„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Umarmungen

Einen Mitmenschen kann man begrüßen, indem man ihm beiläufig die Hand schüttelt. Man kann der Person aber auch bewusst in die Augen blicken, zulächeln und sich einen Augenblick Zeit für sie nehmen. Genauso ist es bei einer Umarmung. Man kann ihm oder ihr wie obligatorisch über den Rücken streichen. Man kann ihn oder sie aber auch bewusst zu sich herdrücken und ein paar Sekunden halten. Es ist nicht viel. Eine kleine, wohltuende Geste um einer Begrüßung einen positiven, persönlichen Charakter zu geben und dem Gegenüber seine Sympathie auszudrücken. Einen kleines Zeichen, gehalten zu werden. Es ist nicht viel. Aber oft braucht es auch nicht mehr.

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