„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

aus Geschichte lernen

Zwei Dinge hört man immer wieder:

1.    Die Analogie zwischen dem Kalten Krieg und der Ukrainekrise.

2.    Man könne und müsse aus der Geschichte lernen.

Nun gut, ziehen wir den Analogieschluss: Was ist die Lehre aus dem Kalten Krieg? Dass ein Wettrüsten und militärische Drohgebärden keinen Frieden bringen. Stattdessen sollte man sich mit dem Feind an einem Tisch setzen und diplomatische Verhandlungen führen, wenn man zur Deeskalation der Lage beitragen möchte.

Was machen wir? Wir vollführen gerade jetzt eine NATO-Truppenübungen in der Ukraine, eine Provokation sondergleichen und das Gegenteil eines Deeskalationskurses seitens der NATO. Wir laden den Gegenspieler Russland aus der G8 aus, dass genaue Gegenteil von einer Annäherung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Reagan_and_Gorbachev_signing.jpg
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Reagan_and_Gorbachev_signing.jpg

Kann man aus der Geschichte lernen? Ja!!

Haben wir aus der Geschichte gelernt. Kein bisschen.

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