstwahrscheinlich nicht durch skeptische Schwingungen beeinträchtigt. Dr. Benson und sein Team überwachten in sechs Kliniken insgesamt 1802 Patientinnen und Patienten, die sich alle einer Bypassoperation am Herzen unterzogen hatten. Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt: Für die Gruppe 1 wurde gebetet, ohne dass die Kranken es wussten. Für die Gruppe 2 (die Kontrollgruppe) wurde nicht gebetet, und die Patienten wussten ebenfalls nichts davon. Für die Gruppe 3 wurde gebetet, und die Betreffenden wussten davon. Der Vergleich zwischen den Gruppen 1 und 2 sagt etwas über die Wirksamkeit von Fürbittgebeten aus, während man an Gruppe 3 ablesen kann, ob es psychosomatische Auswirkungen hat, wenn man weiß, dass andere für einen beten.

Weiträumig verteilt wurden die Gebete in Kirchen von drei Gemeinden in Minnesota, Massachusetts und Missouri gesprochen. Alle drei waren also weit von den Krankenhäusern entfernt. Es entspricht den Maßstäben für gute experimentelle Arbeit, das man so weit wie möglich standardisiert, und deshalb wurden alle gebeten, in ihr Gebet die Formulierung „für eine gelungene Operation mit schneller Genesung und ohne Komplikationen“ aufzunehmen.

Die Ergebnisse, über die das ´American Heart Journal´ im April 2006 berichtete, waren eindeutig. Zwischen den Patienten, für die gebetet, und denen, für die nicht gebetet wurde, war kein Unterschied festzustellen. Welche Überraschung :-D! Einen Unterschied gab es jedoch zwischen denen, die wussten, dass für sie gebetet wurde, und den beiden Gruppen der Unwissenden; aber dieser Unterschied wies in die falsche Richtung! Die Patienten, die wussten, dass sie in den Genuss von Gebeten kamen, litten signifikant häufiger an Komplikationen als die Unwissenden. Ein prima-facie komisches Resultat. Ist Beten an sich gar kontraproduktiv?

Wahrscheinlicher ist, dass die Patienten, die wussten, dass für sie gebetet wurde, dadurch unter zusätzlichen Stress gerieten – die Versuchsleiter bezeichneten es als „Leistungsangst“. Dr. Charles Betha, einer der beteiligten Wissenschaftler, meinte dazu: „Es hat sie vielleicht verunsichert, weil sie sich gefragt haben: Bin ich so krank, dass man Leute zum Beten rufen muss?“

Wie zu erwarten, sprachen sich Theologen und Christen (meist erst nachdem ihre Ergebnisse publik wurden!) gegen die Studie aus. „Gott lässt sich nicht in wissenschaftlichen Untersuchungen belegen“, oder „die Naturwissenschaft habe keinen Zugang zum Übernatürlichem“ etc. – Man fand viele Wege, um das Ergebnis kleinzureden. Dabei ist es doch eigentlich komisch: Warum will sich Gott uns nicht wissbar offenbaren? Für einen allmächtigem Gott wäre es kein Problem und für einen allliebenden zwingend, sich uns zu offenbaren, da er so unzählig viele Zweifel und Glaubenskriege mit einem Schlag beenden könnte.

Wir brauchen uns an dieser Stelle nicht mit dem Standard-"Argument" „Gottes Wege sind unerforschlich“ herumzuplagen. Denn wenn Gott existiert, dann weiß er, wie wir denken, und er müsste genau das berücksichtigen, und seine Gründe sich nicht zu offenbaren müssten für Menschen (etwa anhand der Lektüre der Bibel) durchschaubar sein - oder er möchte partout, das wir Zweifeln und um unsere Seele bangen. ("Nicht verstehbar" ist von Menschen nämlich nicht von "ist völlig sinnlos" oder "ist völlig beliebig zu interpretieren" zu unterscheiden!) Tatsächlich aber muss es für einen Christen schon komisch sein, dass Gott früher Wunder und Propheten geschickt hat und heute nur noch auf Toastbroten auftaucht.

Verweise

  • Jesus Christus: Ich muss immer ein wenig schmunzeln, wenn Leute sagen, sie reden mit Gott. Gemäß der Bibel hat Gott nicht einmal mit der Mutter seines eigenen Kindes gesprochen, sondern sandte stattdessen einen Engel zu ihr. Aber mit Dir redet er ganz bestimmt!
  • Drogenpolitik: Reporter: "Gebete bieten einer Menge Menschen Trost". David Silverman: "Heroin auch, aber das macht es nicht richtig."
You'll pray for me, i'll think for you.
You'll pray for me, i'll think for you.

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Kommentare: 13
  • #13

    WissensWert (Sonntag, 04 Juni 2017 20:43)

    Jetzt steht sicherlich bald wieder überall man soll für die Opfer beten. Hier mal meine Gedanken über das beten.

    Beten die größte selbst Belügung überhaupt. Einfach mal zum nachdenken:
    Ein Terrorist betet das er das Material bekommt! ✅
    Ein Terrorist betet das er nicht vorher kontrolliert wird von der Polizei! ✅
    Ein Terrorist betet das er unbemerkt an sein Zielort kommt! ✅
    Ein Terrorist betet das seine Bombe oder sein Fahrzeug genügend funktioniert beim Anschlag! ✅
    Ein Terrorist betet das er genügend Leid, Schmerz und Tod verursacht! ✅
    Ein Terrorist betet das er Aufmerksamkeit bekommt weltweit! ✅

    Sechs Gebete die erhört wurden, welches Gebet aber nicht erhört wurde und wofür wesentlich mehr Menschen gebetet haben, einen friedlichen schönen Tag zu haben! Dieses Gebet ging Gott an seinem pickeligen Arsch vorbei.

