„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Joint Vision 2020

Joint Vision 2020 ist ein US-Militärischer Plan zur Aufrechterhaltung und Ausweitung der eigenen Macht. Am 30. Mai 2000 wurde das Strategiepapier öffentlich einsichtig.

Das Ziel ist klar formuliert: "The overall goal of the transformation described in this document is the creation of a force that is dominant across the full spectrum of military operations - persuasive in peace, decisive in war, preeminent in any form of conflict."

Die Mittel, die zum Erreichen der Ziele einzusetzen sind, stehen in weniger deutlichen Worten drin. Aber sie stehen drin. Wer möchte, kann die verklausulierte Form im Originalpapier nachlesen. Es sind 24 Din-A4 Seiten und daher mit ein wenig Ehrgeiz schnell zu lesen. Für die Fauleren ein Zitat aus der Diplomarbeit „Der Informationskrieg im 21.Jahrhundert und seine Auswirkungen auf die Militärdoktrinen der USA“ von Christian Meurers. Im Joint Vision steht das Gleiche in anderen Worten: „Das Pentagon spricht nicht mehr nur von der Homogenisierung der Teilstreitkräfte, sondern nebst den Herausforderungen multinationaler Operationen vor allem auch von interagency operations und meint damit nichts anderes, als die koordinierte Zusammenarbeit zwischen dem Militär, Geheimdiensten, Regierungsorganisationen, aber auch NGOs, regionalen und internationalen Organisationen und privaten Organisationen.

Quellen

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