„Habe nun ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie! durchaus studiert mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! und bin so klug als wie zuvor; heiße Magister, heiße Doktor gar, und ziehe schon an die zehen Jahr herauf, herab und quer und krumm meine Schüler an der Nase herum – und sehe, dass wir nichts wissen können!

Das will mir schier das Herz verbrennen!“ 

- Faust I, S. 354–365

Hoffnungsschein (Haiku)

Hoffnung erscheint nicht immer im Gewand des positiven.

Ohne Hoffnung auf das wieder auf erleben einer Zwischenmenschlichen

Beziehung ist man gezwungen sich neu zu orientieren - loszulassen.

 

Doch ist da auch nur ein Fünkchen Hoffnung im Herzen,

das vom Hirn nicht begründet werden kann, klammert man sich dran.

Lässt man nicht wirklich los. Auf rationaler Ebene weiß ich, dass es zu spät ist.

 

Nun gilt es den unverbesserlichen Optimisten in mir zu überwinden.

 

Nichts will ich je festhalten. Was bleibt, soll aus freien Stücken bleiben. 

Und das wiederrum heißt loslassen, womit sich der Teufelskreis schließt.

 

 

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