    Sorry würde ich an Gott glauben wäre er ein Arsch! Aber es handelt sich nur um eine uralte Fantasie.

  • #12

    WissensWert (Dienstag, 20 Dezember 2016 14:32)

    Pray for Berlin!?

    Nach furchtbaren Unglücken, terroristischen Anschlägen und Naturkatastrophen gibt es meistens massenhaft Bekundungen im Internet, das eigene Beileid durch Gebete äußern zu wollen. Oft werden sogar Gottesdienste gehalten, an denen meist auch die staatlich-politische Prominenz partizipiert.

    Die dahintersteckende absurd-erniedrigende Psychologie scheinen viele gar nicht zu erkennen: Wenn Gott allmächtig ist und für alles auf der Welt indirekt oder direkt verantwortlich ist, ist auch alles Leid auf Gott zurückzuführen. Man dient sich in den Gottesdiensten und Gebeten kurz nach den Unglücken demselben Gott an, der für all die Gräuel auf der Welt zuständig ist („Geschieht ein Unglück in einer Stadt, ohne dass der Herr es bewirkt hat?“ Am. 3;6). Noch obskurer wird es, wenn das Leid auf das direkte Wort Gottes zurückzuführen ist. Dieses ist in den „heiligen Büchern“ manifestiert, die als Legitimationsgrundlage für Mordanschläge, Hass gegen Homosexuelle uvm. herhalten können.

    Das Beten danach gleicht der Strategie, einem allmächtigen Herrscher zu schmeicheln, damit er nicht noch mehr Unheil auf den Geschlagenen kommen lässt. Gott dann auch noch als weise, treusorgend, unendlich liebevoll und gütig zu preisen, ist an Perversität nicht zu überbieten.

    Wenn die Tat in Berlin tatsächlich islamistisch motiviert war, und dafür spricht vieles, kommen wir dem Problem nicht mit noch mehr Religion bei.

    Was wir außerdem auf jeden Fall NICHT brauchen, erfahrungsgemäß jetzt aber passieren wird:

    1. Die Instrumentalisierung dieser Tat durch Rechte, um gegen alle Muslime zu hetzen und die überwiegend muslimischen Flüchtlinge als Feinde „unserer“ Gesellschaft zu kompromittieren. Denn die Spaltung der Gesellschaft ist das eigentlich geplante Ziel der Islamisten, die den heiligen Krieg zwischen Gläubigen und Ungläubigen in die ganze Welt tragen wollen.

    2. Eine unkritische Zurückweisung der Tat als unislamisch („Islamismus hat nichts mit dem Islam zu tun.“). Nur, wenn wir die menschenrechts-, freiheits- und demokratiefeindlichen Teile des Islam benennen, können wir sie aktiv bekämpfen.

  • #11

    WissensWert (Dienstag, 04 Oktober 2016 01:58)

    https://bibelkritik.blogspot.de/2016/02/17-eine-prufbare-these-das-gebet.html

  • #10

    WissensWert (Mittwoch, 24 August 2016 22:59)

    Religiöse Erfahrungen sind Realität. Religiöse Menschen glauben wirklich, (naturgesetzlich unmögliche) übernatürliche Phänomene zu erleben.

    Psychotisches Erleben ist ebenfalls Realität. Psychotiker glauben wirklich, (naturgesetzlich unmögliche) übernatürliche Phänomene zu erleben.

    Ich kann keinen epistemischen Unterschied zwischen beiden erkennen.

  • #9

    WissensWert (Sonntag, 17 Juli 2016 18:26)

    Aus demselben Grund, weshalb man nicht für den Fall, dass es Vampire gibt, Knoblauch vor die Haustür stellt.

  • #8

    Zweifler (Sonntag, 17 Juli 2016 18:25)

    Und warum sollte man nicht für den Fall Beten, dass es einen Gott gibt?

  • #7

    WissensWert (Freitag, 01 Juli 2016 03:42)

    "I am sorry Mr. Jensen,
    we were just two facebook posts away
    from saving your wife."
    said no doctor ever

  • #6

    WissensWert (Samstag, 07 Mai 2016 20:14)

    Wenn Gott dich bedingungslos liebt, musst du nicht um Gutes beten.

  • #5

    WissensWert (Samstag, 07 Mai 2016 14:01)

    Viele Menschen haben zu mir gesagt, sie beten für mich, damit ich zum Glauben finde. Nun:

    - Entweder sie lügen
    - Oder ihre Gebete wirken nicht.

  • #4

    WissensWert (Samstag, 07 Mai 2016 13:47)

    Ist es nicht bezeichnet, dass Gebete oder "faith healing" nie bei z.B. verlorenen Gliedmaßen, oder ähnlich nicht durch einen bloßen Placebo erklärbaren Wegen, wirken?

    Wissenschaft aber tut es.

  • #3

    WissensWert (Samstag, 07 Mai 2016 13:41)

    If the sincere prayers of a child to Jesus can't stop the sexual abuse at the hands of a man of god, what does that say about jesus?

    If: Matthew 21:22: "And all things, whatsover ye shall ask in prayer, believing, ye shall recieve."
    - Jesus Christus

  • #2

    WissensWert (Freitag, 06 Mai 2016 13:19)

    Ok, i need someone to explain this to me. Is the intent of prayer to inform god of something he didn't already know, or to pass a test faith required before he intervenes? (I'm assuming the god you're praying already knows what's going on, is powerful enough that he could intervent and fix it, and is compassionate that he would never allow such a thing to happen.) Anyone?

  • #1

    WissensWert (Sonntag, 01 Mai 2016)

    “When I was a kid I used to pray every night for a new bicycle. Then I realized that the Lord doesn't work that way. So I stole a bike and asked him for forgiveness.” - Emo Philips


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