„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Der Kreuzestod von Jesus Christus

Mit dem Kreuzestod von Jesus Christus werden mehrere widersprüchliche Sachen assoziiert:

Jesus Christus hat mit seinem Kreuzestod ein großes Opfer für die Menschheit erbracht und ist nach 3 Tagen wieder von den Toden auferstanden. Entweder Jesus ist tatsächlich nach 3 Tagen wieder auferstanden, was hat er dann für uns geopfert, sein Wochenende? Oder er ist nicht auferstanden, welchen Sinn hätte das Christentum dann noch?

Jesus Christus musste für unsere Sünden am Kreuz sterben und Gott ist allmächtig. Entweder Jesus musste sterben, damit uns unsere Sünden vergeben werden, dann ist Gott nicht allmächtig. Denn ein allmächtiger Gott kann uns qua definitonem unsere Sünden vergeben, ohne dafür jemanden hinrichten lassen zu müssen. Der Inhalt der Bibel macht aber den Eindruck, dass Gott keine Allmacht über die Sündenvergebung hat. Oder Jesus musste nicht für unsere Sünden am Kreuz sterben, dann ist Gott nicht allgütig. Denn kein allgütiger Vater lässt seinen einzigen Sohn grundlos einen qualvollen Tod sterben.

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