„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Der Abenteurer

Beim sichern alter Dokumente bin ich auf folgendes Gedicht von mir gestoßen.

Ich erinnere mich noch, dass ich es meiner Deutschlehrerin damals zum lesen mitgab.

Daher müsste es während der 7.ten oder 8.ten Klasse entstanden sein.

Der Abenteurer

 

Er fühlt sich in der Fremde zuhause.

Sein Leben ist Sehnsucht.

Er vergisst nie zu wem er gehört,

zu nichts und allem,

denn er ist nirgendwo und überall zuhause.

Sein Leben ist ein Ausdruck von Indivualität.

Weil er Zwanglos lebt.

Er ist stets wild auf Neues,

Sein Leben ist Leben, nicht nur existieren.

Riskieren, vielleicht auch verlieren.

Sein wie man will.

Nicht wie man zu leben hat.

Nicht sein Leben träumen,

sein Traum leben.

 

Frei

 

 

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Made by

Johannes Heinle

 

 

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