„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Beschleunigung auf Lichtgeschwindigkeit

Körper werden mit zunehmender Geschwindigkeit aufgrund der relativistischen Massezunahme träger und schwerer. Umso schneller ein Körper ist, desto größer also dessen Masse und desto größer auch der von ihm jeder weiteren Geschwindigkeitssteigerung entgegengesetztem Widerstand. Folglich wird der Versuch der erneuten Beschleunigung eines Körpers mit jedem Mal schwieriger, da energieaufwendiger. Im Alltag fällt uns das nicht auf, da beispielsweise ein Auto das mit 120km/h fährt, nicht signifikant schwerer ist als eines das mit 110km/h fährt. Versucht man aber einen Massekörper auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, wird man von eben jenem Phänomen ausgebremst. Denn wenn E = mc² und v = c ergeben soll, würde mr = ∞ und die Energiemenge, die vonnöten wäre um die unendliche, relativistische Masse des massereichen Objekts zu beschleunigen ist logischerweise auch unendlich groß. Man benötigt also unendliche Energie um einen Körper auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und da die Energiemengen im Universum begrenzt sind, scheint es prinzipiell unmöglich zu sein Körper auf Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen.

zum vorherigen Blogeintrag                                                                                zum nächsten Blogeintrag

 Liste aller bisherigen Blogeinträge

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Impressum | Datenschutz | Cookie-Richtlinie | Sitemap
Diese Website darf gerne zitiert werden, für die Weiterverwendung ganzer Texte bitte ich jedoch um kurze Rücksprache.